Donnerstag, 20. Juli 2017

Zeitung: Was die Flüchtlingsretter im Mittelmeer Schreckliches verschweigen!

Wie heißt es im Volksmund doch so treffend: "Alles hat zwei Seiten!" - Das wussten also schon unsere Vorfahren, dass man nicht nur das sehen darf, was vordergründig auf dem Tisch liegt, sondern man sollte auch dahinter schauen!
Das tut meiner Meinung nach die "Basler Zeitung" gerade mit einem Artikel über die schrecklichen indirekten Folgen der vielen Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer. 

Geschickt werde von den privaten Hilfs-
organisationen an Kritiker die Frage ge-
richtet, ob man denn alternativ die Men-
schen einfach im Meer ertrinken lassen wolle. Das jedoch ist gar nicht die wirkliche Alternative, schreibt die Zeitung.
Die Retter würden "ausblenden", dass gerade durch ihre "Fährdienste" immer mehr Menschen den gefährlichen Weg aus dem Inneren Afrikas antreten würden, mit sehr ungewissem Ausgang.
Weit mehr Menschen als auf dem Mittelmeer verlören dabei ihr Leben unbeobachtet von der Weltpresse, nämlich schon in Afrika, z.B. in der Sahara oder durch Menschenhändler. Ein senegalesischer Behörden-
vertreter schätzt, dass auf dem Weg etwa die Hälfte sterben muss. Diese Tragödien auf der Wanderung durch Afrika kriegen aber weder Hilfsorganisationen noch die Presse mit.

Doch auch wer es nach Europa schaffe, habe damit noch keine Sicherheit für ein gutes Leben. Viele blieben irgendwo hängen und verbrächten ihr weiteres Leben im Elend, z.B. irgendwo in Italien.
Denkwürdiges Schlusszitat der Zeitung: "Es ist an der Zeit, dass die EU diese verantwortungslosen Rettungsaktionen stoppt... und Migranten, die auf hoher See gerettet werden, zurück nach Afrika bringt. Asylgesuche müssen dort entschieden werden..- Denn dann haben endlich die wirk-
lich Verfolgten
, die Schwächsten und Verletzlichsten, eine Chance auf Schutz in Europa. Und nicht mehr wie heute nur die Kräftigsten, die Geld für ein Smartphone und Schlepperdienste haben."
 
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