Dienstag, 7. November 2017

Na endlich! - Erste Professur in Deutschland über Christenverfolgung!

Allein für die "Gender Studies" rechnet man derzeit in Deutschland mit über 250 Professuren. Da dachte ich, es gäbe doch auch wenigstens ein paar Professuren an staatlichen Hochschulen, die sich mit der Verfolgung von Christen be-
schäftigen.

Dies ist aber ein großer Irrtum, denn es gibt keine einzige! - Nun richtet die evangelikale "Freie Theo-
logische Hochschule" in Gießen
die erste solche Stelle für ganz Deutschland ein. 

In jedem Falle bemerkenswert.  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Man sollte ergänzend darauf aufmerksam machen,
    dass es auch nur dieser "privaten" Hochschule zu verdanken ist,
    dass es jetzt wenigstens EINE solche Professur gibt.
    Der Staat ist mehr an Professuren über Islamwissenschaft und
    über GENDER interessiert.

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  2. Seit wann ist "Christenverfolgung" ein akademisches Fach innerhalb des Theologiestudiums? Das gehört klassischerweise in die Kirchengeschichte. Dort gibt es genügend renommierte Fachleute.

    So wird dieses Projekt den Geruch nicht los, dass es weniger um eine seriöse akademische Ausbildung geht als um eine anti-islamische Polit-Agenda. Weswegen es bei den Rechtskatholiken sicherlich super ankommt.

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  3. Prof. Dr. Sauer ist weltweit DER Experte auf diesem
    Gebiet, da kann man dieser Hochschule zu diesem "Fang"
    nur gratulieren!
    http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/dr-christof-sauer-als-professor-an-die-etf-leuven-berufen.html

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    1. Wobei die Frage im Raum steht, wieso ein so anerkannter Experte von der renommierten Evangelischen Uni Löwen nach nur zwei Jahren zu einer evangelikalen Nischenhochschule wechselt. Ob dass für seine Seriösität spricht oder nicht eher einen Prozess weltanschaulicher Verengung abbildet, ist mir da beim ersten Ansehen nicht ganz klar.

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  4. Nunja, es ist eine evangelikale Hochschule und Sauer ist Missionswissenschaftler, der das evangelikale Missionsverständnis vertritt. Evangelikale Mission ist aber Teil des Problems und nicht der Lösung. Sehe ich abwartend, aber von dieser Grundkonstellation her aber eher skeptisch. Mit dem katholischen Missionsverständnis ist das jedenfalls kaum vereinbar. Da müsste man eher an die Franziskanerhochschulen gehen, um die richtigen Experten zu finden.

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  5. Eine Kapazität, wie man lesen kann:
    https://www.etf.edu/medewerkers/christof-sauer/

    Über Motive zum Dienststellenwechsel zu spekulieren,
    ist unseriös. Vielleicht hat er familiäre Gründe,
    vielleicht hat er dort mehr Zeit für Forschung...
    Es gibt Dutzende von Möglichkeiten.

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    1. Fragen darf man ja wohl, dass es da alle möglichen Erklärungen geben kann, hab ich nicht bestritten. Aber es fällt halt auf, dass das ein Ligawechsel ist und eher in eine fundamentalistische als in eine seriöse Richtung geht.

      Dazu kommt der Salafistenbart, den er vor zwei Jahren noch nicht hatte. Auch das macht mich nachdenklich. Radikalisierung macht auch vor der Intelligentzia nicht halt.

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    2. zu Leser JORGE um 16.41 Uhr:
      Ich sehe gerade, da ist Ihnen eine kleine Panne
      passiert. Ich vermute, Sie meinen beim Thema
      "Salafistenbart" eigentlich diesen Herrn hier:

      https://the-germanz.de/beim-barte-des-kandidaten/

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    3. :-) Danke!

      Nein, aber im Ernst.
      Ich hatte dieses ältere Bild
      http://www.ead.de/uploads/pics/Prof._Dr._Chrisof_Sauer.jpg

      mit dem neueren aus dem IDEA-Artikel verglichen.
      http://www.idea.de/typo3temp/_processed_/csm_sauer_christof_715_fth_streitberger17_8c220e8f7c.jpg

      Find ich schon erschreckend.

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    4. Der Tradi-Lieblingsbischof WB Laun aus Salzburg, der jetzt erfreulicherweise seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten durfte, trägt auch einen zumindest halben Salafistenbart.
      Was bei seiner fundamentalistischen, aggressiv antiliberalen Theologie nicht so erstaunlich ist.

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    5. Bei Laun glaube ich nicht an eine solche Verbindung.
      Der ist zu konservativ-bieder für sowas.

      Aber bei Evangelikalen sicher.
      Diese Moden funktionieren religionsübergreifend.

      Der ganze Dawa-Salafismus hat ja in Denkweise und Methodik sehr viele Anleihen von den Evangelikalen übernommen, das ist anerkannt.
      Dass jetzt die Evangelikalen ihrerseits im Sinne eines "Rücktransfers" von "erfolgreichen" Bildern solche Moden aus dem Salafismus für sich übernehmen, ist da nicht so erstaunlich.

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    6. Laun wirkt mit seinem gemütlichen Ösi-Idiom biederer und harmloser, als er in Wahrheit ist. Wenn man seinen hass- und ressentimenttriefenden Text in "kath.net" zu Luther und dem Reformationsgedenken gelesen hat, läuft es einem kalt den Rücken runter. Da ist rein gar nichts mehr von dem Respekt und der Wertschätzung, mit der die Konzilstexte noch von den "getrennten Brüdern" gesprochen haben. Das ist schon eine Form von Katho-Salafismus.

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    7. Norbert sieht Hass, wo keiner ist.
      Aber sowas soll bei Linksextremen ja vorkommen.
      http://www.kath.net/news/61558

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  6. Ich bin mir sicher, dass "Tradis Bester"
    ohne Bart auskommt.
    Was er sonst noch nicht hat, darüber kann man nur spekulieren.

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    1. Ts ts ts, werter Sebastian, solche schmutzigen Fantasien aus Tradi-Mund...

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