Montag, 11. September 2017

Papst zur Presse: Bei Gefahr der Nicht-Integration ist die Aufnahmegrenze für Flüchtlinge erreicht!

Ob Kardinal Woelki das gerne liest? - Auf dem Rückflug von Kolumbien beantwortete Papst Franziskus wie üblich Journa-
listenfragen auf seiner "fliegenden Pressekonferenz". Die nachfolgenden Verlin-
kungen informieren Sie näher, liebe Leser.
Bei "Radio Vatikan" fiel
mir auf, dass ein wichtiges Thema im Artikel fehlt, das bei anderen Medien ausführlich zitiert wird: Die Regierungen müssten bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen "mit Klugheit" handeln, wozu vor allem die Frage der verfügbaren Kapazitäten gehöre und auch die Frage der Inte-
gration.
In einigen Medien wird der Papst wörtlich zitiert mit der Bemerkung,
eine legitime Aufnahmegrenze sei erreicht, wenn eine "Gefahr der Nicht-
integration"
bestehe. - Ich schätze, da besteht Gesprächsbedarf!

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Sie konstruieren mal wieder einen Aufreger,d er keiner ist. Warum sollte Woelki ein Problem damit haben?

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    1. Paula,kann es sein, dass Sie die Nachrichten
      nicht verfolgen?
      Kardinal Woelki sagt so ziemlich das Gegenteil!

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    2. Denk mal nach Matti! Wo sagt Woelki, dass man Flüchtlinge über jede Integrationsmöglichkeit hinaus aufnehmen soll? Beweis bitte!

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  2. Kanzlerin Merkel hat ja auch schon Woelki dazwischen
    gehabt, und wie der Kreuzknappe schon berichtet hat,
    regt sich auch Unmut über Woelki bei seinen Bischofskollegen.

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  3. Respekt, da hat Papst Franziskus dazugelernt.
    Ich erinnere mich noch an ganz andere Töne von ihm.
    Die deutsche Ausgabe von "Radio Vatikan" ist schon öfter
    unangenehm aufgefallen. Durch Verschweigen kann man heut-
    zutage nicht bei den Lesern punkten, denn es kommt doch raus!

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  4. Ordinariatsgeschädigter11. September 2017 um 18:30

    Ja, ich finde auch, da hat der Papst seine Position
    etwas verändert. Man muss aber auch die gesamte Presse-
    konferenz sehen, und da hat er auch klargemacht, dass die
    internationale Hilfe für Afrika dringend ausgebaut werden
    muss und dass ebenso dringend menschenwürdige Hilfszentren
    entstehen müssen.

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  5. Zum Staunen besteht aller Erfahrung nach wenig Anlass.
    Heute sagt der Papst so, morgen sagt er anders.
    Warten wir das nächste Interview ab.

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  6. Inzwischen hat "Radio Vatikan" einen kurzen Abschnitt
    zum Thema Flüchtlinge eingebaut.
    Ich habe mir die alte Version gottlob per screenshot
    gesichert.
    Aber offenbar ist man bei "Radio Vatikan" auch lernfähig.
    Warum nicht gleich so?

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  7. Ist der Papst etwa ein heimlicher AfD-Anhänger?

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  8. Offenbar kann selbst ein Gaucho aus der Pampa noch was dazulernen.

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  9. Dummes Gerede, genau so hat Franziskus auch schon 2017 gesprochen, Integration ist auch bei ihm keine Einbahnstraße und natürlich bringt auch eine Überforderung eines Landes nichts. Unsere gut katholischen Länder sind aber mit einem Flüchtling schon überfordert!

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/5111192/Papst_Europa-muss-bei-Fluechtlingen-kalkulieren

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    1. Soll natürlich 2016 heißen...

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    2. Mit den "gut katholischen Ländern" kann man Gunni nur Recht geben.

      Das liegt daran, dass es für "gute Katholiken" gar keine Flüchtlinge gibt, sondern sich hinter jedem "angeblichen Flüchtling" ein Wirtschafts-Entrepreneur verbirgt.

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  10. Lesetipp:
    Die Kollegen sind sauer auf Woelki:
    https://www.morgenpost.de/politik/article211859917/Klartext-Kardinal-Woelki-polarisiert-in-Fluechtlingsdebatte.html

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