Donnerstag, 7. September 2017

Kolumbien: Papst Franziskus hinter Panzerglas

Papst Franziskus ist gut in Kolumbien angekommen und nimmt dort schon seine ersten Termine wahr.
Ein Detail fiel mir sofort auf: Während man in den vergange-
nen Jahren seitens des Vatikans immer besonders betont hat, dass der Papst auf manche Sicherheitsmaßnahmen ver-
zichten wolle, um näher bei den Menschen zu sein (in Polen fuhr er sogar "aus Umweltgründen" mit der Straßenbahn), bevorzugt man in Kolum-
bien doch das schwere Papamobil mit dem Papst hinter Panzerglas. 

Ein paar erste Eindrücke, auch von den Papstsouvenirs...  Zum ersten Link: Wer ist eigentlich die Frau in Judo-Kleidung? ---> HIER und HIER und HIER !
Hat Papst Franziskus ein wenig zugenommen? ---> HIER !

Kommentare:

  1. Naja, das mit den "Umweltgründen" für den Verzicht aufs
    Papamobil in Polen ist zwar die offizielle Aussage des Vatikans,
    aber trotzdem schlicht und einfach Quatsch!
    Ein Kollege von mir war damals vor Ort und hat mir erzählt, wie groß der Zusatzaufwand war für kilometerlange Absperrgitter, die auf- und wieder abgebaut werden mussten,
    und dann war das ja auch keine normale Straßenbahnfahrt, sondern nur mit handverlesenen Gästen des Papstes.
    Mit anderen Worten: Nur mal wieder ein PR-Gag des Vatikans!

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    1. Jorge Sensenbrenner7. September 2017 um 13:16

      "Handverlesene Gäste" klingt aber verfälschend. Gehbehinderte Kinder. Hatte ich damals extra verlinkt, um solche tendenziösen Darstellungen wie die von der Zeitungsfrau zu kontern. Leider kein Lerneffekt erkennbar, es wird fröhlich weiter manipuliert.

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/07/sensation-der-papst-fahrt-straenbahn.html
      Natürlich war das PR, aber keine gar so schlechte.

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  2. Seien wir froh, dass der Papst in diesem Punkt
    zu besserer Einsicht gekommen ist; oft ist er ja unbe-
    lehrbar und macht, was ihm gerade einfällt.
    Den Sicherheitsleuten fällt bestimmt ein Stein vom Herzen.
    Allerdings: Das gezeigte "Panzerglas" hält nur normalen
    Gewehrschüssen stand, bei einer Salve aus einer MP wäre
    schon alles vorbei...

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  3. Ja, es scheint so, alles hätte Papst Franziskus ein bisschen
    an Gewicht zugelegt. Aber das ist bei alten Leuten ganz normal, weil die sich weniger bewegen und oft nicht merken, wenn sie
    eigentlich schon satt sind. Man lässt es sich schmecken.

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  4. Ich bin richtig froh, dass der Papst diesbezüglich zur
    Vernunft gekommen ist.
    Man stelle sich bloß mal vor, es gäbe ein Attentat auf
    ihn, dann wäre aber was los!

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    1. Ja dann wäre was los - vor allem bei den dauerpapstbashenden Rechtskatholiken. Man malt sich lieber gar nicht aus, was dann aus dieser Ecke käme...

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  5. Gott schütze Papst Franziskus!
    Wir brauchen ihn noch lange beim Umbau der katholischen
    Kirche in eine zeitgemäße Kirche!

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  6. Leutesdorfer@ Zeitgemäße Kirche heißt aber nicht das man die Grenzen für Muslime öffnet und dadurch das christliche Europa ins Wanken bringen lässt. Aber genau das fordert dieser Papst. Er unterordnet sich ganz dem linken Zeitgeist und vergießt das er das christliche Europa eigentlich Verteidigen soll.

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    1. Das "christliche Europa" ist schon lange eine Chimäre, wie übrigens ein gewisser Prof. Joseph Ratzinger bereits 1959, noch vor dem schlimmen "Konzil", ungeschminkt dargestellt hat.

      Und der "Zeitgeist" - der ist schon lange nicht mehr links, sondern eher rechts, wie man an dieser Community hier sieht und den dauernden Hass-Ausbrüchen gegen Angela Merkel v.a. in der Ex-DDR.

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    2. Jorge Sensenbrenner7. September 2017 um 13:17

      Man sollte realistisch bleiben und keine ungeprüften Parolen nachbeten. Dann klappts auch mit dem Papst.

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    3. Zumal jeder Moslem näher am monotheistischen Gott ist als die angeblichen Verteidiger des Christentums bei AfD und Pegida!

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