Samstag, 9. September 2017

Vatikanisches Strohfeuer: Eine gute Medien-Idee mit katholischen Bloggern wird entsorgt!

Nachhaltigkeit - dieser Begriff wird heutzutage gerne ver-
wendet, insbesondere auch
im Zusammenhang mit der Umwelt- und Klimadebatte.
In manchen Dingen lässt Mutter Kirche in Form des Vatikans und der Bischofs-
konferenzen wenig Nachhal-
tigkeit erkennen: Da werden gute Ideen geboren, und nach einmaliger "Nutzung" werden sie wieder entsorgt. - An einem Strang ziehen - das will man im Vatikan 

mit dem Zusammenfassen diverser Medienangebote und -einrichtungen erreichen, in die auch "Radio Vatikan" integriert werden soll. Schlagkräftiger will man werden - und noch übersichtlicher.
Schade nur, dass man dazu nicht alle Möglichkeiten nutzt, die sich anbieten, wie z.B. die Einbindung der katholischen Blogger, zumindest derer, die erkennbar guten Willens sind.
Für das erste und leider einzige Treffen mit Vertretern des Vatikans gab
es ca. 800 Bewerbungen, sodass wegen des riesigen Andranges ausgelost werden musste...
Es war einmal... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ein Hintergrund der sg. "Entsorgung" dürfte sein, dass ein erheblicher Teil der katholischen Bloggerszene, gelinde gesagt, mit rechtslastigen politischen Inhalten sympathisiert. Dass Rom dafür nicht in Mithaftung genommen werden will, ist verständlich.

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  2. Ordinariatsgeschädigter9. September 2017 um 13:44

    Man berücksichtige, dass die Idee aus der Amtszeit
    von Papst Benedikt XVI. stammt.
    Die meisten der katholischen Blogger dürften geistig
    auf dessen Seite gestanden haben und stehen.
    Von daher hat Papst Franziskus ein natürliches Interesse,
    sich nicht noch mehr Kritiker ins Haus zu holen.

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  3. Wenn die Kirche von allen guten Geistern verlassen ist und ihr angeschlagenes Image endgültig ruinieren will, dann bindet sie auch die rechtskatholischen Blogger noch ein.

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    1. Wie schön, das Leser GUIDO keinerlei Vorurteile hat.

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  4. Aber, aber, Kreuzknappe,
    Papst Franziskus mag keine Katholiken,
    die anderer Meinung sind als er, das hat er doch nun
    wirklich zur Genüge demonstriert.
    Blogger sind unbequem, sind nicht bei der Kirche angestellt
    und deshalb nicht mit Drohungen wegen ihrem Arbeitsplatz
    erpressbar.
    Solche Leute, z.T. hochqualifizierte Theologen und Journalisten, stören im Vatikanbetrieb von Franziskus
    doch nur. Er braucht Kopfnicker!

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    1. Eben solche Papst-bashenden Kommentare wie der Ihre sind der sehr plausible Grund, warum Rom solchen Netzfischer(inne)n nicht länger ins Netz gehen will.

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  5. Man braucht gar nicht auf den Vatikan zu zeigen.
    Kardinal Marx besaß bei einer Pressekonferenz die Frechheit,
    den Reportern zu erklären, dass "Verbloggung zu Verblödung"
    führen könne. Nicht nur sprachlich eines Katholiken unwürdig!

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    1. Was sich in der Blogözese tagtäglich nachweisen lässt!

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    2. Ich bitte Kurt N. um konkrete Nachweise.

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    3. Kirchensteuerflüchtling10. September 2017 um 07:36

      Der Kardinal hat sich damit bis auf die Knochen
      blamiert, und als es deswegen etliche Reaktionen
      gab, hat er das relativiert, das habe sich doch nur
      auf ganz bestimmte wenige Blogs bezogen.

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