Sonntag, 31. Dezember 2017

Ihnen, liebe Leser, alles Gute für 2018!

Allen Leserinnen und Lesern zuerst einmal ein herzliches "Danke"
für das große Interesse im Jahr 2017, für viele freundliche E-Mail-Kontakte und für die guten Wünsche. 

2018 sehen wir uns wieder, so Gott will.
Ihnen allen, und natürlich auch den netten Blogger-Kolleginnen und
- kollegen wünsche ich von ganzem Herzen ein gesegnetes Jahr 2018!
Aus Gottes Hand heiße ich das kommende Jahr willkommen.
Was es auch bringen mag an Leid und Sorgen, an Freude und Hoffnung     - es ist gut so, wie es von ihm kommt.


Dietrich Bonhoeffer hat es einfach unglaublich treffend formuliert:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag. 

.

Text: Dietrich Bonhoeffer (1944)

Kirchlicher Ausblick auf das Jahr 2018: Raten Sie mal, was für KNA das erste Stichwort ist!

Die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) bringt eine Vorausschau auf absehbare wichtige Themen des Jahres 2018, vom Katholi-
kentag in Münster bis zur im Oktober in Rom anstehenden Jugendsynode.
Aber welches ist wohl das wichtigste, das erste Thema, zumindest aus der Sicht der katholischen Nachrichtenredakteure? 

Vielleicht der Priestermangel? Vielleicht der Diakonat der Frau? Vielleicht die Frage, wie man das Evangelium zeitgemäß verkünden kann? 
Falsch, liebe Leser. Aber lesen Sie doch bitte selbst... ---> HIER !

... wieder ein offener Brief an Papst Franziskus: Ehemalige Muslime, die katholisch geworden sind, hinterfragen seine Haltung zum Islam

Ein Leser, der angibt, vom Islam zum katholischen Glauben konvertiert zu sein, schickte mir die Petition mit der Bitte um Veröffentlichung zu.
Ich kann und will den kompletten Text hier aber nicht online stellen, denn das kann je-
der selbst im Original-Link nachlesen

Leider ist mir nicht ersichtlich, wer hinter dieser Initiative steckt. Vielleicht gibt es Leser, die mir und uns da weiterhelfen können. ---> HIER !
(Ich bitte von Beschimpfungen abzusehen; ich erfülle meine Chronistenpflicht und verweise darauf, dass eine Linksetzung
nicht automatisch bedeutet, dass ich inhaltlich ganz oder teilweise da-
mit übereinstimme. Ich wollte es aber auch nicht unterschlagen, wie
das heute ja so Mode ist...)

Heute wird er 70: "katholisch.de" wünscht Kardinal Müller alles Gute zum Geburtstag!

... und selbstverständlich wünschen das viele andere Katholiken ihm auch, vielleicht sogar noch heftiger. Aber ich brauchte ja einen "Aufhänger", einen "eye-catcher", wie das so schön im Neuhochdeutsch der Journalisten heißt. Halten wir also einfach fest, dass (fast) alle dem Kardinal viel Glück wünschen, und das kann er sicher brauchen...
Dass da jeder so seinen speziellen Blick-
winkel hat, ist völlig in Ordnung, denn es gibt nun mal diverse "katholische" Standpunkte, oder wie die von mir häufig zitierte weise alte Dame zu sagen pflegte: "Der liebe Gott hat einen großen Zoo!"

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Ich schließe mich übrigens den Gratulanten gerne an...

Neujahrsansprache: Kanzlerin Merkel meint, dass "manche" einen Riss in Deutschland sehen!

Für die allermeisten Deutschen ist nach wie vor trotz sämt-
licher Probleme Friede, Freude, Eierkuchen?
Die Formulierung von Bundeskanzlerin Merkel ist mal wieder beschwichtigend: Es gäbe in Deutschland ein paar Leute, die sich größere Sorgen machen: "Manche sprechen gar von einem Riss, der durch unsere Gesellschaft geht..."  ---> HIER !

Naja, wegen der paar Leutchen brauchen sich die Politiker dann wohl keine Gedanken zu machen, das sind wohl nur die ewigen Nörgler und Schwarzseher. - Die Leserkommentare in der verlinkten "WELT" stammen offenbar fast alle von Leuten, die gar keine Ahnung haben...
Derzeit fordern ja auch nur minimale 46 % der Bundesbürger den sofortigen Rücktritt Merkels, also kaum der Rede wert. ---> HIER !

Predigt und Linktipps zum Hochfest der Gottesmutter Maria --- 1.1.2018



Ich verweise dazu auf meinen
Artikel aus dem Vorjahr, der alle nötigen Dateien und Links enthält. ---> HIER !

In vielen Dörfern und Stadtteilen ist kein Pfarrer und kein Gottesdienst mehr - besser evangelisch und katholisch zusammenlegen?

                            Predigt zum Fest der Heiligen Familie ---> HIER !
:
Wer z.B. das Privileg genießt, in München
zu wohnen, wird das Problem wohl nicht kennen; man steigt einfach in die U-Bahn und ist in ein paar Minuten in der Nähe der nächsten katholischen Kirche, in der Gottes-
dienst gefeiert wird.
Doch in der Fläche, draußen auf dem Lande und auch in nicht ganz so katholischen Stadt-
teilen, da leiden insbesondere die älteren Menschen schon darunter, dass weit und breit kein Gottesdienst mehr ist, kein Pfarr-
büro und kein Pfarrer.
Schon heute (auch bei uns in der Pfarrei) gibt es mancherorts Sonntage, an denen findet keine Hl. Messe mehr statt, sondern nur ein "Abendlob" oder ähnliches, wo ein paar Texte vorgetragen und ein paar Lieder gesungen werden - das war's dann.

Die Idee ist nicht neu, aber gerade ganz aktuell wieder hochgespült durch den Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski.
In einem Beitrag des "Kölner Stadt Anzeigers" schlägt er vor, die Not nicht weiterwachsen zu lassen und sich als Kirche Jahr für Jahr mehr zu-
rückzuziehen. Stattdessen regt er an, man könne doch ökumenische Gemeindezentren bilden, um so die Ausblutung zu verhindern. 

Man lese ---> HIER und im Original ---> HIER !
Video: Weihnachtsbotschaft von Präses Rekowski ---> HIER !
Ich vermute mal, dass es bezüglich dieser Idee nicht nur Hurra-Schreie geben wird. Ganz so einfach ist es vielleicht doch nicht...

Samstag, 30. Dezember 2017

Ein guter Aufsatz von Pater Lothar Groppe SJ über "Gnade und Auftrag, Würde und Bürde des Priestertums"

Danke, liebe Bloggerkollegin Felizitas Küble!  - In ihrem interessanten Blog "CHRIST-
LICHES FORUM"
fand ich heute einen langen, aber emp-
fehlenswerten Aufsatz von Pater Lothar Groppe SJ anlässlich seines 90. Geburts-
tages.
Der Aufsatz stand zuerst in
der Zeitschrift "THEOLO-
GISCHES"
(---> HIER !), ist aber dankenswerterweise online als Blog-
beitrag komplett veröffentlicht.

"Über Gnade und Auftrag, Würde und Bürde des Priestertums" schreibt der lebenserfahrene Pater, und was er da schreibt, trifft m.E. den Kern des Priestertums, aber auch den Kern der Probleme mit der heutigen Glau-
bensverkündigung. 
"Dem Priester ist das göttliche Wort anvertraut.", schreibt P. Groppe,
"Es ist etwas Erschreckendes um diesen Auftrag, denn er muß das Wort verkünden, ob gelegen oder ungelegen, und die Menschen haben es bis-
weilen nicht gern..."
      
Man lese ---> HIER !

Wichtigstes Zubehör für das kommende Jahr 2018: Ein leeres Glas...!

Ohne dies zum Rezept für andere erklären zu wollen, versuche ich es im Jahr 2018, so gut es eben geht, zumindest bruchstückhaft mit dem "Dekalog der Gelassen-
heit"
von Papst Johannes XXIII., also mit diesen zehn Tipps "nur für heute":


NUR FÜR HEUTE werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben,
ohne das Problem meines Lebens
auf einmal lösen zu wollen.

NUR FÜR HEUTE werde ich mich den Gegebenheiten anpassen, ohne zu verlangen, dass sich die Gegeben-
heiten an meine Wünsche anpassen.

NUR FÜR HEUTE werde ich etwas tun, wozu ich eigentlich keine Lust habe.

NUR FÜR HEUTE werde ich nicht danach streben, die anderen zu kritisieren
oder zu verbessern - nur mich selbst.

NUR FÜR HEUTE werde ich eine gute Tat vollbringen.

NUR FÜR HEUTE werde ich zehn Minuten meiner Zeit einem guten
Buch widmen.

NUR FÜR HEUTE werde ich keine Angst haben.

NUR FÜR HEUTE werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte
ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: Vor der Hetze und der Unentschlossenheit.

NUR FÜR HEUTE werde ich glauben - selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten - dass Gott für mich da ist, als gäbe es sonst niemand auf der Welt.

Ich will mich nicht entmutigen lassen durch den Gedanken, ich müsste dies alles mein ganzes Leben lang durchhalten.

HEUTE ist es mir gegeben, das Gute während zwölf Stunden zu wirken.
:
Ein sehr guter Tipp scheint mir auch die Idee mit dem leeren Glas zu sein,
die nachfolgend erläutert wird ---> HIER !

Boshaft oder Wahrheit? - Flüchtlinge gelten daheim als privilegierte Feiglinge...

Die heutigen Fundsachen beginnen mit einer Provokation, die man aber leider nur als Artikelanfang lesen kann; danach wird's kostenpflichtig.
Jedenfalls behauptet die Journalistin der "WELT", dass ein Kenner der Lage in Afghanistan nichts Gutes über die Flüchtlinge zu berichten weiß; warnende Stimmen wolle man in Deutschland aber leider nicht hören ---> HIER !
Deutsche Gesetze gelten nicht für uns - das behaupten laut Polizei einige Migranten in Leipzig ---> HIER !

Ein gut katholisches Foto (hoffentlich sehen die Umweltschützer das nicht!) ---> HIER
Schockierendes über Kreuzfahrtschiffe ---> HIER !
Und zum schlechten Schluss: Bald kann man mit dem Computer auch Handschriften fälschen!  ---> HIER !

Rom-Korrespondent über das Jahr 2017: Papst Franziskus schätzt Kardinal Müller sehr!

                        Direktlink: Predigt zum Fest der Heiligen Familie ---> HIER !
:
Eine interessante Art von Rückblick auf das fast abge-
laufene Jahr 2017 bietet heute das Kölner "domradio". Redakteur Renardo Schlegel-
milch führt ein Interview mit dem erfahrenen Rom-Korres-
pondenten Jörg Bremer (FAZ). Es geht im Grunde um "Highlights" mit Papst Franziskus, um eine Bilanz der Ereignisse und Konflikte des Jahres 2017, die lesenswert ist.

Besonders interessant ist die gelassene, durchaus diskussionswürdige Einschätzung des Rom-Korrespondenten zur Person von Kardinal Müller, der im Sommer mehr oder weniger überraschend vom Papst Franziskus aus seinem Amt als Präfekt der Glaubenskongregation ent-
lassen worden war, unter etwas merkwürdigen Umständen.

Journalist Bremer sieht das jedoch ziemlich entspannt und schildert Kardinal Müller als einen sehr vielseitigen Theologen, den man nicht in eine Schublade stecken kann. Der Konflikt zwischen Müller und Papst Franziskus liege "vielleicht auch an uns Pressemenschen,
die wir ständig zu ihm gehen und ein Interview mit ihm haben wollen"
. -

Eigentlich, so glaubt Bremer, schätze der Papst "diesen Mann sehr, aber
er möchte jemanden als Chef der Glaubenskongregation haben, der ihm nicht ständig das Licht wegnimmt"
, sprich: der ihm mit seinem exzellen-
ten theologischen Wissen die Show stiehlt... ---> HIER !

Soll das  eine Andeutung sein, dass Bremer an ein "Comeback" von Kardinal Müller im Vatikan glaubt?! - Da dürfte es auch ganz andere Meinungen geben, vermute ich mal...

Italien: Das weihnachtliche Jesuskind jetzt endlich auch in der extrem pigmentierten Variante!

Na klar, als Jesus in Bethlehem zur Welt kam, hat er auch nicht wie ein bayerisches Barock-Kind ausgesehen, wie man es in manchen Weihnachtskrippen noch sehen kann. Darstellungen des neugeborenen Jesuskindes sind immer Interpretationen und Anpassungen an den eigenen und den Zeitgeschmack, und da kann es in China natürlich auch einen typisch chinesisch aussehenden "Jesus" geben.
Mir ist das nicht bekannt, aber ich würde mich auch mittlerweile nicht mehr allzu sehr wundern, wenn es irgendwo eine Mädchen-Figur als angebliches Jesuskind geben würde; die Transgender-Variante folgt dann auch irgendwann.

In Palermo gab es dieses Jahr ein extrem pigmentiertes Jesuskind
zu sehen ("Neger" oder "schwarz" darf man möglicherweise nicht mehr sagen, und da halte ich mich dran!), von einer Flüchtlingsfamilie als Geschenk mitgebracht - so heißt es. -   Naja - ob das unbedingt zu Palermo passt?

Andersfarbige Jesus-Darstellungen gab und gibt es immer wieder, man schaue nur mal ---> HIER und HIER !
So, und nun das neue Jesuskind: Man achte auch auf die Gesichter der Beteiligten...

>                              Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Freitag, 29. Dezember 2017

"Osservatore Romano" beschwert sich wegen "Fake News" über Papst Franziskus

Die Berichterstattung über Papst Franziskus sei in einigen Medien "unausgewogen", beklagt sich eine Mitarbeiterin der Vatikan-Zeitung "Osser-
vatore Romano"
in einem aktuellen Leitartikel. Journalistin Lucetta Scaraffia (---> HIER !) beschwert sich darüber, dass der Papst zunehmen "instru-
mentalisiert"
werde. Es würden in manchen Medien "nur Aussagen wiedergegeben, die zur eigenen Linie passten", wird die Schreiberin in deutscher Übersetzung von der "TAGES-
POST"
zitiert.
Da würden auch Texte "aus dem Kontext gerissen", um sie passend zu machen, damit das "Bild eines fortschrittlichen Pontifex" entstehe, wäh-
rend man seine Aussagen, die eher zur Tradition der Kirche passten, unter den Tisch fallen lasse. Inzwischen gäbe es im Internet sogar schon gefälsch-
te Papstreden... ---> HIER !

Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Wenn die Presse über Papst Franziskus berichtet...

Wir sind bei der heutigen Ausgabe der Fundsachen aus dem Internet. Manchmal ist es drollig, wenn am selben Tag völlig unterschiedliche Wahr-
nehmungen publiziert werden.
Heute liest man z.B. beim "Deutschlandfunk" die Schlagzeile "Viel Gegenwind für den Papst". - Da kontert die "Süddeutsche Zeitung" prompt mit "Papst Franziskus ist in Rom sehr beliebt". - Wahr-
scheinlich haben beide ein Stück weit recht ---> HIER und HIER !

Entscheiden Sie selbst, wofür Sie spenden wollen! ---> HIER !
Sofort umgesetzte Mathe-Nachhilfe ---> HIER !
Ein echter Pfarrer twittert dies... ---> HIER !
Zum Schluss ein Blick nach Köln: Fehlt da nicht das Boot? --> HIER !

WARNUNG: Wenn Elefanten sich für 2018 vornehmen, endlich fliegen zu lernen!

Das Ende naht, zumindest das des Jahres 2017.
Wie üblich werden Millionen von Men-
schen wie auf ein ge-
heimes Zeichen hin
in diesen letzten Stunden des alten Jahres von einer geheimnisvollen Epidemie erwischt: Man fasst gute Vorsätze! - Im nächsten Jahr will man mit der Gesund-
heit nicht so schlampen, also gedenkt man, täglich eine Stunde Sport zu treiben. Oder man will mehr Zeit für die Familie haben. Oder weniger fernsehen. Oder weniger Stress zulassen. Oder sich gesünder ernähren. Oder abnehmen.  Oder das Rauchen aufgeben. Oder…  -  Doch, doch, so
hat man es beschlossen, und so soll es denn sein –  im nächsten Jahr!                                                                                                                                               Wie dieses Vorhaben endet, das ist in fast allen Fällen allerdings jetzt schon absehbar: Man wird wieder einmal kläglich scheitern!     Irgendwie kommt immer irgendwas dazwischen, irgendwie fehlt dann doch im entscheiden-
den Moment die Zeit, die Geduld oder was auch immer. Jedenfalls: Es ist mal wieder schiefgegangen, und man steht mal wieder als der Versager da. Der Geist war willig, und das Fleisch mal wieder reichlich schwach. Man hat es also wieder einmal vermasselt. Was für ein Armutszeugnis für sich selbst…!                                                                                                                          So und nicht anders wird es kommen mit den allermeisten guten Vorsät-
zen, und zurück bleiben seelische Wunden oder zumindest ein schlechtes Gewissen. Warum ich? Warum schaffe ich das einfach nicht?

                                     Bin ich ein Versager?

Gehen wir den Dingen mal ein klein wenig auf den Grund.
Die erste Frage vor solchen guten Vorsätzen könnte dann sein: Warum eigentlich will ich mich überhaupt in einem oder mehreren Verhaltens-
weisen grundlegend ändern?  Und: Ist eine radikale Kehrtwende überhaupt realistisch? -  Also im Klartext: Wenn ein Elefant sich vornimmt, fliegen zu lernen, dann wird er garantiert scheitern. Er bleibt ein Elefant, nachher höchstens ein lächerlicher. Ihm fehlen eben wesentliche Voraussetzungen, um fliegen zu können. Und selbst wenn er es rein hypothetisch tatsächlich lernen würde, dann wäre er um so vieles anders, dass er kein Elefant mehr wäre.
Im Januar und Februar sieht man sie beispielsweise wieder keuchend durch die Parks joggen, die tapferen und frustrierten Kämpfer gegen den inneren Schweinehund.  Ohne spotten zu wollen: Vielen sieht man es an, dass sie wahrlich nicht zum Läufer geboren sind. Der erstaunte Zu-
schauer sieht es, und sie selbst müssten es eigentlich auch sehen und spüren. Mit hochrotem Kopf und am Ende ihrer Kräfte sinken sie daheim auf die Couch. Nach einigen Wochen der Selbst-Peinigung ist es vorbei.
Die Kapitulation ist ein Faktum. 
Sie haben sich selbst etwas vorgemacht. Das konnte nicht gutgehen.
Die Voraussetzungen stimmten einfach nicht. So weh es im Einzelfall tun kann  –  sie sind nicht zum Sportler geboren.  Realistischer wäre es ge-
wesen, nach Kompromissen zu suchen und die Messlatte nicht zu hoch zu legen. Ein Spaziergang mehrmals in der Woche bringt da beispielsweise mehr als ein Jogging-Abenteuer, bei dem man auf die Nase fällt.                   Als Christen wissen wir ohnehin, dass Gott uns nicht deshalb liebt, weil wir uns auch tüchtig abquälen, sondern weil wir durch seine Gnade Gotteskin-
der sein dürfen. Gott weiß um unsere Stärken, aber auch um unsere Schwä-
chen. Sie gehören zu uns, und wir müssen sie nicht verstecken.

               Realistisch bleiben: sich und andere annehmen!
Wo wir uns oder anderen mit schlechten Angewohnheiten Schaden zufügen können, da ist es allerdings angebracht, das Verhalten zu ändern. Wenn Papa z.B. nur selten Zeit für die Kinder hat, kann das niemand gutheißen. Weil wir uns aber von Gott geachtet und geliebt wissen, müssen wir uns nicht mit überzogenen Ideen unter Druck setzen. Es ist eher albern, wenn Papi sich einen Ruck gibt und mit den Kindern spielt, während er dabei heimlich alle paar Minuten auf Handy und Uhr schielt.
Als Christen haben wir gelernt, einander anzunehmen. Das kann im kon-
kreten Fall z.B. helfen, in der Familie gemeinsam nach wirklich realisti-
schen (Kompromiss-)Lösungen zu suchen, mit denen alle Beteiligten auch zufrieden leben können.
  Gute Vorsätze  – warum nicht? Aber bitte nicht im Hauruck-Verfahren, weil gerade mal wieder Neujahr ansteht…

Bist du schick,
bist du dick,
lebst du stets nur ganz gesund,
bist du stattdessen kugelrund –
Gott ist’s gleich,                                                                                             denn in sein Reich soll’n alle rein;
so muss es sein!

.
Übrigens: Es gibt bereits alle guten Vorsätze; wir brauchen sie nur noch anzuwenden (Blaise Pascal)

Beziehungstat: 15-jähriges Mädchen in Drogeriemarkt in Kandel erstochen...

Nicht nur die schreckliche Tat erhitzt die Gemüter und lässt viele Menschen mit der leid-
geprüften Familie des Opfers mittrauern, sondern auch die Berichterstattung in einigen Medien.
Die "Tagesschau" z.B. zögerte, bis sie sich schließlich doch entschloss, darüber zu berichten. Das brachte ihr viel Lob und viel Kritik ein.
Der Täter, ein Afghane mit angeblich 15 Jahren, war schon polizeibekannt und auch von den Eltern des Mädchens bei der Polizei an-
gezeigt.  - Eine tragische Geschichte, die auch wieder zeigt, wie schwierig
es ist, fair darüber zu berichten und zu urteilen. 

Man lese nur mal die Leserkommentare bei der verlinkten "WELT".
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Mittelfreundlicher Pfarrer: "Obwohl das Pfarrbüro nicht besetzt ist, rufe ich Sie zurück!"

                       Predigt und Linktipps zum Fest der Heiligen Familie ---> HIER !
:
Mein gestriger Artikel über die arg lange Weihnachtspause mancher Pfarrbüros hat in katholischen Kreisen ziemlich eingeschlagen, wie man z.B. an den Leserkommentaren sieht. Es gab aber auch Reaktionen per E-Mail, die ich wie üblich vertraulich behandle, so lange nichts anderes vereinbart ist.
Einige wollten mich wohl missverstehen, so als ob ich den Angestellten und Priestern ihren Urlaub nicht gönnte. Nein, liebe Missversteher, es ging mir nur darum, dass auch de facto und nicht nur auf dem Papier sichergestellt sein sollte, dass eine Art "Notversorgung" möglich ist, und daran scheint es mancherorts zu hapern...  ---> HIER !
Gerade rief mich ein vertrauenswürdiger Leser an, den ich persönlich kenne, und der erzählte mir brühwarm, wie es ihm soeben ergangen war: Er musste für eine Veranstaltungsplanung einer kirchlichen Gruppierung dringend eine Terminbestätigung haben, weil einer der Priester des be-
treffenden Pastoralen Raumes als Referent geplant war; dieser hatte aber bislang nur unverbindlich zugesagt.
Also habe er gestern auf den Anrufbeantworter der Pfarrei gesprochen. Nun habe heute der Pfarrer bei besagtem Leser und Planer angerufen. - Das kurze Gespräch begann so: "Obwohl das Pfarrbüro bekanntlich nicht besetzt ist und obwohl ich gerade Urlaub habe, rufe ich Sie zurück..." -
und dann bekam der geschockte Anrufer die erbetene Direktwahl-Nummer des gewünschten Priesters, wobei sich später auch noch herausstellte, dass die Nummer falsch war - und damit das Spiel von vorne begann...

Ich kommentiere das lieber nicht!

Lichterprozession für das Leben in Fulda - mit mutiger Rede von Bischof Algermissen!


Gestern feierte die katholische Kirche
das Fest der unschuldigen Kinder; in Fulda ist dies alljährlich Anlass für eine Lichter-
prozession mit Rosenkranz-Gebet für das Leben, bei der gestern wieder Bischof Algermissen mitging und eine beein-
druckende Ansprache hielt.
Man kann sich darüber einen Foto-Bericht bei "OSTHESSEN NEWS" anschauen
Bitte ---> HIER !

Die Sternsinger-Veräppelung hat sich für den Privatsender SAT.1 nicht gelohnt - oder doch?

Bei privaten Fernsehsendern gilt erst recht, was im moder-
nen Medienleben Grundsatz ist: Wer am lautesten schreit, hat die größten Chancen, über-
haupt wahrgenommen zu werden.
Und darum gibt es diverse schrille Sendeformate bei den einschlägigen Sendern, damit die Quote stimmt.
Wie man weiß, können die Privatsender eben nicht auf Milliarden an Gebühreneinnahmen von Zuschauern zurückgreifen, sondern sie müssen sehen, dass sie von den Werbeeinnahmen leben können. Also wird auf die Pauke gehauen, denn hohe Einschaltquoten sind das entscheidende Signal für Werbefachleute, dass man genau hier mit seinem Werbeclip einsteigen sollte, gegen entsprechend saftige Preise, versteht sich.
Für einen 30-Sekunden-Spot kostet das je nach Sendezeit zwischen ca. 60.000 und 150.000 Euro (plus die hohen Herstellungskosten), und wenn der Spot dann z.B. 20 mal läuft, da kommt ganz schön was zusammen...

Je mehr Lärm sie machen, desto attraktiver sind die Privatsender also,
und desto mehr verdienen sie.
Doch das kann auch schon mal in die Hose gehen, so wie gerade mit ei-
nem eigenen Spot des Senders SAT.1, der damit eine Castingshow
mit Kindern bewerben will, die im Februar 2018 startet. Da geht's dann        - hach, wie aufregend! - um Kinder, denen man beigebracht hat, wie sie bekannte Titel von Promi-Sängern möglichst gut nachsingen können.
Doch die Idee, bei der eigenen Werbung ausgerechnet die Sternsinger durch den Kakao zu ziehen, die beim Spendensammeln auch mal ein Lied singen, war wohl eher eine Schnapsidee - oder war der voraussehbare Eklat gar von den Werbeprofis einkalkuliert?

Jedenfalls ist man mit dem Schlechtmachen der Sternsinger in ein großes Fettnäpfchen getreten, und nach entsprechenden Protesten (nicht nur) von katholischer Seite knickt der Sender vorsichtshalber ein und zieht den Werbespot zurück, der den Sternsingern unterstellt, sie würden so miserabel singen, dass man ihnen die Haustüre vor der Nase zuknallt. 
Man sieht also, es lohnt sich, wenn man als Katholik gegen Unsinn und Beleidigendes protestiert. - Schön wäre es, wenn man sich das bei den einflussreichen Katholiken auch für andere Themenbereiche merken könnte...
Mal sehen, wie SAT.1 heute über die Eröffnung der bundesweiten Sternsingeraktion in Trier berichtet!

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Jede Menge Weihnachtskrippen...

Wie versprochen, setze ich meine gestern begonnene kleine Serie über Krippen fort.
Eine große Samm-
lung, die nach der Art der Krippen systema-
tisch aufgeteilt ist (Deutsche Krippe, Stallkrippe, Römi-
sche Krippe, jüdi-
sche Krippe usw.)
gibt's ---> HIER !  --  Bevor Sie nachfolgend ein paar Impressionen von Weihnachtskrippen im Erzbistum München per Video sehen, noch  sowas ähnliches wie ein Warnhinweis: "Der Krippenausbau schädigt massenhaft die Gesundheit!" ---> HIER !

:
                            Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

"Unser Pfarrbüro ist vom 22. Dezember bis zum 7. Januar 2018 geschlossen..."

Pause muss sein, ohne Frage. Manchmal haben allerdings andere Menschen
ein Problem, wenn jemand Pause macht.
Keine Bäckerei macht zur Jahreswende zwei Wochen komplett dicht, aber Pfarr-
büros schließen zuweilen recht großzügig "über die Feiertage"

Früher war auch da manches etwas anders, da waren die ersten Januartage gefüllt mit emsiger Geschäftigkeit, mit Bilanzen und Statistiken - und es war immer jemand da.
Es geht mir nicht darum, jemanden persönlich in die Pfanne zu hauen, deswegen gibt es für die Ergebnisse meiner kleinen Internetrecherche hier auch keine Verlinkungen zu den gefundenen Pfarrbüros.
Aber es berührt mich schon etwas seltsam, wenn da für so lange Zeit keiner erreichbar ist - und auch für den Seelsorge-Notfall wird z.T. nur die zen-
trale Rufnummer des Pfarrbüros oder gar die E-Mail-Adresse des Pfarr-
büros angegeben, wo natürlich niemand anwesend ist...

Eine ehemalige Pfarrsekretärin sagte mir schon vor Jahren: "Bei uns sollte man montags nicht sterben..." - Wurde der Gefährdungszeit-
raum inzwischen verlängert?

Vielleicht gibt es vor Ort auch Lösungen, die im Internet einfach nicht er-
sichtlich sind, aber solch lange Pausen sind schon erstaunlich; könnte man nicht wenigstens mit einer Art "Notbesetzung" arbeiten, damit auch die nicht ganz findigen Anrufer oder Türklingeler geholfen bekommen?

Die Sternsinger kommen: Donnerwetter, da ist sogar ein extrem pigmentierter "König" dabei!

Wir politisch Korrekten wissen dank guter medialer Arbeit selbstverständlich, was sich nicht gehört: Es darf keine Mohrenköpfe mehr geben, und wenn die Sternsinger los-
ziehen, um für arme Kinder zu sammeln, gibt es im Vorfeld auch schon mal Klärungs-
bedarf, ob da jemand schwarz angemalt werden darf oder nicht.
Eine Zeitung aus Nordrhein-Westfalen
fasst das regionale Ergebnis so zusammen: "Sternsinger in NRW oft ohne schwarzen König" ---> HIER !

Manche sind allerdings genervt von so viel politischem Übereifer, bloß niemandem auf den Schlips zu treten: "Warum wir wieder dunkelhäutige Stern-
singer brauchen"
---> HIER !

Und tatsächlich habe ich gerade wieder einen extrem Pigmentierten
im Internet entdeckt ---> HIER !
Bei uns auf dem Lande kommen derartige Diskussionen erst gar
nicht an - da geht man traditionell, ohne irgendein Aufhebens davon zu machen. Black is beautiful, und einer der Priester in unserem pastoralen Raum stammt übrigens aus Tansania...

Predigt und Linktipps zum Fest der Heiligen Familie -- Sonntag, 31.12.2017

Wie bekannt, schreibe ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen keine neuen Predigten mehr, sondern ver-
linke auf passende ältere Predigten und Linktipps, wobei ich selbstverständlich einiges aktualisiere.

Die Predigtgedanken zum Fest der Heiligen Familie finden Sie bei diesem Link und dort dann detailliert auf der Fortsetzungsseite ---> HIER !

Leider funktionieren die dort angegebenen Links zum Herunterladen der
Predigt-Dateien
nicht mehr, darum hier nachfolgend die aktuell gültigen:

Predigt als pdf-Datei ---> HIER,  als WORD-Datei ---> HIER,  als Ambo-Version zum Sofort-Einsatz HIER (diesmal keine Kurzfassung)!

Wirbt der Limburger Bischof für Abtreibung? - Bistum prüft Anzeige gegen Internetportal!

            Predigtgedanken zum Fest der Heiligen Familie folgen heute Nachmittag!
.
Ich schrieb vor über einem Monat schon über eine ver-
zwickt-peinliche Angelegen-
heit, die dem Bistum Limburg passiert ist: Das Bistum hatte einen Prospekt veröffentlicht, auch online, in dem auch eine Hilfsorganisation steht, die ganz klar darauf hinweist, dass sie auch Beratungsscheine für eine Abtreibung ausstellt - das ist höchst ärgerlich und auch rechtlich fragwürdig... ---> HIER !
Dass sich das Bistum jetzt darüber ärgert, dass einige Katholiken
es so darstellen, als sei Bischof Bätzing jemand, der Abtreibung fördere, kann ich nachvollziehen, denn das ist eine bösartige Unterstellung gegen denjenigen, der für die Veröffentlichungen des Bistums die Letztverant-
wortung trägt.
Andererseits frage ich mich angesichts des aktuellen Berichtes bei "katholisch.de", in dem das Bistum rechtliche Schritte gegen ein be-
kanntes konservativ-katholisches Internetportal androht, ob man nicht auch mal vor der eigenen Türe kehren sollte, z.B. mit der Frage, wie
das passieren konnte,
dass das Bistum solch einen problematischen Prospekt-Eintrag herausgegeben hat. - Liest eigentlich niemand im Ordinariat die Schriften aus dem eigenen Hause? 

Wäre das der Fall gewesen, dann wäre uns allen dieser das Ansehen schädigende Streit erspart geblieben...
Artikel bei "katholisch.de" ---> HIER !

Streit in der Kirche: Die vom Papst angestoßene Vaterunser-Debatte ist nur der Vorgeschmack...

... findet sicher nicht nur der gut formulierende Autor bei den "Stuttgarter Nach-
richten"
: Er sieht schwierige Zeiten auf die katholische Kirche zukommen; der von Papst Franziskus ausgelöste Vaterunser-Streit unter Bischöfen und Theologen
sei nur der Anfang.
Letztlich gehe das "Alleinstellungsmerkmal" der katholischen Kirche verloren, ihre Einheit in der liturgischen Sprache. ---> HIER !

Bilder lügen manchmal doch! - Pressebericht warnt vor Gutgläubigkeit bei Fotos!

Vor einiger Zeit geisterten die Aufnahmen eines verhungernden Eisbären durch die Weltpresse; alle druckten die Behauptung eines Fotografen gierigst ab, der Eisbär sei wegen der Klima-Erwärmung nicht mehr an Futter gekommen und müsse deshalb qual-
voll sterben.

Klar, dass die Empörung über dieses menschengemachte Schicksal hohe Wellen schlug!
Bald darauf meldeten sich im Internet aber schon Leute, die das anzweifelten, und ich dachte mir, warte lieber noch ein paar Tage ab, um zu sehen, ob auch Mainstream-Medien was merken. - Und tatsächlich - mein Warten wurde belohnt: Gestern griff die "WELT" die Story des angeblichen Opfers der Klima-Erwärmung auf und schilderte danach, wie sehr bei (Tier-)Fotos für die Medien zuweilen geschummelt wird... ---> HIER !
Man sollte also immer bei Medienberichten ein bisschen mit im Auge behalten, ob man da vor irgendeinen ideologischen Karren gespannt werden soll.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Es gibt nicht nur protzige Bischofshäuser, es gibt auch protzige Weihnachtskrippen!

In den Weihnachtsferien machen wir das recht gerne, Sie auch? - In der näheren Umgebung schauen wir uns gerne diverse Krippen an,
was dann meistens mit einem Spaziergang kombiniert wird.
In den nächsten Tagen gibt es hier im Blog eine kleine KRIPPEN-Serie, und ich beginne mal ganz protzig - mit der vermutlich größten mecha-
nischen Krippe der Welt ---> HIER  und natürlich


>                                    Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Mensch, tu die Waage weg! - Weihnachten war mal wieder viel zu lecker!

Weihnachten ist herrlich,
in jeder Beziehung.
Und das Haus dabei ständig voll Besuch, mit fröhlichem Kinderlärm, mit viel Erzählen, aber auch mit viel leckerem, unwiderstehlichem  Essen.
Ich gebe es zu:
Ich gehöre zu den Betroffenen. Wenn ich auf eine sprechende Waage steigen würde, käme von dort sofort die Reaktion: "Bitte nur einzeln betreten!"
Ganze Heerscharen sind es, die gerade nach üppigen Festtagen das mehr oder weniger heftige (bei mir eher weniger...) Gefühl entwickeln, dass es jetzt aber höchste Zeit ist, ein paar Kilos abzuspecken.
Da werden Diät-Pläne studiert, da geht man an Stöcken oder joggt - und wer weiß, was sonst noch alles. Doch wer denkt schon sofort daran, dass auch religiöse Aktivitäten für erhöhten Kalorienverbrauch und damit für Gewichtsverlust sorgen können? (Für gewisse Zeitgenossen: Vorsicht,
der Beitrag enthält Anteile an Humor!)

Auf der folgenden Internetseite wurde ich fündig. Man kann dort nicht nur allerhand über's Abnehmen allgemein erfahren, sondern auch über den Kalorienverbrauch bei religiösen Aktivitäten. Was man online nur noch
tun muss, ist das Eintragen der Zeitdauer und des jetzigen eigenen Ge-
wichtes (nicht mogeln!)  -  schon wird dem erstaunten Leser angezeigt, wieviele Kalorien er mit religiösem Tun verbrauchen kann  >> BITTE KLICKEN !
Interessant wäre auch, die dort vorhandene Liste noch zu erweitern.
Ich denke da beispielsweise an: 30 Minuten kniend Rosenkranz beten, häufiger und zu Fuß zur Kirche gehen, freiwillig beim Kirchputz oder Schneeräumen helfen, eine Wallfahrt machen... 

Na, wenn Sie schon so intelligent sind, meinen Blog zu lesen, dann wird Ihnen garantiert auch zu diesem Thema selbst noch viel mehr einfallen!

Silvester-Feuerwerk: Sie werden doch wohl als Christ zum Jahreswechsel nicht böllern!

Am liebsten hätte ich zur obigen Schlagzeile noch hinzugefügt: "... und wenn es denn sein muss, dann bitte nur vegetarisch!" - Am morgigen Donnerstag beginnt für 2017 der Verkauf von Silvester-
böllern, und alle Jahre wieder ruft z.B. "Brot für die Welt" dazu auf, statt der Knallerei zum Jahreswechsel lieber für Notleidende in aller Welt zu spenden ---> HIER !

Als weiterer Gesichtspunkt wird zuweilen auch genannt, dass traumati-
sierte Flüchtlinge damit an schlimme Erlebnisse in Kriegsgebieten erinnert würden ---> HIER und HIER !
Als Tierhalter bin ich selbst noch aus einem weiteren Grund kein Fan der Ballerei; andere werden es bestätigen, was wir bei uns erleben: Katzen und Hunde reagieren zumeist fast panisch, zittern heftig und verkriechen sich in die hintersten Winkel der Wohnung. 

Selbstverständlich respektiere ich diese lautstarke Tradition, habe aber auch Verständnis dafür, dass es gewisse Einschränkungen gibt, wie z.B. Böllerverbot in der Nähe von Krankenhäusern.

Wie halten Sie es eigentlich damit, liebe Leser?

Sind Sie bekennender Krachmacher - oder verwenden Sie vielleicht vegetarischen, gendergerechten Knaller-Ersatz wie etwa Juchhe-Rufe
in Zimmerlautstärke?

Um auch das zu klären: Wir selbst böllern nicht, schon allein wegen unserer Tiere, freuen uns aber über das schöne Feuerwerk. Wir kaufen den Enkelkindern zuliebe die langen (ca. 1 Meter)  "Wunderkerzen"...

"Katholische Kirche sitzt auf Milliarden"...

... und das "Handelsblatt" will den Lesern nur gegen Geld verraten, was man denn genau damit meint.
Auch der "FOCUS", der das Thema in der Folge aufgreift,
ist mit Informationen reichlich sparsam.
Ein Höhepunkt des investi-
gativen Journalismus scheint das nicht gerade zu sein, oder täusche ich mich da?

Man schaue ---> HIER und HIER !
Liebe Journalisten, wenn ihr was zu kritisieren habt, dann tut es, aber nicht erst, nachdem man seine persönlichen Daten und danach auch Geld bei euch abgeliefert hat!
Im übrigen hatte das Thema bei meinen Lesern schon durch meinen Artikel über die Wohnungssuche-Weihnachtspredigt von Kardinal Woelki Konjunktur ---> HIER !

Politisch korrektes BKA? - Anzahl der Wohnungseinbrüche angeblich gesunken!

Die Zahlen werden von führenden Medien völlig unkritisch übernommen:
Laut Prognose des Bundes-
kriminalamtes (BKA) hält man es für wahrscheinlich, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche auch in diesem Jahr 2017 laut Statistik sinken wird, und man erinnert daran, dass es im Jahr 2016 schon einen Rückgang um 9,5 % auf 151.265 Woh-
nungseinbrüche
gegeben hat. ---> HIER !   - Ist die Kriminalitätsrate also erfreulich gesunken? - Das jedenfalls soll der Bericht ja wohl nahelegen!

Doch das stimmt so schlicht und einfach nicht, mal ganz abgese-
hen davon, dass mancher Einbruch nicht am neuerdings fehlenden bösen Willen scheitert, sondern an den bei vielen verängstigten Bürgern deutlich verbesserten Sicherheitseinrichtungen am Haus wie z.B. mechanische Sperren, die ein Aufhebeln von Türen verhindern oder zumindest sehr erschweren.

Doch wenn man schon die Statistik bemüht, wie das BKA dies gerade in dieser Jubelmeldung macht, dann sollte man fairerweise ruhig mal ein paar Jahre zurückschauen. Dann aber erlebt man eine Überraschung, die so gar nicht zu der verbreiteten positiven Stimmung passen mag:
Vor genau 10 Jahren, also im Vergleichsjahr 2006, lag die Zahl der Wohnungseinbrüche bei "nur" 106.107, und das heißt im Klartext, dass
es in diesen wenigen Jahren eine rasante Erhöhung der Zahl der Ein-
brüche um sage und schreibe 43 % gegeben hat. Sicher hat man nur ver-
gessen, das zu erwähnen...

Abgesehen davon ist auch ausschlaggebend, wie hoch denn die polizei-
liche Aufklärungsquote bei Einbrüchen ist, denn das wirkt schließlich abschreckend oder auch nicht, und da erfahren wir, dass diese Quote bei gerade mal 16,9 % liegt. Die Chance, nicht erwischt zu werden, ist für Einbrecher in Deutschland also nach wie vor riesengroß!

Schwacher Trost: Die Zahl der Einbrüche war vor 20 Jahren noch höher.
Man schaue ---> HIER und HIER !

Die Hälfte der Deutschen sieht 2018 mit großer Sorge entgegen, 85 % glauben nicht an ein gutes Zusammenleben mit Flüchtlingen!

Na, da bin ich aber mal gespannt, wie die einschlägig bekann-
ten Medien dieses Ergebnis schön-
schreiben wollen!
Ich bin bekanntlich immer skeptisch bei Umfragen, und das gilt auch hier, aber als Momentauf-
nahme
haben sie durchaus eine gewisse Aussagekraft. - Wie man aktuell lesen kann, hat
der Freizeitforscher und Pädagogik-Professor Dr. Horst Opaschowski (er war übrigens auch einer meiner Professoren im Studium) eine Um-
frage zu den Erwartungen der Deutschen für das Jahr 2018 in Auftrag gegeben.
Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Fast die Hälfte der Befragten
(45 %)
sieht "dem kommenden Jahr mit großer Skepsis" entgegen, und fast unfassbare 85 % (!) hielten ein gutes Zusammenleben mit Flüchtlingen für nicht wahrscheinlich; die Gesellschaft sei nicht in
der Lage dazu.  

Man lese ---> HIER  !