Mittwoch, 6. September 2017

Kirchenzeitung: "Bischof Voderholzer hält die Integration des Islam für unmöglich"

Der ausführliche Artikel der Bistumszeitung "Kirche + Leben" (verantwortlich:
der Bischof von Münster,
Felix Genn)
stammt vom 30.1.2017, dürfte aber in den wenigen Monaten aber kaum an Aktualität verloren haben: Unter der in meiner obigen Schlagzeile wörtlich zitierten Überschrift berichtet man in "Kirche + Leben" ausführlich über den Regensburger Bischof Voderholzer und seine islamkritischen Aussagen. Man stelle sich nur mal vor, was in den deutschen Medien los wäre, wenn das ein Politiker einer ganz bestimmten Partei so formuliert hätte...!

Bemerkenswert deutlich auch die Aussage Voderholzers, die einen Voll-
treffer auf viele Journalisten und Kommentare in sozialen Medien darstellt, man solle den Menschen, die sich über den Zustand des Landes und über die abendländische Kultur Sorgen machten, nicht gleich "alle möglichen pathologischen Phobien" unterstellen.

Ein mutiger Bischof, werden viele treue Katholiken denken ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ja, Bischof Voderholzer ist ein mutiger Hirte
    und ein Trost für die Gläubigen in verwirrten Zeiten.
    So hat er beispielsweise auch die Abtreibung als einziger
    deutscher Bischof als das bezeichnet, was sie ist:
    "Ein Massaker im Mutterleib!"
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kampf-ums-leben-katholikentag-streitet-ueber-schwangerenberatung/9965928.html

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  2. Bischof Voderholzer engagiert sich auch Jahr für Jahr
    für den Berliner "Marsch für das Leben", das Bistum
    Regensburg organisiert Busfahrten auch für dieses Mal:

    http://www.bistum-regensburg.de/news/fahren-sie-mit-zum-marsch-fuer-das-leben-5617/

    Von seinem sonst so medienaktiven Kölner Kollegen hört
    man sowas dagegen nicht, da werden keine Busfahrten
    organisiert. Woelki belässt es bei ein paar warmen Worten.

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  3. Ich bin Bischof Voderholzer sehr dankbar für seine
    Stellungnahmen, auch wenn er in der deutschen Bischofs-
    konferenz wahrscheinlich auf verlorenem Posten steht.
    Woelki beschäftigt sich lieber mit Flüchtlingsbooten
    und AfD-Wählerbeschimpfung.
    Bischof Voderholzer hat auch ganz klar gegen die GENDER-
    Ideologie Stellung bezoge, so wie Papst Franziskus.

    http://www.bistum-regensburg.de/news/bischof-voderholzer-kommentiert-flyer-geschlechtersensibel-gender-katholisch-gelesen-4121/

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  4. Dieser mutige Bischof sollte statt Vorderholzer lieber Vorderlader heißen, weil er sich nicht im Schützengraben wegduckt, wenn die Linksgrünen angreifen, oder sogar die Waffen weglegt und denen anbiedernd entgegenläuft wie die meisten seiner Bischofs"brüder", sondern weil er sorgfältig anlegt und zurückschießt.

    Bravo!

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  5. ein Priester (75 Jahre)6. September 2017 um 13:06

    Bischof Voderholzer ist wirklich
    der einzige Lichtblick bei den Bischöfen,
    Bischof Oster ist mal so und mal so, aus dem
    wird man nicht schlau.
    Voderholzer hat auch vor der Light-Version der Kirche
    gewarnt und darauf hingewiesen, dass genau dies der
    evangelischen Kirche schon nichts gebracht hat.
    Nachzulesen bei "katholisch.de"
    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/voderholzer-an-konservativen-dogmen-festhalten

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  6. Jorge Sensenbrenner6. September 2017 um 14:27

    Ich finde es nicht besonders mutig, irgendwas Pauschalisierendes gegen den Islam oder gegen Abtreibung zu sagen, ganz im Gegenteil. Der Applaus ist Voderholzer doch so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur wer sich dem Mainstream entgegenstellt, kann als mutig gelten. Also eher sowas wie Kdl. Woelki mit seinem Flüchtlingsboot (obwohl ich Woelki auch nicht für extrem "mutig" halte, aber immerhin mutiger als Voderholzer).

    Voderholzer ist eher ein Anpasser an das Milieu, das ihn sowieso unterstützt, und das finde ich relativ feige. Am meisten stört mich bei ihm aber, dass er gerade bei solchen Reizthemen (wie etwa auch "Gender") häufig die Unwahrheit sagt, nur um gängige Vorurteile seiner Klientel zu bedienen und Applaus zu kassieren, obwohl er es eigtl. besser wissen müsste. Und natürlich dass er nicht offen zur Nazivergangenheit seiner Ratisboner Amtsvorgänger steht.

    Seine Reaktion auf den Domspatzenskandal finde ich dagegen in Ordnung, daran ist nichts auszusetzen, auch wenn ihn sonst kritisch sieht.
    Ich hatte mir bei seiner Einsetzung aber deutlich mehr von ihm erhofft, weil er als Persönlichkeit sehr authentisch und vertrauenserweckend wirkt und ich ihm mehr unbequeme Aussagen zugetraut hätte. Sein anbiederndes populär-kulturkritisches Geschwätz ist mir daher unangenehmer als bei anderen Kirchenfürsten, von denen man eh nichts anderes erwartet, weil ich ihn ursprl. für recht seriös hielt. Voderholfer ist eine große Enttäuschung.

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  7. Sooo ein Konservativer ist Voderholzer nun auch nicht,
    er hat beispielsweise den Piusbrüdern die Priesterweihe
    untersagt.
    https://www.domradio.de/themen/bist%C3%BCmer/2017-06-30/bischof-voderholzer-untersagt-piusbruedern-priesterweihe

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