Donnerstag, 6. Juli 2017

Verstorbener Kardinal Meisner: Die erste Forderung nach sofortiger Heiligsprechung ist schon online!

Ich muss gestehen, dass auch ich nicht sämtliche katholische Internetseiten und Blogs im Blick habe.
Deshalb ist es mir eine große Hilfe, wenn ich immer mal wieder mit der Nase auf etwas gestoßen werde, so wie in die-
sem Falle auch:
Ein Leser schrieb mir eben per E-Mail: "Was mir jetzt mächtig auf den Senkel geht, ist das "Santo subito", das z.B. von Winnemöller gefordert wird..."
Da musste ich erst mal nachdenken: Ach ja, das ist der Journalist und Blogger, der oft auch bei "kath.net" schreibt: Peter Winnemöller schrieb tatsächlich gestern am Schluss seines Nachrufes auf Kardinal Meisner die beiden offenbar elektrisierenden Worte "Santo subito!" ---> HIER !
Solch ein Ruf wurde z.B. im Jahr 2005 sofort nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. laut, um das übliche kirchliche Verfahren etwas zu beschleunigen...
Nun war gerade der auch von mir sehr geschätzte Kardinal Meisner sicher ein Mensch, der mit seiner klaren katholischen Meinung, die er schnörkel-
los und oft politisch unkorrekt kundtat, auch mal Menschen vor den Kopf stoßen konnte. Er hatte viele Fans - und auch viele, die ihn aus den ver-
schiedensten Gründen nicht sonderlich mochten.

Wenn man mit Kölner Katholiken ins Gespräch kommt, dann fallen den meisten spontan Erlebnisse ein, die sie oder Bekannte mit ihm hatten, und dabei lässt sich unschwer feststellen, dass er eigentlich in keine Schublade passte, auch wenn ihm das "Hardliner" immer wieder angehängt wurde.
Dass es bei persönlichen Begegnungen mit ihm auch ganz überraschende Erkenntnisse gab, erfährt man z.T. sogar in den Medien, z.B. ---> HIER und HIER und HIER !
Er war ein ganz großer, der uns sehr fehlen wird, das ist gar keine Frage. Aber ob das "Santo subito" jetzt wirklich gut und klug ist?!