Freitag, 10. November 2017

Noch eine zusätzliche Zahlungspflicht für Katholiken: die Ortskirchensteuer!

Das löst nicht unbedingt Freude aus: In einigen Städten und Ge-
meinden gibt es sie, in anderen nicht - die Ortskirchensteuer. Im Bistum Speyer z.B. nutzen laut Presse ca. 60 Prozent der katholischen Kirchengemeinden diese Möglichkeit, die von den kirchlichen Gremien beschlossen werden kann und dann pflichtgemäß von den Ortsgemeinden mit dem jährlichen Steuerbescheid erhoben wird.

Das spült dann wieder Geld in die Kassen der Kirchengemeinde, aber mal grundsätzlich gefragt: Wäre es nicht angemessener, bei der Kirchensteuer eine Änderung vorzunehmen, die die Diözesen zwingt, den Pfarrgemeinden etwas mehr Geld zuzuweisen?
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Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter10. November 2017 um 18:24

    Meines Erachtens verstößt es gegen den Gleichheitsgrundsatz,
    wenn Katholik A bezahlen muss und Katholik B nicht, weil er
    im Nachbarort wohnt. Es geht in der Praxis offenbar um einen
    Jahresbetrag von 6 bis 10 Euro,
    aber darum geht es nicht; es stellt sich auch mir die Grund-
    satzfrage, warum man nicht die Kirchensteuer so verteilt,
    dass die Pfarrgemeinden keine Not haben, wie sie die nötigen
    Dinge finanzieren.
    Es ist kein guter Stil, schon wieder die Hand aufzuhalten.

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  2. Wenn das tatsächlich kommt, werde ich aus dieser "Rechtskörperschaft" endgültig austreten. Das ganze Geld wird faktisch für Maßnahmen eingesetzt, die den Unglauben fördern.

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