Donnerstag, 4. Januar 2018

Über 10.000 Teilnehmer bei der "MEHR"-Konferenz in Augsburg, aber das Loblied auf Herrn Dr. Johannes Hartl singt nicht jede(r) mit

Ich gestehe es: Zur Person und zum Thema habe ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet.
Viele schwärmen  jedenfalls schon fast von Dr. Johannes Hartl und seiner charisma-
tischen Initiative. Fast 11.000 Teilnehmer werden zum Treffen dieser ökumenischen Initiative in Augsburg erwartet.
Man lese 
---> HIER !
An ihm bzw. seinen Methoden scheinen sich die Geister allerdings zu scheiden: Begeisterte Anhänger und nicht verstummende Kritiker - beides gehört wohl zum komplizierten Bild. Ein Beispiel für die Kritik mag ein ausführlicher Artikel im Blog "zeitschnur" sein "Ein führerzentriertes charismatisches Event"  ---> HIER !

Man schaue auch ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Die Amtskirche ist nach anfänglichem Zögern voll auf
    Dr. Hartl abgefahren. 10.000 Teilnehmer sind eben ein
    überzeugendes Argument, und man will nicht auch noch diesen
    Zug verpassen.
    Wer ist eigentlich der unrasierte Herr links im Bild?

    https://twitter.com/KatholikenNet/status/948970295045640199

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  2. Das erinnert mich an den Katholikentag:
    Da gibt's auch solch einen Gebets-Tourismus mit modernen
    Liedern, man zieht sich das ein Wochenende lang rein,
    um dann wieder für ein Jahr in der Versenkung zu verschwin-
    den. Mir selbst sind die Preise auch zu happig, ich kann
    nicht gerade mal 300 Euro und mehr hinblättern.

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  3. Allein die Tatsache, dass sich Freikirchler, Evangelikale, Lutheraner, Katholiken ... an einem Ort treffen und Gott lobpreisen, ehren und danken, nimmt das Wort ernst: "Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir!".
    Gefühl, Herz und Verstand finden in der MEHR ihre Heimat. Mag sich ein Christ mehr wie auf einem Theo-Rock-Festival vorkommen, kann der andere still in die Anbetung gehen oder zur Beichte (evangelisch und katholisch).
    Es stimmt wohl das Wort von Kurt Tucholsky: "Auch wenn ein Deutscher nichts hat, Bedenken hat er."

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    1. Ja, so ist es mit den Deutschen. Wobei man das Wort "Deutscher" ruhig auch durch "Tradi" ersetzen darf.

      Da wird bei der "Mehr" intensiv Evangelisation und geistliches Leben prsktoiziert, also das, was die Tradis bei der Kirche in Deutschland immer wieder als Defizit anmahnen - und dann ist's denen auch wieder nicht Recht. Wahrscheinlich, weil auch Protestanten, also "Häretiker" dabei sind und die nicht zur "Rückkehr" ermahnt werden, sondern ein wirklich ökumenischer Geist herrscht.

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  4. Mir wurde erzählt, dass dort die Heilige Eucharistie
    an alle, die wollten, ausgeteilt worden ist.
    Weiß da jemand was drüber?
    Im übrigen erinnert das schon ein wenig an freikirchliche
    Grüppchen, man schaue mal das Video-Bekenntnis dieser
    Mitarbeiterin:
    https://www.youtube.com/watch?v=_l5mqx33YrE

    Es ist so wie der Besuch bei einem Handaufleger oder Heiler:
    Manchen hilft es, und schaden kann es wenig, es sei denn,
    da wird Unfug mit der Eucharistie getrieben.

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    1. Es wird auch in jeder ganz normalen katholischen Messe die Eucharistie "an alle, die wollen", ausgeteilt. Wer nach vorne kommt bei der Kommunion, darf die Eucharistie sogar laut CIC nicht verweigert bekommen, um ihn nicht öffentlich blosszustellen.

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    2. Nun muss ich mich doch einschalten in die Diskussion. Mittlerweile bin ich zum vierten Mal bei der MEHR dabei gewesen, zweimal als Teilnehmer, und jeweils als Mitarbeiter. Bei der MEHR ist es wirklich gelebte Ökumene, das findet man in der Regel nicht in den normalen Pfarreien, wo von unserem Ortsbischof zumindest Ökumene als "happy clappy" verstanden werden soll, aber nicht mit Christus in der Mitte....und was der Kommunionempfang bei der MEHR anbelangt: Hier werden die Christen noch darauf hingewiesen, dass ein gemeinsamer Empfang NICHT möglich ist, dass das ein Schmerzhafter Unterschied zwischen den Konfessionen ist. Trotz allem darf jeder zur Kommunion gehen, allerdings respektiert jeder Christ die andere Konfession und lässt sich mit gekreutzen Händen von dem Kommunionausteilenden Priester segenen. Wo findet man das in der normalen Hl. Messe vor Ort, bei sich zuhause? Welcher Priester oder entsprechender teilt dies vor der Austeilung insbesondere am Weißen Sonntag den Gottesdienstteilnehmern mit? Welcher Bischof steht da hinter seinen Priestern? Ich selbst habe große Schwierigkeiten mit der Ökumene bei uns, aber bei der MEHR gelingt dies. Ich freue mich schon auf die MEHR 2019

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  5. "Der unrasierte Herr" auf jenem Foto
    ist der extrem öffentlichkeitsscheue Roland Noé,
    seines Zeichens Chef von "kath.net".
    Erstaunlich, dass der sich mal ablichten lässt, denn der
    weicht sonst allem aus.

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    1. Als gescheiterter Priesterseminarist weiß Herr Noé, dass er intellektuell den Fragen von Journalisten nicht gewachsen ist und sein ohnehin sehr umstrittenes Portal nicht überzeugend darstellen kann. Er hält sich examinierte Theologinnen und einen katholischen Banker aus der Hochfinanz, die die Außendarstellung für kath.net machen.

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    2. ... und dieser "katholische Banker aus der Hochfinanz", im Klarnamen Christoph Zeller-Zellenberg, eine ziemlich schillernde Figur, den Noé gern in Talkrunden ins TV schickt, wenn jemand von kath.net angefragt wird (der "Chef" selber agiert lieber im Unsichtbaren und tritt nie vor die Kamera) ist ein international führender Verkäufer von hochriskanten Finanzkonstrukten an russische Oligarchen. Er soll im Kreml ein und aus gehen.

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  6. Man muss schon etwas genauer hingucken, um zu bemerken,
    was für ein religiöser Multi-Kulti Dr. Hart ist.
    Da könnte das Motto gelten "Piep-piep-piep, wir haben uns
    alle lieb!"
    Klar sind da alle begeistert, wenn es da heißt, so wie
    gestern bei der live-Übertragung, man solle nicht so sehr
    auf die Lehre und auf Unterscheidendes schauen, sondern
    wir alle sind doch Jesu Brüder...

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  7. Soll sich jeder selbst sein Urteil bilden.
    Mir ist das eh zu teuer.
    Es gibt aber z.B. für die Daheimgebliebenen einen gratis
    Livestream, den man hier finden kann

    https://mehrkonferenz.org/

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  8. Die deutschen Christen, von schlechten Kirchennachrichten
    frustiert, haben akuten Jubel-Bedarf. Hartl liefert...

    http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/online/Mehr-Frohsein-und-Jubeln;art4691,184796

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  9. Um es vorweg zu nehmen, ich persönlich halte vom kollektiven Rückwärtskippen der Gläubigen nix. Alles was irgendwie schwärmerisch daher kommt, ist mir zu sehr mit Gefühlen überlagert, die den Menschen in der persönlichen Gottesbeziehung nur marginal weiter bringt. Prophetien überlasse ich den Propheten, die, so zeigt es uns die Geschichte, nur dann als solche erkannt werden, wenn sie längst das Zeitliche gesegnet haben. Machen wir es wie Jesus: Gehen wir ruhig und gelassen unseren Weg. Nach seinen Angaben können wir nur seine Jünger sein, wenn wir den Willen des Vaters tun. Dabei steht es uns nicht zu, über zukünftige Dinge zu spekulieren oder gar Weisheiten zu verkünden. Die hat der Vater in seiner Weisheit und Allmacht schon für uns bereitet. So unser Herr. Das Leben Jesu zeigt eine ungeahnte Souveränität im Reden und Handeln. Als man ihn steinigen wollte schritt er gelassen durch die Menge. So wird es auch den Christen ergehen, die ihren ganzen Glauben, ihre ganze Hoffnung auf die ungeteilte Liebe zu Gott setzen. Für den Rest haben wir den Rat des hl. Paulus: Unterscheidet, das Gute behaltet. Dazu brauchen wir gar nicht MEHR. Das kann jeder in seiner Kammer mit Jesus besprechen.

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    1. @Herr Franken:
      So mag Ihr Weg zu und mit Gott sein, was zu respektieren und zu achten ist.
      Es gibt aber laut Papst Benedikt XVI. so viele Wege zu Gott, wie es Menchen gibt. Also auch Wege, die über eine "Mehr" führen. Es steht niemandem an, darüber von oben herab zu urteilen.

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    2. Hier ein klasse Zitat von Dr. Hartl von der aktuellen "Mehr":

      Gott ist total das Party-Tier. Einer der Freudekiller ist, dass wir zu wenig feiern. Ist Dein Glaube ein Glaube, wo Du die Güte Gottes feierst?“ „Warum können Kinder sich so freuen. Weil sie sich selber nicht so wichtig nehmen. Ein Freudekiller ist, wenn man sich selber zu wichtig nimmt. Gott hat kein Problem, wenn Leute mal feiern. Sind wir Christen in erster Linie bekannt dafür, wieviel wert wir auf Moral legen oder sind wir berühmt für unsere Freude?“

      Unseren humorbefreiten Tradis, für die Gott ein strafender Rächer- und Richtergott ist, ins Stammbuch gesagt.

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  10. Natürlich sind die Teilnehmer begeistert.
    Das ist der Rausch des großen Gemeinschaftserlebnisses,
    durch Musik und Lichteffekte noch geschickt verstärkt.
    Wer's braucht, für den geht das in Ordnung,
    aber dieser Event-Katholizismus ist mir persönlich doch
    etwas suspekt.
    Lobpreis und Anbetung finde ich gut; dazu gehe ich wenn mir
    irgendwie möglich, zweimal wöchentlich in einer ruhigen Stun-
    de in die stille Kirche vor den Tabernakel.

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  11. Gläubig ohne Schnickschnack5. Januar 2018 um 10:34

    Die neue Ökumene ist die grösste Täuschung. Einige Elemente der objektiven Wahrheitund Güte bewahren, um das Produkt attraktiver und akzeptabler zu machen. In der heutigen Zeit verwendet der Ökumenismus dieselben Elemente als etwas Positives - als das, was man gemeinsam hat, um die grösste ökumenuische Scharade der sinnlichen, sentimentalen Liebe zur Zersetzung des Katholischen Glaubens aufzubauen: Pseudo-Religion für eine Pseudo-Evangelisation durch eine Pseudo-Liebe. Nur was verbindet, interessiert und schwächt den Opfercharakterder heiligen Messe und die sieben Sakramente, als auch due Verrehrung Unseren lieben Frau und Gottesmutter Maria.

    Dieser Ökumenusmus ist das grosse Übel und demütigt die Kirche, beleidigt Unseren Herrn Jesus Christus und missfällt ihm und drängt den Katholizismus zum Humanismus.

    Jesus Christus hat seiner Kirche den Auftrag gegeben, auf der Grundlage des wahren Glaubens zu evangelisieren. Sie schaut auf das ewige Gut des Menschen.Jesus Christus hat nicht umarmt und dialogisiert. Er hat die sieben Sakramente eingesetzt hat den Tempel gereinigt und Petrus den Schlüssel zum Binden und Lösen übergeben.

    Welcher Mehr-Jesus wird hier verkündet?

    Wo sind die Priester, die heiligmässigen geweihten Prediger, die in Volksmissionen den richtigen Weg in guten Kathechesen des katholischen Glaubens in den Himmel zeigen.

    Bleibt katholisch und sucht nicht an fremdenTöpfen.

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  12. Die meisten Menschen fühlen sich heutzutage
    mit Alleinsein völlig überfordert und fühlen sich nur noch
    in der Masse wohl.
    Da sammelt man nicht nur imaginäre Freunde bei Facebook,
    sondern man geht ganz trendy auch auf religiöse Massen-
    veranstaltungen, so wie ins Fußballstadion.

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  13. Mich stört am meisten an dieser MEHR, dass das fast schon wie in einer hermetisch abgeschlossenen Sekte alles auf diesen Dr. Hartl zugeschnitten ist. Demokratisch wirkt das nicht. Zudem soll Hartl in seiner "Orientierung" nicht eindeutig sein, was mir die Sache erst recht suspekt macht. Er wirkt auch in seiner Performance etwas tuntenhaft.

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  14. Auch kath.net macht das Event zum Thema,
    schließt ist der Boss von kath.net auch dort aktiv.
    Ein Leser merkt jedoch kritisch an:

    "Ich tue mir jetzt schwer, etwas zu schreiben. Hinter allem, was Johannes Hartl sagt, steckt eine göttliche Wahrheit. Aber wie er es sagt ? Er kopiert die amerikanischen Halleluja-Prediger. Ich will nicht meckern, schließlich nutzt er all diese Energie für die katholische Kirche ! Prima. Ich würde jedoch niemals zu seinen Predigten gehen. Das halte ich nicht aus. Dieses laute. Die "ewigen" Wiederholungen. Es beleidigt meinen Intellekt, wenn ich zwanzigmal hintereinander irgendeine These zu hören bekomme. Dann das "tigern" über die Bühne. Der Zug zum Lachen..."

    http://www.kath.net/news/62277

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    1. OOOH YEAAAAH!!!

      ?? An wen bloß erinnert mich der Sprech/das Auftreten von Vector in folgendem Videoclip ;-) :

      https://www.youtube.com/watch?v=2dHkvdnY7xw

      (Ich meinerseits würde mich ebenfalls hinter und mit der Zeitung verdrücken, wenn Har … pardon: Vector mir auf die Pelle rückt ;-) .)

      (Oder, wie es in einem der oben vom Kreuzknappen verlinkten Kommentare zu Hartl heißt: „Die hüftbetonte Aufmachung, die unnatürlichen Bewegungen, die aufgesetzte Redeweise, die zwischen dialektaler Färbung, getuntem Neusprech und amerikanischem Tonfall bei bestimmten Wörtern oszilliert, lässt einem vernünftigen Menschen die Warnlampen anspringen.“)

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    2. Dieser vom Kreuzknappen (leider) verlinkte Kommentar stammt von einer erztraditionalistischen Bloggerin namens Hanna Jüngling, die sich v.a. in dem ultrarechtskatholischen Portal "katholisches.info" zu Wort meldet. Natürlich lässt diese fanatische Frau an gar nichts, was kirchlich über Pius X. hinausgeht, also die gesamten letzten 100 Jahre, etwas Gutes. Alles satanisch.

      Frau Jüngling ist Sedisvakantistin, man sollte solche Stimmen nicht verlinken.

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    3. @Analyst

      Wer Frau Jüngling ist, das ist mir durchaus bewusst. Ändert aber nichts daran, dass sie in den von mir zitierten Sätzen eine sehr treffliche Beschreibung bzgl. des Auftretens von Hartl gibt, der - habe ich am 05.01.18 in einem kath.net-Kommentar gelesen - (wörtlich) "DER Prophet für unsere Zeit" sei. (Gibt es da nicht irgendwo eine Warnung Jesu vor gewissen Propheten?)

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    4. Jorge Sensenbrenner7. Januar 2018 um 11:20

      Hanna Jüngling war für mich immer eine der interessantesten und faszinierendsten Gestalten der Szene. Die einzige feministische Sedisvakantistin, die ich kenne. Die einzige Denkerin, die kritische Theorie der Frkft. Schule und Traditionalismus unter einen Hut bringt, und die einzige, die eine dezidiert pazifistische Marienfrömmigkeit vertritt. Und nicht zuletzt die einzige Traditionalistin, die im Kommentarbereich von G. Nardi vehement, ausdauernd und mutig Position gegen den Antisemitismus radikaler Altritualisten und Traditionsanhänger bezog.

      Dass man zu ihr nicht verlinken soll, nur weil sie (zugegeben irrsinnigerweise) den Papst ablehnt, ist vollkommen abwegig.

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  15. gerne katholisch5. Januar 2018 um 16:44

    Es mag einiges kritikwürdig an der 'Mehr'-Konferenz und an der Gebetshausbewegung sein und der charismatische Einfluss muss nicht jedem gefallen. Aber alleine die Tatsache, dass im Jahr 2018 in unseren Breiten über 10.000 Menschen, davon sehr viele Jugendliche zu einem mehrtägigen Treffen mit Gebet, Lobpreis, Gottesdienst, Katechese und auch mit viel Musik zusammenkommen, ist fast schon als ein Wunder zu bezeichnen! Gerade habe ich den Vortrag von Father James Mallon über seine Evangelisationsbemühungen in kanadischen Pfarreien gehört - Super! Würden nur viele Pfarreien hierzulande sich nach diesem Beispiel auf den Weg machen, um Menschen für Christus und für den Glauben zu begeistern! Ich bin sicher, dass auf der 'Mehr'-Konferenz der Heilige Geist wirkt!

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    1. Finde ich auch, das ist eine gute Sache.
      Wer meckert soll es besser machen.

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  16. Ist das nicht schön?
    Anbetung bei der MEHR-KONFERENZ

    https://twitter.com/KatholikenNet/status/949331581067497478

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    1. Jorge Sensenbrenner6. Januar 2018 um 01:46

      Das ganze Ding ist wohl ein Opus-Dei-Projekt.
      Die Verbindungslinien (Tagespost, kath.net) sind ja viel zu eindeutig, und auch die ganze komplett oberflächliche und nichtssagende Ausrichtung mit zahlreichen pseudomodernistischen Nebelkerzen und dem Versuch, einen evangelikal-katholibanischen Schulterschluss als "Ökumene" zu verkaufen, sind szene- und werkstypischer Etikettenschwinder.

      Wer sowas "schön" findet, kommt aus Österreich
      und gehört zum Werbeetat des Projekts.

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    2. Wenn man die Leserbriefe von Jorge S.
      verfolgt, dann ist im Zweifelsfalle ALLES im Internet
      von OPUS DEI ferngesteuert.
      Es scheint sich da um eine ausgeprägte Phobie zu handeln.

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    3. Das hat weniger mit Jorge und mehr mit Knappes einseitiger Themen und Artikelwahl zu tun. Er stürzt sich nun mal vor allem auf die Tradithemen und da ist Opus Dei oft im Rennen. Jorge macht dieses Blog zu einem wirklich lesenswerten, der Knappe müsste ihm monatlich 1000 Euro für seine qualifizierten Kommentare geben ;-)

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    4. Jorge Sensenbrenner6. Januar 2018 um 11:08

      Eine Phobie ist das weniger
      (Angst vor dem OD habe ich als südeuropäisch und lateinamerikanisch sozialisierter Mensch ganz sicher nicht),
      Strategie wäre der bessere Ausdruck.

      Praktisch das Einzige, was dem Werk unangenehm ist, ist halt eine öffentliche Erwähnung dort, wo sie keine wollen.

      Deshalb ist das Wichtigste immer: Transparenz schaffen und auf Transparenz drängen und die Verschleierungen konsequent enttarnen und das Werk bei jeder Gelegenheit thematisieren.

      Dass man mit solchen Trial&Error-Vermutungen auch schonmal daneben liegen kann, liegt in der Natur der Sache und wird durch die vielen Zufallstreffer, die man selber kaum für möglich hielt (etwa Bordat), sehr gut wettgemacht.

      Hier im Falle Hartl ist meine ich völlig klar, dass das OD mit am Geldhahn sitzt und mit abschöpft. Die Verbindungslinien sind viel zu klar, wie ja gerade auch Gandalfs Wortmeldung und langjährige Förderung Hartls belegt.

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    5. Ja, das ist mir auch aufgefallen,
      dass JORGE in einem bestimmten Denkmuster gefangen ist.
      Dennoch unterhaltsam,
      auch wenn seine Thesen oft nicht unbedingt
      durch besondere Realitätsnähe auffallen, sondern durch
      gewagte Interpretationen und Spekulationen.

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    6. Man beachte, dass "Jorge Sensenbrenner"
      wie elektrisiert reagiert, weil er den Lesernamen
      "Gandalf" gelesen hat - und da reimt Jorge sich halt
      was zusammen.
      Er meint nämlich, bei jenem Leser handele es sich
      um den Chef von "kath.net", Roland Noé, der auch
      unter dem Pseudonym "Gandalf" in kath.net kommentiert.
      Und da Jorge den Herrn Noé ganz und gar nicht mag,
      ist er jetzt hochgegangen wie eine Rakete.
      Ich bin mir aber sicher, dass der hier vertretene
      Leser "Gandalf" NICHT jener Gandalf ist, den Jorge
      vermutet, denn der würde niemals zugeben, dass er den
      "Kreuzknappen" liest, der ihn schon mehrmas durch den
      Kakao gezogen hat.
      Also: Falscher Alarm, und Jorge kann sich den
      Schaum vom Mund abwischen.

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    7. Natürlich liest Gandalf die Kritiker, das muss er ja, um reagieren zu können. Und er reagiert viel emotionaler als Jorge :-)

      Dass das Opus auch hinter Hartl steht, dafür spricht auch die Tatsache, dass Woelki, der dem Werk verbunden ist, ein Grußwort für die Mehr schreibt. Jorge, mich würde einmal interessieren, woher sie ihre Infos haben, clever 1 und 1 zusammengezählt oder doch eher im Zentrum arbeitend? :-) Sie können ja allgemein antworten, ich will sie ja nicht enttarnen ;-)

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    8. Jorge Sensenbrenner6. Januar 2018 um 12:52

      Ob dieser @Gandalf hier oben jetzt echt oder ein Fake ist (ich tippe auf echt, warum auch nicht? Kann mich aber natürlich irren), ist für die Beobachtung vollkommen nebensächlich. Immerhin verlinkt er auf den echten Twitteraccount und der echte Gandalf unterstützt Hartl und Kurz uneingeschränkt und vice versa. Karl Wallner ist auch dabei, die Methoden und Inhalte ähneln sich sehr, was spricht also gegen OD-Connections?
      Dass die sich auch schonmal ins charismatische Umfeld wagen, um (Seelen, Geld, Mitglieder, Beziehungen) abzuschöpfen, ist nichts Neues und schließt sich gar nicht aus.

      Schaum oder Rakete ist auch Quatsch, bin vollkommen nüchtern, bei uns ist es noch früh am Morgen.

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    9. Täusche ich mich, oder waren da fast 11.000 Leute?!
      Warum tut Jorge so, als seien es nur die zwei oder
      drei, die ihm missfallen?
      Auch bei den Podien und diversen Angeboten findet
      man jede Menge bekannte Namen, die dummerweise den
      Fehler haben, dass sie mit dem Opus Dei aber auch
      rein garnichts zu tun haben.
      Aber wer auf Verschwörungstheorien setzt so wie Jorge,
      der wird auch unterstellen, dass die Presse dem
      Opus Dei angehört.
      Bei solchen Leuten ist jede Gegenrede sinnlos,
      Leute wie Jorge (und seine Fans) leben in einer
      Filterblase.

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    10. Jene Kritiker, die sich so gerne an "kath.net"
      und seinem Leitungsteam abarbeiten,
      sind vermutlich gar nicht willens oder in der Lage,
      mal nachzuschauen, wer alles als Referent oder
      Podiumsteilnehmer oder Gruppenleiter bei der
      Mehr-Konferenz dabei ist.
      Ein Blick ins Programm ist für solche Hardcore-
      Nörgler offensichtlich eine zu arge Belastung.
      Stattdessen picken sie sich 3,4 Leute raus und
      arbeiten ihren eigenen Frust daran ab.
      Das klingt nach Therapiebedarf...

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    11. Allen MEHR-Kritikern mit der speziellen Brille
      empfehle ich den Vortrag von Prof. Dr. Karl Wallner
      über Blockaden und unser Verhalten
      https://www.youtube.com/watch?v=QU60J7VbYGs

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    12. Jorge Sensenbrenner6. Januar 2018 um 16:48

      Lieber @Seelenklempner, Sie haben meine ganze Argumentation irgendwie gar nicht verstanden. Leider passieren solche Missverständnisse öfter.

      Erstens habe ich nichts gegen die 11.000 Besucher der MEHR, völlig gleichgültig, ob sie im Opus Dei sind oder nicht. Auch nichts gegen die Veranstalter.

      Dass die Referenten (im Wesentlichen gibt es da ja sowieso nur einen, nämlich Hartl) nicht alle dem OD angehören und die Masse der Besucher von den Verbindungen sowieso keine Ahnung haben, spricht auch überhaupt nicht gegen meine Vermutung, dass es sich ziemlich offensichtlich um ein vom OD mitorganisiertes Spektakel handelt, an dem natürlich auch das OD mitverdient.
      Ich weiß nicht, was an dieser Argumentation so schwer zu verstehen ist.

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    13. Lustig, wie viele aus der Kreuzknappen-Community das Opus Dei verteidigen. Muss wohl an dessen Herkunft aus dem spanischen Klerikalfaschismus der Franco-Herrschaft liegen. (Obwohl das OD zum Leidwesen seiner Fans erstens heute viel liberaler geworden ist und zweitens seit B 16, der zum OD aus theologischen Gründen ein sehr distanziertes Verhältnis pflegte, seinen enormen Einfluss, den es unter JB II. hatte, weitgehend verloren hat.)

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  17. Das Publikum in Augsburg ist sehr gemischt,
    wie man sieht.
    Ist aber in Ordnung so. Ich bin auch vor allem Fußballfan,
    und danach kommt erst die Kirche...

    https://twitter.com/kkaefer56

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    1. Logo. Dem Fußball darf nichts vorgezogen werden. Da muss auch die Kirche hintanstehen!

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