Donnerstag, 9. November 2017

Priesterkinder: Vatikan arbeitet an Richtlinien!

Wer als Priester ein Kind in die Welt gesetzt hat, der soll auch gefälligst zu seiner Verant-
wortung stehen!
Das ist, salopp gesagt, die Kernbotschaft,
die eine Mitteilung des Vatikanischen Presseamtes verkündet, wobei man die entsprechende Richtlinie der irischen Bischofskonferenz schon mal als Hin-
weis erwähnt.
Darin heißt es: „Wenn ein Priester Vater eines Kindes wird, soll das Wohl des Kindes sein primäres Anliegen sein.“ Der Priester und werdende Vater solle „zu seiner Verant-
wortung stehen - persönlich, gesetzlich, moralisch und finanziell. Bei allen Überlegungen sei die Mutter des Kindes vollständig einzubeziehen."
- so kann man es jedenfalls beim "ORF" lesen. 

Was dann tatsächlich als Ergebnis der Arbeitsgruppe heraus-
kommt
, das wird man zum gegebenen Zeitpunkt genauer betrachten müssen. - Aber klare Kante wäre schon mal gut - in Anbetracht dessen,
was manche Priesterkinder durchlitten haben...

Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Wichtig ist das Verursacherprinzip!
    Es ist nicht einzusehen, dass die Kirche für ein Kind zahlt,
    dass ein unvorsichtiger Priester in die Welt gesetzt hat.
    Ich bin sehr dafür, dass alles Menschenmögliche für das Kind
    getan wird, denn jedes Kind hat ein Recht auf alle Unter-
    stützung und Liebe,
    aber das ist wie bei anderen Vätern auch Angelegenheit des
    Vaters und nicht des Ordinariates.

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  2. Eine längst überfällige gute Nachricht!
    Sicher sehen einige jetzt schon wieder die Kirche untergehen,
    aber es geht um die Kinder!

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  3. Mal wieder so eine aufgeblasene Vorabmeldung des Vatikans.
    Bei Lichte betrachtet ist noch garnichts passiert.
    Man will sich treffen. Man will beraten. Naja.

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  4. Eine weiterer Schritt hin zur Verweltlichung der Kirche und der Auflösung der Heiligkeit des Priesterstandes. Früher war die Kirche noch klug und hat solche unschönen Dinge diskret geregelt.

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    1. Hätte mir nie gedacht, dass Romanissimus auch eine Satire schreiben kann.

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  5. Traurig ist vor allem, dass es dafür RICHTLINIEN geben muss.
    Wer ein Kind in die Welt setzt, hat dafür aufzukommen und sich
    darum zu kümmern, egal wer oder was er ist. Basta!

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    1. Nein! Ein Priester als geweihter Mann Gottes und Stellvertreter Christi gehört allein der Kirche. Verantwortung für das Kind trägt die Mutter, die in den meisten Fällen den Priester verführt hat.

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    2. Selbst wenn dies so wäre: Kinder leiden massiv unter einem fehlenden Vater. Wieso sollen diese mal wieder unter der Sünde der beiden Erwachsenen unnötig stark leiden müssen?
      Dass eine gewisse Diskretion dabei richtig sein kann, widerspricht dem nicht. Man muss auch sonst nicht jeden Ehebruch an die grosse Glocke hängen, um in guter Weise reumütig und in Liebe Christus, der sowohl in der Kirche als auch dem Kind präsent ist, zu dienen.

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  6. Der Priester gheört Christus, da hat Traditionstreuer recht! Dementsprechend ist der Geschlechtsakt mit einer Frau auch schlimmer als Ehebruch, man spuckt Christus ins Gesicht. Wenn wiederverheiratet Geschiedene von den Sakramenten ausgeschlossen werden, muss das auf jeden Fall auch für solche Priester gelten, sie sind aus dem Priesterstand zu suspendieren und haben sich als Familienväter um ihre Familie zu sorgen, da kann man kein Priester mehr sein.

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    1. Nein, da muss ich klar widersprechen. Der Weihestand ist ein caracter indelebilis, unverlierbar. Einmal Priester, immer Priester. Wenn eine schlimme Sünde passiert ist und ein Bankert in der Welt ist, muss sich die Mutter darum kümmern. Die Kirche soll sie in aller Diskretion finanziell unterstützen. Der Priester hat zu beichten, und dann an anderer Stelle der Kirche zu dienen. Am wichtigsten ist, daß die Kirche keinen Schaden nimmt.

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    2. Mehr noch als die Ehe symbolisiert die Liebe des Priesters die Liebe Gottes, der Anspruch an ihn kann nicht unter dem des Ehepaares stehen. Er hat Gott mehr beleidigt als ein Ehebrecher, Ihre Argumentation ist nicht schlüssig!

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    3. Das sind Diskussionen aus der pianischen Epoche.
      Oder früher. Jan wäre noch eher dem Jansenismus zuzuordnen, also 18. Jh., während der "Traditionstreue" die modernere Sicht des 19. Jh. vertritt.

      Irgendwie haben wir wohl einen Zeitsprung verpasst.

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