Donnerstag, 7. September 2017

Raten Sie doch mal, welches Hauptthema die Vollversammlung der deutschen Bischöfe hat!

Vom 25. - 28. September treffen sich die 69 Bischöfe und Weihbischöfe Deutschlands zur traditionellen Vollversammlung der Deutschen Bischofskon-
ferenz in Fulda.
Raten Sie mal, was im Mittelpunkt des Studien-
tages steht?!
 

Richtig, auf Anhieb getroffen, der Umweltschutz und die "Schöpfungsverantwortung" gemäß der Enzyklika "Laudato si"!
Warum auch nicht, und es gibt ja auch andere Themen, die dort noch besprochen werden, wie z.B. "Chancen und Grenzen" des Dialogs mit dem Islam, und auch  über Flüchtlinge, über Terrorismus und über die anste-
hende Jugendsynode in Rom soll gesprochen werden. ---> HIER !

Was eigentlich bei anderen wichtigen Themen wie z.B. den steigenden Kirchenaustrittszahlen unternommen wurde, außer Umfragen und Studien, scheint mir trotz der Thematisierung bei der Vollversammlung im Herbst 2014 eher dürftig.
Aber so ist das wohl bei den vielen Konferenzen: Ein Thema wird bespro-
chen, es wird bestenfalls eine Kommission gebildet, und das war's dann auch schon. Im Politikgeschäft nannten wir das früher "Begräbnis erster Klasse"... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Sehr gut auf den Punkt gebracht,
    Sitzungskatholizismus at it's best, viele Worte,
    wenig Konsequenzen.
    Ich bezweifle auch, dass die Umweltenzyklika aktuell DAS
    Thema ist, dass uns Katholiken auf den Nägeln brennt.
    Man wird den Eindruck nicht los,
    dass krampfhaft nach Themen gesucht wird.

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  2. Na, bei solch sensationellem Hauptthema werden die Medien-
    vertreter aus aller Welt vermutlich Schlange stehen,
    wenn die Pressekonferenz mit Kardinal Marx kommt...
    ;-)

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  3. ein Priester (75 Jahre)7. September 2017 um 08:47

    Ich hatte nichts anderes erwartet.
    Die wirklichen Probleme werden ignoriert - und stattdessen
    behandelt man die Themen, die sowieso schon von Naturschützern
    und Parteien sattsamm beackert werden.
    Von den deutschen Bischöfen irgendeine geistliche Anregung
    zu erhoffen, haben viele treue Katholiken längst aufgegeben.
    Wenn die Vollversammlung der DBK nicht mehr stattfinden
    würde, kaum einer würde die vermissen.

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  4. Lasst sie doch tagen!
    So lange sie dort tagen, stellen sie sonst keinen Unsinn an.
    In den Sitzungspausen kann Kardinal Woelki schon mal an seinem nächsten Flüchtlingsthema feilen.
    Und dann wundern sich die Herren auch noch, dass ihnen die
    Leute scharenweise weglaufen.

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  5. Ich schlage vor, die deutschen Bischöfe sollten
    aufhören, Phrasen zu dreschen. Wenn sie es ernst meinen
    würden mit der Umwelt, dann würden sie zuerst mal ihre
    dicken Dienstfahrzeuge BMW abgeben, die nun wirklich
    die Umwelt vergiften. Welcher Bischof fährt mit Elektroauto?
    KEINER, so weit ich weiß.
    Es ist das alte Spiel: Anderen Wasser predigen und selber
    Wein trinken.

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  6. Welches Thema?
    Weiß nicht.
    Vielleicht Glaubensverkündung?
    Ach so, DBK.
    Nee, dann wohl eher nicht...

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    1. Die Bewahrung der Schöpfung gehört zu den genuinen Inhalten unseres Glaubens. Oder wollen Sie den Menschen nicht als Teil der Schöpfung Gottes ansehen?

      Wenn die Schöpfung nicht Teil der Glaubensverkündigung ist, dann möge bitte auch kein Katholik mehr sich über Abtreibung empören - sondern sich freuen, dass so viele gar nicht in dieses irdische Jammertal hineingeboren werden, sondern gleich auf der Autobahn in den Himmel kommen.

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    2. Sehr geehrte Frau M.,
      dass die Bewahrung der Schöpfung zum Glauben gehört, ist natürlich banal und wird auch von niemandem bestritten. Genau deshalb eignen sich ja diese Begriffe ideal dafür, sie mit einem anderen, nämlich codierten, Bedeutungsinhalt zu füllen. Schaut man etwas tiefer unter die Oberfläche, wird z.B. erkennbar, dass „Bewahrung der Schöpfung“ lediglich ein Codebegriff (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Code_(Semiotik) )bestimmter Kirchenkreise für Umweltschutz/„Klimawandel“ ist und regelmäßig mit dieser (unausgesprochenen) Bedeutung verwendet wird. Auch die überall beschworene „Fremdenaufnahme“ ist im kirchlichen Bereich lediglich Codierung für erwartetes angepaßtes Verhalten in der sich bildenden formierten Gesellschaft (hierzu: https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/09/05/was-bedeutet-denn-eigentlich-systemtransformation/). Durch die derzeitig auf allen Ebenen forcierte Systemtransformation wird es auf breiter Front „Transformationsverlierer“ (denken Sie z.B. an die Haftung des Steuerzahlers für riskante Spekulationen privater Banken) geben, welche so lange wie möglich im Unklaren über die beabsichtigte Richtung gehalten werden sollen, um störende Irritationen oder gar Widerstand zu vermeiden. Demzufolge bemäntelt man plump interessengefährdende Absichten mit Versatzstücken aus der Bibel, um die kritischen Sinne der Gläubigen einzuschläfern.
      Es gilt, wachsam die Realität zu beobachten und sich nicht durch eine medial vermittelte „Wirklichkeit“ einlullen zu lassen. Schauen Sie doch mal auf kirchfahrter.wordpress.com vorbei... ;-)

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  7. Ich bin nicht wegen der katholischen Bischöfe
    in der Kirche, sondern trotz der Bischöfe.
    Die haben einfach zu viel Abstand von der Realität
    und sie haben verlernt, als Steuermann zu fungieren.
    Nur der Anschein muss gewahrt werden, und wenn der
    Bischof in die Pfarrei kommt, dann soll man so tun,
    als wenn alles in Ordnung ist.
    Ich vergesse nie, als vor etlichen Jahren Bischof Kamphaus
    (Bistum Limburg) zu uns in die Pfarrei zur Firmung kam,
    ließ er den Pfarrer drei Wochen vorher unterschreiben,
    dass dieser sich bei der Gottesdienstplanung an die
    Vorgaben und Richtlinien der Kirche halten werde; das war
    offenbar vor allen Besuchen so üblich.
    Das sagt aber doch im Umkehrschluss: Der Gottesdienst
    mit dem Bischof soll ordentlich sein, und was davor und
    danach veranstaltet wird, interessiert den Oberhirten nicht.

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    1. Ich bin wegen gar keinem Menschen in der Kirche, weder wegen der Bischöfe noch wegen der Kardinäle und auch nicht wegen dem Papst.
      Und weil das so ist, würde ich die Kirche auch nie wegen irgendeiner Menschen verlassen.

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  8. Ordinariatsgeschädigter7. September 2017 um 11:07

    Schon mal auf das Datum geschaut?
    Was für ein Zufall,
    die Bischöfe treffen sich genau am Tag nach der
    Bundestagswahl. Na, ich schätze mal, da werden sie noch
    ein Überraschungsthema in die Tagesordnung aufnehmen
    müssen!
    ;-)

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