Dienstag, 17. Oktober 2017

Nimmt die Kirchenspaltung an Fahrt auf? - Neue Initiative "PRO POPE FRANCIS"

In den vergangenen Mona-
ten habe ich mehrmals über Initiativen berichtet, die Papst Franziskus kritisieren.
Heute entdeckte ich beim österreichischen "ORF" einen ausführlichen Artikel über eine neue Initiative, die Papst Fran-
ziskus in seiner "Pastoralku-
ltur"
unterstützen möchte und mit ihm "von einer Kirche als Mutter und Hirtin" träumt - das klingt fast schon feministisch...
Die international tätige Initiative habe inzwischen schon 85 Unterzeichner, vom Theologen Paul Zulehner bis zu Christian Weisner von "Wir sind Kirche"

Die Initiative bittet den Papst in einem offenen Brief (man könnte inzwi-
schen mit den offenen Briefen an den Papst eine Sammlung füllen)
, von seinem eingeschlagenen Weg "nicht abzuweichen".

Der Artikel beim "ORF" verweist auch auf zwei ähnliche Initiativen, die sich mit dem Papst solidarisch erklären.   Man lese ---> HIER !
Wenn man so alles betrachtet, was da im Nachgang zum päpstlichen "Amoris Laetitia" seit Monaten mit zunehmender Vehemenz in der Kirche  aufeinanderprallt: Ist die Sorge berechtigt, dass die Gefahr einer Kirchenspaltung zugenommen hat?

Kommentare:

  1. Wie die Geschichte zur Genüge lehrt, finden auch
    Fehler und verhängnisvolle Irrtümer ihre begeisterten
    Unterstützer.
    Nachdem der Papst monatelang den Dialog verweigert hat,
    frage ich mich, was das bringen soll außer einer weiteren
    Eskalation?

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  2. Die Verantwortung für diesen desaströsen Zustand trägt allein Papst Franziskus. Sogar sein Kardinalstaatssekretär Parolin hat öffentlich erklärt, man solle miteinander reden, doch der Papst bleibt stur.

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  3. In welch erbarmungswüärdigen Zustand befindet sich
    die katholische Kirche seit "Amoris Laetitia"...!

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  4. Hä?!? Die Rede von "Mutter Kirche" ist doch ur-katholisch und traditionell.

    Also was daran "feministisch" sein soll, wird das Geheimnis unseres Tradi-Bloggers bleiben.

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  5. In der Bibel steht ausdrücklich "Hirte", und Jesus
    sagt, er sei der gute Hirte, aber unsere GENDER-Katholiken
    müssen daraus eine Mutter und HIRTIN b asteln. Scheußlich
    und falsch!

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    1. Wenn "Hirtin" ein No go ist, was ist die Kirche dann Ihrer Meinung nach? Mutter oder Hirte? Beides zugleich geht ja nicht, dann wäre die Kirche ja ein Zwitter... :-)

      Ich schließe daraus nach Adam Riese, dass die Kirche für Sie nicht Mutter ist, sondern Vater. Dann müssen Sie ein maskulines Wort für "die Kirche" finden!

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  6. Ein Rücktritt von Papst Franziskus wäre die sauberste
    Lösung und eine Chance, den verlorenen Dialog endlich
    wieder aufzunehmen.
    Als Jesuitenchef in Argentinien soll er ja auch sehr un-
    beliebt gewesen sein und viel Streit verursacht haben.

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  7. Tradilärm, sonst nichts. Mag es auch in der rechtskatholischen Blogözese so aussehen, in der Realität gibt es nur wenige Papstkritiker, zur Zeit Benedikts oder JPII gab es die in wahrlich größerer Anzahl rund um den Globus. Bei Franziskus ist es ein kleiner aber gut organisierter Verein.

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