Montag, 24. Juli 2017

Viele Priester sind angeblich "wenig erleuchtet" und auf "bescheidenem...Niveau" - Wird der "Osservatore Romano" jetzt zum Kampf- und Pöbelblatt?

Es ist gerade mal gut eine Woche her,
da gab es schon mal einen ruppigen, einseitigen Artikel in der Vatikanzeitung "Osservatore Romano" -  konser-
vativen Katholiken wurde da eine "Ökumene des Hasses" unterstellt und "extremistischer Fundamen-
talismus"
---> HIER !

Nun folgt schon der nächste Streich:
In der aktuellen Sonntagsausgabe wird ein großer Teil der Geistlichen pauschal als reformunwillig, verschlossen und feindselig den päpstlichen Reformideen gegenüber betitelt.
Diese Unwilligkeit läge an mangelnder Bildung der Priester, diese seien "wenig erleuchtet". So jedenfalls behauptet es der Autor
Giulio Cirig-
nano
, ein emeritierter Bibelwissenschaftler. 
Dieser große Teil der Geist-
lichkeit lebe in einem Horizont alter Sprache und Gewohnheiten, ohne Vitalität, und dabei sei ihr "kulturelles Niveau" auffallend bescheiden.
Man lese ---> HIER und HIER !

Es ist das üble alte Spiel, dass die Linken so gerne spielen: Wer nicht für uns ist, der ist wenig erleuchtet, der ist quasi doof und auf niedrigstem Niveau.
Erschreckend finde ich, dass der "Osservatore Romano" es nötig zu haben scheint, nun schon zweimal hintereinander derartig in den Kampf- und Pöbelmodus zu verfallen. Pauschale Rundumschläge sind verletztend und herabwürdigend - und wohl auch so gemeint.
Dass die Priester schlecht ausgebildet würden, ist außerdem ein Vorwurf, der so pauschal völlig daneben ist. Ob er für Priesterstudenten aus dem unmittelbaren Erfahrungshorizont des Professors zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen.
Die Kernfrage: Was steckt hinter diesen Attacken?