Dienstag, 9. Januar 2018

Papst Franziskus dankt Deutschland und kritisiert das "Wegwerfen" durch Abtreibung!

Alljährlich Anfang Januar spricht der Papst üblicherweise auch zu den Diplomaten aus aller Herren Länder, die als Vertreter ihrer Staaten im Vatikanstaat arbeiten.
Dabei lobte er diesmal insbesondere Deutschland und Griechenland für ihren Einsatz bei der Aufnahme von Flüchtingen, sparte aber auch nicht an Kritik an der Kultur der "68er", die unter dem Deckmantel von neuen Freiheiten in Wirklichkeit zu einer "ideologischen Kolonisierung" zum Schaden der Armen
und Schwachen geführt habe.
Er denke dabei "vor allem an die un-
schuldigen Kinder, die noch vor ihrer Geburt weggeworfen werden;
man will sie zuweilen nicht, nur weil sie krank oder missgebildet sind
oder aufgrund des Egoismus der Erwachsenen"
...  ---> HIER

Ich schätze mal, dass diejenigen, die Papst Franziskus so gerne bejubeln wegen seiner Menschenfreundlichkeit, jetzt erst einmal tief Luft holen - und im günstigsten Falle ans Nachdenken kommen...

Kommentare:

  1. Danke, Kreuzknappe, für diese faire Berichterstattung
    über Papst Franziskus!
    Das sollte man allen Eiferern ins Stammbuch schreiben,
    dass der Papst Deutschland für seinen Einsatz für Flüchtlinge
    ausdrücklich gelobt hat.

    AntwortenLöschen
  2. Sorry, also ich habe Papst Franz von Anfang an "bejubelt" (bzw. den Skeptikern und später Gegnern sein Denken zu erklären versucht). Und bei mir gibt es weder "Luftholen" noch "Nachdenken" :-)


    Im Ernst, diese Vorstellung, der Papst sei "doch katholisch" und werde nur von "den Medien" falsch gezeichnet, ist ein seit bald fünf Jahren ständig wiederholter und mittlerweile völlig unbrauchbar gewordener alter Hut.
    Klar ist der Papst "katholisch", nur darf man diese Begriffe nicht im Sinne des Traditionalismus oder Ultrakonservatismus engführen. Was der Papst denkt und sagt, ist auch (und gerade) dann "katholisch", wenn es den "Ultrakatholen" weniger schmeckt. Siehe die ganze AL- und Flüchtlingsdiskussion.

    "Menschenfreundlichkeit" ist und bleibt der Schlüsselbegriff.
    Und da können gerade "Tradis" und gerade "heute" im Flüchtlingszeitalter noch viel von ihm lernen.
    Also bitte die fünf Jahre alten und immer noch unbrauchbaren Deutungsmuster schnell entsorgen, damit der Lernprozess bald beginnen kann.

    AntwortenLöschen
  3. Wer die Wegwerfgesinnung den Geflüchteten gegenüber kritisiert, aber an der nichts auszusetzen hat, ist unglaubwürdig.

    Wer die Wegwerfmentalität dem ungeborenen Leben gegenüber kritisiert, aber die Wegwerfgesinnung den Geflüchteten gegenüber pflegt, ist genauso unglaubwürdig.

    Rechtskatholiken und Linke sind also beide unglaubwürdig.
    Glaubwürdig ist der Papst.

    AntwortenLöschen
  4. Ich kenne keinen Linkskatholiken, der für Abtreibung ist... dummes Geschwätz!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mit andereen Worten: Sie kennen niemanden
      und sind ein Einzelgänger.

      Löschen
    2. Jorge Sensenbrenner9. Januar 2018 um 19:21

      Sehe ich wie Toni. Selbstverständlich sind Katholiken sowieso nicht für Abtreibung, ganz egal ob progressiv oder konservativ.

      Kenne zwar einzelne "Linkskatholikinnen" (z.B. die von den spanischsprachigen Tradis fast schon bis aufs Blut verfolgte katalanistische Nonne Teresa Forcades), die an das herkömmliche Totalverbot der Kirche durchaus berechtigte Fragen stellen. Aber eine "Befürwortung" von Abtreibung gibt es selbst bei einer Christin mit ausgewiesen anarchistischem Ethos wie Sor Teresa nicht.

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================