Mittwoch, 1. November 2017

Ein bisschen heftig, oder? - Die CARITAS verdient angeblich gut an den Flüchtlingen!

      Theologe fordert: Macht die Friedhöfe durch Spielplätze attraktiver... ---> HIER !
           Kölner Caritas erklärt: Es gibt überhaupt keine Bettlermafia...  ---> HIER !
.
Das ist doch klar, warum
die Kirche sich so "vehement" für die Flüchtlinge einsetzt, schreibt die DDR-Bürger-
rechtlerin Vera Lengsfeld (---> HIER !) in ihrem Blog.
"Die Flüchtlingsgewinnler: Caritas und Diakonie" lautet die Schlagzeile zu einem ausführlichen Artikel.
Ein immer aufgeblähterer Verwaltungsapparat kennzeichne die Entwick-
lung, ohne dass auch ein Zuwachs an Religiösem erkennbar sei, wird Vera Lengsfeld bei der Aussage eines Theologen fündig. 
Der Rundumschlag setzt sich fort mit der Kritik am kirchlichen Arbeits-
recht, den zahlreichen Kirchenaustritten und der zu großen Staatsnähe
der kirchlichen Eliten.

Nachdem das endlich im Artikel durch war, hoffte ich auf eine detaillierte Aufklärung bezüglich der angeblichen Bereicherung durch die Flüchtlingsarbeit. - Doch...  - ach, lesen Sie doch selbst! ---> HIER !
Ich empfinde diese Art von Kritik nicht als sonderlich hilfreich.

Kommentare:

  1. Fehlt da bei Vera Lengsfeld nicht der Abschnitt mit den
    konkreten Beweisen, wo die Caritas an den Flüchtlingen
    verdient? ;-)
    Trifft es zu, dass Frau Lengsfeld sich von der CDU nun
    in Richtung AfD bewegt?

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    1. Frau Lengsfeld ist, wenn man so will, eine tragische Figur. Sie ist schon vor Jahren, nachdem sie von ihrer Partei nicht mehr für den Bundestag nominiert worden war, aus der CDU ausgetreten. Inzwischen vertritt sie reine Pegida-Positionen. Und sie ist aggressiv antikirchlich, wie diese Äußerungen einmal mehr belegen.

      Dabei war es die evangelische Kiche, die sie 1988, als sie in der DDR inhaftiert worden war, rausgehauen und ihr ermöglicht hat, in den Westen rauszukommen.

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  2. Frau Lengsfeld präsentiert uns den zweiten Aufguss
    von ähnlichen Artikeln, die es seit geraumer Zeit gibt.
    Beispiel:
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/caritas-und-ngos-das-millionengeschaeft-mit-den-fluechtlingen-a2095657.html

    Die Vorwürfe befinden sich ungefähr auf dem Niveau wie
    wenn einer sagt, Polizisten fertigten Knöllchen an,
    weil die Polizei daran verdient - und nicht, weil jemand
    etwas Verbotenes gemacht hat.

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  3. Ordinariatsgeschädigter1. November 2017 um 19:36

    Eine Diskussion über diesen sonderlichen Artikel erübrigt
    sich eigentlich, da Frau Lengsfeld all das ausblendet, was
    nicht in ihre ideologische Kiste passt.
    Nach strenger Definition könnte man ganz vielen Deutschen
    vorwerfen, an Flüchtlingen zu verdienen, von den Vermietern
    von Wohnungen, die mehr Miete erhalten als marktüblich
    bis hin zu den Rechtsanwälten, die nun mehr Kundschaft be-
    kommen wegen Klagen gegen Nichtanerkennung als Flüchtling.
    Vielfach werden Flüchtlingsheime auch von privaten Betreibern
    betreut, die durch die großzuügigen Pauschalen ganz ordent-
    lich verdienen, so wie auch diverse Cateringfirmen usw. usw.
    Und wenn man so will, verdient auch Frau Lengsfeld indirekt
    an den Flüchtlingen - wenn sie diese zum Thema macht und
    dann demnächst vielleicht einen Vortrag darüber hält - oder
    ein Buch schreibt, an dem sie verdient...

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  4. Nicht hilfreich ... Woher kenn eich diese Floskel ... ?
    Ich fand die Zahlen sehr aufschlußreich, wie damals auch bei diesem Buchversand, welcher quasi der DBK gehörte ...
    Ich muß nicht jeden Schluß des Gastautors auf Frau Lengsfelds Seite bejahen, aber nachdneklich werde ich da schon, wie bei manch anderen Artikel.

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  5. Googlekontenloser meint:
    "Entweltlichung":
    Vielleicht mal wieder nachlesen?
    https://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110925_catholics-freiburg.html

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