Donnerstag, 11. Januar 2018

FOCUS: "Jeder dritte muslimische Schüler würde im Namen des Islam kämpfen"

Erst kürzlich war die Rede von der Kriminalitätsstudie, die sich wenig erfreulich mit dem Anteil von Migranten (---> HIER !) an Gewaltkriminalität beschäf-
tigte; dabei kam aber ein weite-
rer Aspekt der Studie in den Medien zu kurz:
Das Kriminologische Forschungsinstitut Nieder-
sachsen
hat nämlich auch durch Schülerbefragungen herausgefunden, dass es an
den Schulen beachtlich große islamistische Tendenzen gibt. Der "FOCUS" titelt daher: "Niedersachsen: Jeder dritte muslimische Schüler würde im Namen des Islam kämpfen".  

Ein Drittel der Schüler muslimischen Glaubens ist der Ansicht, dass andere Religionen weniger wert sind als der Islam, knapp 30 % können sich vor-
stellen, für den Islam zu kämpfen und zu sterben... - Beruhigend ist das ja gerade nicht!

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Es wurden im Gegensatz zu den sonst üblichen Umfragen,
    bei denen meist knapp 1.000 Leute befragt werden,
    diesmal mehr als 10.000 (!) Schüler in Niedersachsen befragt.
    Somit ist das Ergebnis sehr relevant!
    Von den muslimischen Schülern machten nicht alle zu den
    Fragen Angaben, aber diejenigen, die das taten, lassen keinen
    Zweifel aufkommen:
    29,9 % "kann sich gut vorstellen, selbst für den Islam zu
    kämpfen und mein Leben zu riskieren" - also ein Drittel !!!
    Ebenso bestürzend aber auch der Hass auf Homosexualität!

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    1. "Ebenso bestürzend aber auch der Hass auf Homosexualität": das ist ein genialer vorgezogener Karnevalsscherz, wenn ein Erz-Tradi solche "Bestürzung" äußert. :-)
      Beim Hass auf Hs. sind katholische du islamische Fundis ja Brüder im Geiste.

      Nebenbei: wer mal in einem Soziologie-Proseminar gesessen hat, weiß, dass bei Umfragen die Zahl der Befragten NICHTS darüber aussagt, wie nah die Umfrageergebnisse der Wahrheit kommen. Es kommt einzig und allein auf die Wissenschaftlichkeit der demoskopischen Methodik an. Sehr viele Allensbach-Umfragen z.B. basieren auf 1.000 Befragten, nicht auf 10.000. Sie werden deshalb kein Deut ungenauer.

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  2. ... und jetzt sind unsere führenden Politiker
    einen Tag lang völlig überrascht.
    Und dann wird das Thema eiligst auf Seite gedrängt.
    Beim nächsten Terror-Anschlag ist es dann wieder ein
    psychisch verwirrter Einzeltäter.

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    1. Und der wird nichts mit dem Islam zu tun haben. Garantiert nicht!

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  3. Mach die Umfrage bei Tradis und es kommt zu denselben Ergebnissen! Oder würden diese Christen eher zum Islam konvertieren als für ihren Glauben zu sterben?

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    1. Ich glaube kaum, daß "Tradis" mit dem Messer in der Hand oder den Sprengstoffgürtel um den Bauch für ihren Glauben einstehen werden ...

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    2. Danach wurden die Jugendlichen auch nicht gefragt, werter Arminius.

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    3. Das ist aber die typische Art der Mohammendaner. Danach braucht man nicht zu fragen.

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    4. Klar. Arminius kennt "die Mohammedaner" so intim, dass er weiß, dass jeder Muslim und jede Muslima mit dem Dolch unterm Gewand unterwegs sind und nur auf die Gelegenheit warten, gläubige Katholiken abzustechen.

      Der Post des Arminius zeigt, wie sehr er und seinesgleichen aus dem selben Holz geschnitzt sind wie die Salafisten.

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  4. Wozu die Aufregung?
    Das ist doch sicher nur islamische Brauchtumspflege,
    keine Gefahr.

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  5. Der Focus-Titel „Jeder dritte muslimische Schüler würde im Namen des Islam kämpfen“ stimmt so, wie er formuliert ist, nicht bzw. ist mehr als missverständlich bzw. ist reißerisch.

    Befragt in 2015 wurden 10.638 Jugendliche der neunten Jahrgangsstufe.

    500 von ihnen gaben an, muslimischen Glaubens zu sein. Dabei nahmen nicht alle Muslime zu allen ihnen präsentierten Aussagen Stellung – rund 280 von ihnen gingen jeweils auf sie ein.

    Die Autoren verweisen darauf,

    - dass die Gruppe (280) vergleichsweise gering sei, dennoch halten sie die Ergebnisse für berichtenswert,

    - dass der Anteil von Muslimen mit extremistischen Ansichten im Vergleich zu den Raten von rechtsextrem und linksextrem eingestellten Jugendlichen „nicht übermäßig hoch“ sei; man müsse diesen dennoch „in jedem Fall ernst nehmen“.

    Thomas Bliesener, Direktor des KFN, sagte, in der Vergangenheit sei „in ähnlichen Schülerbefragungen eher ein Hang zur Übertreibung feststellbar“ gewesen. Laut dem Kriminologen dürfe man die Ergebnisse der Befragung also „nicht überbewerten, aber auch nicht herunterspielen“.

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  6. Es ist immer dasselbe Spiel.

    Die Gefahren des Jugendsalafismus verharmlosen oder verniedlichen ist schlimm und gefährlich. Die islamistische Radikalisierung von Teilen der jüngeren Generation (praktisch alle in unserem Land geboren und zur Schule gegangen, also kulturell ebenso deutsch wie wir selbst und unsere Kinder) ist auf jeden Fall beängstigend.

    Dennoch werden diese Dinge momentan immer aggressiver von Ausländerfeinden ausgeschlachtet und in deren Sinne verwurstet. Das ist gefährlich, weil es die Ausgrenzungs- und Abgrenzungs-Spirale weiter antreibt. In ihrem Fremdenhass vermischen diese Ausländerfeinde alter Schule hemmungslos Ausländer-, Flüchtlings- und Religionsthemen, frei nach Laune, und lassen ihren latent immer schon vorhandenen, bis vor kurzem aber gesellschaftlich verpönten und erst jüngst über das Stammtisch-Niveau hinaus salonfähig gewordenen Ressentiments freien Lauf.
    Das Fremdheitsgefühl benachteiligter Gastarbeiterkinder und damit auch die Gefahr, auf religiöse Radikalisierungen hereinzufallen, kann sich durch diesen ignoranten Diskurs erheblich verstärken, wie ich in meiner eigenen (von Menschen mit "Migrantionshintergrund" geprägten) Umgebung immer wieder feststelle. Die stark angewachsene Angst vor dem "häßlichen Deutschen", der seine Fratze immer unverblümter zeigt, ist auch bei nichtmuslimischen Ausländern deutlich zu spüren.

    Dass selbst kath. Frauenkreisvorsitzende an dieser Spirale mitstricken und ohne Hemmungen in einem Forum wie dem Knappen mit abstoßenden Ekelbekundungen gegen kinderreiche Familien aus der eigenen Straße (!) polemisieren, nur weil sie Ausländer sind, anstatt sie zu besuchen oder einzuladen, zeigt mir eindrücklich, wie weit auch vorgeblich "christliche" Akteure in diesem Szenario herabsinken und Teil des Problems (und nicht der Lösung) religiöser Radikalisierungsgefahren sind. Für mich ist das ein Grund, dem konservativen Katholizismus und seinen Vertretern sehr viel kritischer zu begegnen als noch vor wenigen Jahren.

    Der allgegenwärtige Ausländerhass ist ein eindeutiges Symptom, dass die "Tradis" auf einem ganz falschen Weg sind.

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    1. Oh, der den Knappen sonst verteidigende Jorge wird langsam wach. Diese scheinheiligen Tradiblocks sind gefährlicher als kreuz.net es jemals war. Schön, dass Sie das nun auch so sehen!

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    2. Mit dem Kreuzknappen hat das nichts zu tun.

      Ausländerfeinden, Menschenhassern und Radikalreligiösen muss man den Spiegel vorhalten. ihnen ins Gewissen reden und sie zum Nachdenken anregen, solange sie noch ansprechbar sind. Ob das immer Erfolg hat, ist was anderes, aber versuchen kann mans. Ghettoisieren oder in Filterblasen verbannen bringt gar nichts.
      Ausgerechnet das Knappen-Blog, das in vieler Hinsicht gerade keine "Filterblase", sondern ein Forum ist, wo unterschiedliche Meinungen frei aufeinanderstoßen und argumentativ ausgetauscht werden können, als "gefährlicher als kreuz.net" zu apostrophieren, ist m.E. totaler Quatsch.
      Auch "kreuz.net" fand ich übrigens weniger "gefährlich" als "ärgerlich". Sicher verursacht auch der Kreuzknappe manchmal Ärger, aber das ist was anderes.

      Meine Meinung dazu habe ich nicht geändert.

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