Montag, 8. Januar 2018

Braunkohle ist offenbar wichtiger als eine Kirche als Baudenkmal!

Es ist eine traurige Geschichte:
Manche haben es schon durch die Medien mitbekommen, dass der bekannte Imme-
rather Dom
jetzt auch dem Braunkohle-Tagebau zum Opfer gefallen ist, nachdem bereits viele Orte verschwunden sind.
Nach Protesten von Umweltschützern gab es zwar eine Verzögerung, aber dann nahm das Schicksal in Form der Abriss-Bagger uner-
bittlich seinen Lauf.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Tja, da die Kritiker des Braunkohle-Tagebaus ja v.a. die "Linksgrünne" sind, können unsere Rechtskatholiken jetzt mal gar nichts gegen diese Maßnahme haben, die den Segnungen der Braunkohle zugute kommen wird. Man leistet hier mannhaft und heroisch Widerstand gegen die linksgrüne "Klimareligion", da muss dann auch mal eine Kirche dran glauben für das hehre rechte Ziel.

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  2. "Kohle statt Kirche" - treffender geht's nicht!

    http://www.wwf.de/bild-des-tages/kohle-statt-kirche/

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  3. Letzten Endes sind wir das alle
    mit unserer Habgier, mit unserem riesigen Stromverbrauch!

    Ein Geisterdorf...
    http://multimedia.nw.de/garzweiler

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    1. So ist es. Es ist unser way of life, unser Wirtschaften auf Kosten der Schöpfung, was diese Kirche platt gemacht hat. Soll jetzt keiner jammern.

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Die besten Geschichten schreibt das real Life:

    Ausgerechnet linksgrüne Greenpeace-Aktivisten haben den Dom besetzt, um so seinen Abriss zu verhindern.
    Jetzt wetdenn die Rechtskatholiken aus lauter Linksgrünen-Hass die Zerstörung des Doms beklatschen.

    Difficile erst satiram non scribere. :-)

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    1. Linksgrüne Greenpeace-Aktivisten besetzen so ziemlich alles was ihnen in den Kram passt. Aber so sehen sie mal ein Gotteshaus von außen und innen. Das hat was....

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    2. Nationallibertärer Katholik10. Januar 2018 um 00:06

      Die (längst profanierte!) Ex-Kirche ist weg. Und das ist gut so. Die Linksgrünen stehen Mal wieder im Office. So muss es sein!

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  5. So traurig die Geschichte vom Abriss auch klingt, so anrührend und schön wiederum finde ich die unter dem türkisfarbenen Link in der Kirchenzeitung des Erzbistums Köln geschilderte, bebilderte Story, wo ein Bonner Travestiekünstler das große steinerne Kreuz mit Christus-Korpus vor Abriss der Immenrather Kirche gerettet hat und in der Bonner Pfarrgemeinde, zu der er gehört, dem Kreuz eine würdige neue Heimat besorgt hat, kurz gefasst so:

    „„Hier im Rheinland schlägt man doch einem Jesus nicht den Kopf ab“, empört sich der Ur-Bonner Curt Delander. Und damit genau das auch nicht mit der Christusfigur passiert, die an der Außenfassade der St.-Lambertus-Kirche in Immenrath hängt, hat sich der Travestiekünstler dafür stark gemacht, dieses Kreuz mit Korpus zu retten. Das ist ihm gelungen – gewissermaßen in letzter Minute. … Zwei aus Polen stammende Arbeiter … hätten das Kreuz voller Ehrfurcht aus der Wand gelöst und die Einzelteile vorsichtig verladen, erzählt Delander, sodass es nach Bonn transportiert werden konnte. Dort hat der Pfarrgemeinderat von St. Petrus beschlossen, das Immenrather Kreuz an der Apsis der Kirche St. Franziskus anzubringen.“

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  6. Zur Wahrheit gehört leider auch, dass das Bistum Aachen
    diese Kirche einfach ans RWE verkauft hat, ohne Auflagen.
    Schande!
    http://www.deutschlandfunkkultur.de/der-kohle-geopfert-abriss-des-immerather-doms-wie-gehen-wir.1013.de.html?dram:article_id=407753

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  7. Das tut mir weh:
    https://twitter.com/goove/status/950633177759956992

    ... und das Bistum Aachen ist mitschuld.
    So sehe ich das.

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