Samstag, 17. Februar 2018

Das ist aber eine Gemeinheit!

Ich lasse den Tag gerne ohne Aufregung ausklingen. Die heutigen Fundsachen sind daher ausschließlich humorvoll, zumindest sind sie so ge-
dacht. Viel Spaß damit!

Gott sprach: Es werde Licht!          ---> HIER !
Viele Probleme sind nur auf den ersten Blick unlösbar! ---> HIER !
Das ist aber gemein! --> HIER !
Für die Menge ist das aber günstig! ---> HIER !
... und zum guten Schluss:             Häufig im Leben lohnt sich ein zwei-
ter, genauerer Blick! ---> HIER !

Aktueller Fall: Pfarrer sperrt zwei Opferstock-Diebe in der Kirche ein - darf er das überhaupt?

            Direktlink zu Predigt und Linktipps für den 1. Fastensonntag ---> HIER !
:
Ein katholischer Priester in Tirol beobachtete zwei Kirchenbesucher,
die ihm verdächtig vorkamen, weil sie sich immer hinten in der Nähe des Opferstocks aufhielten.
Er vermutete bei den beiden Unbe-
kannten daher Diebe.
Der Pfarrer handelt rasch: Er sperrte
die beiden ruckzuck in der Kirche ein
und sah sich dann die Aufzeichnungen der laufenden Video-Überwachung an, und siehe da: Man konnte erkennen,
wie die beiden Rumänen sich mit einem Werkzeug am Opferstock zu schaffen machten. Klarer Fall - der Pfarrer rief die Polizei, die sich um die Gauner kümmerte.

Man lese ---> HIER und HIER !
Juristische Frage: Durfte er das überhaupt? 
Darf der Pfarrer jemanden eine Zeitlang in der Kirche einsperren - oder ist das eine strafbare Freiheitsberaubung? - Ich vermute, er hat alles richtig gemacht, denn... ---> HIER und HIER !

IMMER SCHÖN LEISE !? - Der Leser-Ärger wegen des 900-Euro-Bischofs bleibt nicht aus!

Heute schrieb ich bereits einen Artikel über den spa-
nischen Bischof, der - in meinen Augen lobenswert -
25 % seines geringen Gehaltes von 1.300 Euro monatlich für soziale Zwecke abgibt;  siehe weiter unten in meinem Blog!

Doch wie das so ist: "Gemeckert" wird immer! - Wenn Bischöfe Tausende von Euro Monat für Monat auf ihr Konto über-
wiesen bekommen, regen sich manche Leute auf. Was könnte mit einem Teil davon alles Gutes getan werden!

Wenn aber ein Bischof, der ohnehin wenig Gehalt bekommt, davon auch noch großzügig abgibt, ist es auch nicht recht. Man soll ja als Christ zwar die Armen unterstützen, aber darüber, dass andere auch davon er-
fahren,
gehen die Meinungen auseinander.  Ein katholischer Pfarrer (er teilte mir seinen Namen mit, aber das ist vertraulich!) findet das gar nicht gut, wie man lesen kann:

Eigentlich geheim: Berliner Grundschüler können kaum lesen und schreiben, aber schon für die Kleinsten gibt's "Sexuelle Vielfalt" als Handreichung des Senats!

Eigentlich sollten die brisanten Daten unter Verschluss bleiben, aber das hat ganz offensichtlich nicht geklappt.
So wissen wir also, dass die Berliner Grundschüler bei Vergleichstests, die in ganz Deutschland mit Drittkläss-
lern gemacht wurden, extrem schlecht abschneiden.
Die Hälfte (!) der Schüler bleibt unter den Mindest-
anforderungen
für Lesen und Schreiben, schreibt die Presse... ---> HIER !
Ein ganz anderer Aufreger ist eine Handreichung, die derzeit an die Kindergärten und Kindertagesstätten verteilt wird, in denen der Berli-
ner Senat dafür wirbt, bereits die Jüngsten mit "Sexueller Vielfalt" zu konfrontieren. 

Die Wogen gehen hoch, und von der CDU verlautet, man wolle ver-
suchen, das Projekt noch zu stoppen. Eltern gehen inzwischen auch auf
die Barrikaden.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und die Broschüre des Senats als pdf ---> HIER !

Dieser spanische Bischof lebt von nur 900 Euro monatlich!

"Gut so!" heißt meine Artikelserie, die in loser Folge erscheint.
Dabei ist es mein besonderes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es viel mehr Gutes und Vorbildliches gibt, als man annimmt.
Heute ist von einem vorbild-
lichen Bischof in Spanien die Rede. Obwohl er als spanischer Bischof regulär ohnehin nur ca. 1300 Euro Gehalt bekommt, reduziert Bischof Xavier Novell das freiwillig noch auf nur 900 Euro.
Mit dem restlichen Geld leistet er konkrete Hilfe in der Not. Spanien ist durch die Wirtschaftskrise besonders getroffen, und viele Familien leiden sehr unter den Folgen von Arbeitslosigkeit. - Siehe auch den Artikel bei "kath.net". ---> KLICKEN !

Im nachfolgenden Video sieht man den engagierten Bischof anlässlich seiner Bischofsweihe, der offensichtlich ein großes Fest folgte:

>
.

Journalist Deniz Yücel ist frei, aber nicht alle können ihre Freude darüber so richtig zeigen!

Mir geht es wie den meisten Deutschen: Ich bin erleichtert darüber, dass Deniz Yücel überraschend aus der langen Untersuchungshaft freigelassen wurde.
Das ganze Ende der Angelegen-
heit ist das ja noch nicht, wie Juristen wissen, aber immer-
hin. Es wird von deutscher Seite beteuert, dass es keinen Deal mit der Türkei gegeben habe - kann sein, kann aber auch nicht sein; man wird das z.B. anhand der Lieferung und Aufrüstung deutscher Panzer in der Türkei vielleicht später beobachten können, vielleicht...

In die Freude mischen sich bei den Beobachtern aber auch Sorge und Bitterkeit, denn etliche Journalisten und auch deutsche Staatsbürger sind noch in der Türkei in Haft.
Dass es jetzt in Deutschland auch Leute gibt, die sich an einige nicht besonders feine Aussagen des Journalisten Yücel erinnern, war zu erwarten; ihm deshalb zu wünschen, er wäre doch besser in Haft ge-
blieben, allerdings nicht!

Ja, Deniz Yücel hat die Meinungsfreiheit zuweilen arg strapaziert, und es gab offizielle Rügen deswegen und auch eine ge-
richtlich verordnete Entschädigungszahlung von 20.000 Euro an Thilo Sarrazin. - Man muss ihn nicht mögen, diesen Journalisten, aber auch rechte Schreihälse sollten nicht vergessen, dass es um die sonst auch bei ihnen selbst so vielbeschworene Pressefreiheit geht, und die gilt es zu verteidigen!

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
:
Anmerkung:  Beleidigende und/oder anonyme Leserbriefe haben in diesem Blog keine Chance. Das gilt generell und auch in diesem spe-
ziellen Fall...!

Unglaublich dreist: Schläge und Tritte gegen einen Priester, um etwas Geld zu bekommen!

Es gibt sie immer wieder, die Überfälle auf Pfarrbüros und auf Priester. Dieser hier ist auch ziemlich dreist: Der 70-jährige Priester einer Pfarrgemeinde
in der Nähe des italienischen Brescias wurde von hinten niedergeschlagen und getreten, um an ein paar Euro zu kom-
men. - Weil der Priester den Täter aus dem Ort kannte, wollte er barmherzig sein und zeigte ihn nicht an. Schon ein paar Tage später tauchte der Kerl erneut beim Pfarrer auf und forderte wieder Geld...

Man lese ---> HIER und HIER !
Es ist schwierig abzuwägen, aber offenbar ist "Barmherzigkeit" nicht
in jedem Falle angebracht...

Freitag, 16. Februar 2018

Papst Franziskus: Fasten muss anderen irgendwie helfen, sonst ist es falsches Fasten!

"VATICAN NEWS" zitiert Papst Franziskus, der in der Frühmesse im Gästehaus des Vatikans heute über wahres Fasten gesprochen hat.
Es gebe ein "geräuschvolles Fasten", warnte er und er-
innerte damit an ein Jesuswort über das Fasten, aber das Fasten müsse immer die Mitmenschen im Blick haben: "Hilft mein Fasten in irgendeiner Weise den anderen? Wenn nicht, dann ist es falsch..."

Man lese ---> HIER !
Frage in die Runde: Ist das wirklich so? Muss das Fasten in jedem Falle ein "soziales" Fasten sein, von dem ein Mitmensch einen konkreten Nutzen hat? 

Theologe: Die hohe Rücklagenbildung der deutschen Bistümer ist so mit der Lehre der Kirche nicht vereinbar!

Er ist als Sozialethiker bekannt, der katholische Theologie-Professor Dr. Joachim Wiemeyer.
Was er aktuell über die hohe Rücklagenbildung der deut-
schen Bistümer sagt, das würde man in moderner Sprache wohl als eine "Klatsche" für die Bischöfe bezeichnen: Dies sei mit der Lehre der Kirche nicht vereinbar!

Dementsprechend wird er in einem längeren Artikel bei "katholisch.de" zitiert. Die Bistümer erklären, die enormen Summen an Rücklagen und Investitionen auf dem Kapitalmarkt dienten dem Gebäudeerhalt und vor allem der Alterssicherung der Priester und Angestellten der Kirche.
Sie berufen sich dabei auch auf rechtliche Regelungen, die "für die Pen-
sionslasten eine volle Kapitaldeckung"
verlangen.
Dies führe jedoch dazu, so der Professor, dass die Kirchen mit dem vie-
len Geld auch arbeiten müssten, sprich: Es wird in Fonds usw. angelegt. Dabei werde aber übertrieben: "Aber es kann nicht sein, dass so ein Vielfaches und teils das Zehnfache ihres Jahreshaushaltes" in den Kapitalmarkt gegeben werde. Das widerspreche der Lehre der Kirche, wonach "das Kirchengut vor allem für die Armen bestimmt" sei, statt es immer weiter anzuhäufen. Man könne es sinnvollerweise lieber in Schulen und Kindergärten stecken.

Hat der Professor Recht - oder ist das zu simpel gedacht?
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und das Video HIER !

BITTE BEACHTEN: Während der Heiligen Messe nicht auf den Boden ausspucken!

Wir sind bei den Fundsachen des Tages. Bekanntlich war früher auch nicht alles Gold, was glänzt, auch in der Kirche. Hinweis an Messbe-
sucher
... ---> HIER !
MISEREOR ist unter die Brauer gegangen und verkauft nun auch  alkoholfreies Bier ---> HIER !
Damenbekleidung: Mehr geht nicht...  ---> HIER !

Video: ... im Gänsemarsch durch die Stadt ---> HIER !
... und zum Schluss:  Du selbst bestimmst, ob das heute ein guter Tag für Dich wird oder nicht! ---> HIER !

Ach so: Papst em. Benedikt XVI. hat keine Nervenkrankheit, die er sowieso nicht hat!

Manchmal ist es schon kurios, was an Meldungen in den Medien, auch den katholischen, so alles herumschwirrt.
Sogar "VATICAN NEWS"       sah sich gestern genötigt, eine Nachricht zu dementieren, die man kürzlich selbst aus Agen-
turmeldungen übernommen hatte.
Angeblich leide Papst em. Benedikt nach Aussagen seines Bruders Georg an einer Nerven-
krankheit, die ihm zunehmend zu schaffen mache. Der Vatikan dementiert nun die Korrektheit dieser Behauptung ---> HIER !

Der Gag ist allerdings, dass der Papstbruder das anscheinend überhaupt nicht behauptet hat, denn man kann z.B. im "FOCUS" nachlesen, von einem Nervenleiden... könne keine Rede sein.        "Das ist reine Fantasie", so Georg Ratzinger ---> HIER !
Da ist man wohl auf eine - na sagen wir mal - "Interpretation" einer einzelnen Zeitschrift hereingefallen... ---> HIER !

Der neue Bischof von Würzburg heißt...

Heute um 12 Uhr mittags wird es,
den Traditionen entsprechend, zeitgleich vom Vatikan und vom zuständigen Bistum bekanntgegeben: Der neue Bischof von Würzburg heißt... (den Namen kann ich
erst nach 12 Uhr einsetzen)
---> HIER !

--> Hier ist er... ---> KLICKEN !
Das ging jedenfalls erstaunlich schnell,
denn erst im September 2017 war Bischof Friedhelm Hofmann altersbedingt zurück-
getreten. ---> HIER !

Dem "Neuen" jedenfalls auch von hier aus herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!
Es kann auch schon mal zwei ganze Jahre dauern, bis... ---> HIER !

Eigenmächtige Liturgie-Bastler: Lustobjekt Priesterkommunion!

Sie kennen vielleicht das Schild an manchen Kirchentüren in Touristen-Hochburgen: „Herz-
lich willkommen! - Wir möch-
ten aber darauf hinweisen, dass in der Kirche keine Gelegenheit zum Schwimmen gegeben ist. Daher bitten wir Sie, die Kirche nicht in Strandbekleidung zu betreten.“

Ja, da herrscht bei praktizierenden Katholiken gleich gemeinschaftliches Aufstöhnen: Unglaublich, was sich die Leute so alles in der Kirche leisten, vom klingelnden Handy bis zur Mitnahme der hl. Hostie.
Doch es ist nicht nur das Kirchenvolk, bei dem man ins Grübeln kommt, sondern mittlerweile auch bei den Priestern selbst. Es scheint, als gäbe es da eine Art Seuche, die sich immer weiter ausbreitet, die offenbar hoch-
ansteckend ist. Offiziell hat sie keinen Namen. So nenne ich sie mal „privates Liturgie-Design“.
Besucht man die Heilige Messe, muss man entsetzt zur Kenntnis nehmen, was da mittlerweile an verschiedenen Orten alles im Angebot der litur-
gischen Heimwerker-Priester ist.
Im heutigen Artikel geht es um die Priesterkommunion, genauer: um deren Zeitpunkt innerhalb der Heiligen Messe. Immer öfter verfallen Priester im deutschen Sprachraum auf die Idee, selbst erst dann zu kommunizieren, wenn bereits alle anderen Gläubigen den Leib des Herrn empfangen haben. Was die meisten Gläubigen natürlich nicht wissen: es gibt eine ganz klare Verordnung aus Rom, die genau dies verbietet!

Bereits 2003 hat Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika „Ecclesia de Eucha-
ristia“
einen eindringlichen Appell ausgesprochen, die verbindlichen liturgischen Normen treu zu befolgen.
Das eucharistische Opfer ist „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“, erinnert bereits das Zweite Vatikanische Konzil.
Es geht also nicht um Randprobleme oder gestalterischen Kleinkram, wenn an der Feier der Eucharistie herumgebastelt wird. Die Art der Feier des Altarsakramentes ist wie ein Seismograph: ganz empfindlich wird hier angezeigt, wie weit der Kern unseres Glaubens schon von Erschütterungen erfasst wird, aus denen später ein Erdbeben entstehen kann. 

.
                    Klare Anweisung in Vatikan-Instruktion!
In einer Instruktion „Das Sakrament der Erlösung“ bzw. „Redemptionis sacramentum“ zur erwähnten Enzyklika wird in acht Kapiteln detailliert erläutert, wie eine Heilige Messe gefeiert wird. Dabei werden keine neuen Vorschriften erlassen, sondern nur die bereits geltenden Richtlinien an einem einzigen Ort zusammengefasst. Manche dieser weltweit geltenden Klarstellungen zielen eher auf Missbräuche in anderen Teilen der Erde, viele aber auch auf die Kirche hier. Immer wieder kommt dabei das An-
liegen zum Ausdruck, die Eucharistie vor Übergriffen und Gedanken-
losigkeiten zu schützen.
In diesem Zusammenhang wird über die Kommunion der Priester im 4.Kapitel unter Punkt 3 wörtlich ausgeführt:„ „97. Sooft der Priester die heilige Messe zelebriert, muß er am Altar zu dem vom Meßbuch festge-
setzten Zeitpunkt kommunizieren, die Konzelebranten aber, bevor sie
zur Kommunionausteilung gehen. Niemals darf der zelebrierende oder konzelebrierende Priester bis zum Ende der Kommunion des Volkes warten, bevor er selbst kommuniziert.“
  (Vgl. II. Vat. Ökum. Konzil, Konst. über die hl. Liturgie Sacrosanctum Concilium, Nr. 55; Missale Romanum, Institutio Generalis, Nrn. 158-160; 243-244; 246.) 

.
                 Ein Ärgernis für andere Priester und Gläubige
Wenn die heimischen Liturgie-Bastler dies bewusst ignorieren, liefern sie den Gläubigen nicht nur ein schlechtes Beispiel, was das Einhalten von kirchlichen Regeln betrifft. Sie demonstrieren damit nicht nur, dass ihnen eigentlich schnurzegal ist, was allgemein gültig und beschlossen ist.
Sie liefern nicht nur all denen Argumente, die ebenfalls machen, was sie wollen, also z.B. unwürdig zur Kommunion gehen. Nein, sie stoßen damit auch ihre Priesterkollegen und ihren Bischof vor den Kopf, denn in dessen Verantwortung liegt die Einhaltung der liturgischen Normen in seinem Bistum.
Wie soll er darauf reagieren? - Die meisten Bischöfe halten sich be-
deckt. Ob bei ihnen überhaupt der Wille besteht, auf die Einhaltung von gültigen Regeln zu drängen, weiß ich nicht. Im außerkirchlichen Bereich hätte es bei solch einem Verhalten mit Sicherheit jede Menge Abmahnun-
gen für die Bastler gegeben.
Im Internet findet sich meines Wissens lediglich 2005 eine klare Anwei-
sung des Bischofs von Speyer im Amtsblatt: „…Es geht nicht um Gänge-
lung oder Rubrizismus, sondern um das rechte Verständnis dessen, was
die Kirche tut und feiert. Wir feiern die Liturgie der Kirche, nicht die der Gemeinde oder des jeweiligen Pfarrers… Alle Bemühungen und Ermah-
nungen bleiben jedoch folgenlos, wenn eine Mentalität vorhanden ist,
die alles aus Rom Kommende sofort als Störung von außen abwehrt oder
es überhaupt nicht zur Kenntnis nimmt; (wenn) – sich der Einzelne über die liturgische Tradition und den Vollzug der Kirche verfügungsberechtigt fühlt und seine jeweiligen liturgischen Veränderungen, Streichungen oder Ergänzungen als gleichwertig betrachtet…“
.
                Hier kommen wir zum eigentlichen Problem!
Der Priester hat möglicherweise gar nicht gründlich nachgedacht.
Vielleicht will er mit der späten Priesterkommunion nur besondere
Demut demonstrieren, indem er den anderen den Vortritt lässt?
Vielleicht hat er gar nicht verstanden, dass nicht er selbst im Mittelpunkt steht, sondern Christus! Wie will er in der Kommunion weiterschenken, was er nicht selbst zuvor empfangen hat?
Die Kirchenväter haben sich schon etwas dabei gedacht, wenn der Priester, der die feiernde Gemeinde vor Christus repräsentiert, selbst zuerst die Kommunion als Stärkung empfängt! Die Priesterkommunion gehört ih-
rem Wesen nach zum absoluten Muss der Heiligen Messe, die der Gläubi-
gen aber nicht. Sie können im Gegensatz zum Priester den Leib Christi empfangen oder auch nicht.
So bleibt es bei Lichte betrachtet eigentlich nur Ahnungslosigkeit oder aber Selbstdarstellung und Wichtigtuerei, wenn ein Priester sich seine Messe selbst zurechtzimmert.
Das ist in jedem Falle nicht nur bedauerlich, sondern eines Priesters unwürdig, der bei seiner Weihe hoch und heilig gelobt hat, ein gehorsamer Diener Christi und der Kirche zu sein. Die Heilige Messe ist doch keine Theater-Aufführung!

Instruktion "Redemptionis sacramentum" ---> KLICKEN !
.
Hinweis in eigener Sache:  Langjährige Leser meines Blogs werden sich vielleicht erinnern, dass dieser Artikel früher schon mal erschien.
Die Wiederholung von Blog-Artikeln hat einen guten Grund: Es kommen immer neue Leser hinzu, die auch informiert sein sollten, wie ich finde.

AfD: Kümmelhändler, Kameltreiber - und nur noch 16 % bei Wählerumfrage für die SPD...!

Na, das ist ja ein Knaller: Beim neuesten "Deutschland-
trend"
, der Meinungsumfrage im Auftrage der ARD, sind momentan nur noch 16 % der deutschen Wähler für die SPD - das schlechteste Ergebnis aller Zeiten, und damit fast gleichauf mit der AfD, die erstmals auf 15 % geklettert ist. ---> HIER !

Und zweitens:  Da fragen sich inzwischen sogar die eigenen AfD-Politiker, wie man so ... sein kann, die Türkische Gemeinde als "Kümmelhändler" und "Kameltreiber" zu betiteln. Die Quittung für AfD-Politiker André Poggenburg kommt prompt und zu Recht:
Die Staatsanwaltschaft ermittelt, und sogar AfD-Kollegen schreiben wutschnaubend im Internet an Poggenburg: "Wir haben genug davon, dass uns diese dümmlichen Provokationen immer wieder die Über-
zeugungsarbeit versauen..."

Es scheint, momentan haben alle Parteien Probleme mit ihrem Personal...

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Vatikan bringt Souvenirhändler in den Knast!

Wenn's ums Geld geht, dann hört der Spaß auf. Das gilt für Hersteller deutscher Marken-
produkte, die mit ihren Juristen gegen Markenpiraterie und Billig-Imitate aus Fernost an-
kämpfen, und das gilt auch für den Vatikan.
Durch nicht genehmigte Souvenirs mit Fotos von Papst Franziskus oder mit geklautem Papstwappen gehen dem Vatikan jährlich Millionen Euro durch die Lappen, denn die Pilger aus aller Welt decken sich mit Souvenirs aus den Läden in der Nähe des Petersplatzes ein.

So hat der Vatikan schon voriges Jahr den Kampf gegen unrechtmäßige Papst-Souvenirs intensiviert, und nun wanderte der erste Händler aus
Rom sogar in den Knast, neben der Zahlung einer Geldstrafe.

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Donnerstag, 15. Februar 2018

Predigt und Linktipps zum 1. Fastensonntag B --- 18.2.2018

Kurz und bündig:
Die detaillierten Linktipps zum direkten Anklicken finden Sie wie gewohnt auf der Fortsetzungsseite  ----->> HIER !
.
Die Predigtgedanken zum Download gibt es wie immer schon hier auf der Hauptseite:

Die PDF-Datei finden Sie weiter unten bei "YUMPU" !
:

Predigt-Dateien herunterladen?
Dafür gibt's...

-- die WORD-Datei >> HIER!
-- die Ambo-Version >> HIER !
... und die Kurzfassung >> HIER !  
(Im NOTFALL, wenn das nicht klappt, schicke ich Ihnen alle vier Datei-Versionen als "Gesamtpaket" gerne per E-Mail zu.)


Die nachfolgende Umblätter-Datei von  "YUMPU"  kann übrigens auch ausgedruckt und als pdf-Datei gespeichert werden (in der Abbildung die Symbole unten beachten)

> 

Papst Franziskus: Ich lese lieber keine Kritik!

               Hinweis: Predigt zum 1. Fastensonntag geht heute Abend noch online!
.
"Aus Gründen der mentalen Gesundheit" lese er keine Internetseiten, die ihn kritisieren, erklärte Papst Franziskus.
Aber ganz so einfach ist es nicht: Er lasse sich durchaus darüber informieren, wenn es sich um "schwerwiegende Vorgänge" handele. 

Ich empfehle die genaue Lektüre des heutigen Artikels darüber bei "katholisch.de" ---> HIER ! 
Die Meinungen darüber dürften verschieden sein, aber vielleicht ist es ja wirklich ein guter Schutzmechanismus, wenn man sich nicht alles antut, was Kritiker sagen? - Andere werden sagen, es wäre besser, wenn der Papst ein offenes Ohr für auch für Kritik hätte.
Ich vermute mal, er meint das gar nicht generell, sondern er hat da ein paar ganz spezielle Internetseiten und Blogs im Auge, die er kennt, aber nicht liest...

"DIE WANNE IST VOLL...!?"

Wir sind bei den Fundsachen des Tages, und da zeigt sich, dass andere Leute auch so ihre Probleme haben.
Als bekennender "LORIOT"-Fan (--> HIER !) denke ich bei "Die Wanne ist voll!"
an was anderes... ---> HIER !
Wir Katholiken essen bekanntlich an bestimmten Tagen kein Fleisch, sondern Fisch! ---> HIER !
Leute, passt doch bitte auf! ---> HIER !
Deutscher
Bildungsnotstand, jetzt auch bei C&A ---> HIER !

Aufschlussreiche Zeitungsmeldungen ---> HIER
... und zum Schluss:   Schlimmer Zwischenfall - Baby diskriminiert Minderheiten! ---> HIER !

Viele kapieren nicht, wozu die Fastenzeit da ist: "Das Fasten ist kein Selbstzweck!"

Fast alle fasten irgendwie, der eine, weil er das Klima schonen will, die andere, weil ein paar Kilos runter sollen, und die Katholiken fasten in der Fastenzeit auch.
Aber warum eigentlich? - Bei "katholisch.de" unter-
nimmt Redakteurin Julia Martin einen bei der gebote-
nen Kürze recht guten Erklärungsversuch, wie ich finde...  ---> HIER !

Schon wieder ein Amoklauf in den USA mit furchtbaren Folgen!

Hört dieser Irrsinn denn nie auf? - Schon wieder ein Amoklauf in den USA, und der Täter scheint wohl ein ehe-
maliger Schüler zu sein, der sich unge-
recht behandelt fühlte.
Dafür mussten mindestens 17 Menschen ihr Leben lassen, und viele sind teils schwer verletzt.
Ich bin fassungslos; man kann nur noch für die Opfer und ihre Angehörigen beten und auf die überfälligen politischen Konsequenzen (Waffengesetz) hoffen!

Artikel "Tagesspiegel" ---> HIER !

Predigt zum 1. Fastensonntag B - oder besser Schnee schieben...?!

Das nicht digitale Leben diktiert die Prioritäten: Ohnehin diesmal etwas spät und noch mittendrin in der Text-Überarbeitung für die Predigt zum 1. Fastensonntag am 18. Februar 2018, überrascht uns das Wetter heute mal wieder heftig:
Kräftige Schneefälle seit dem frühen Morgen und Straßenglätte sorgen bei mir für überraschend viel frische Luft und reichlich computerfreie Beschäftigung.    Aber keine Sorge - die Predigtgedanken und Linktipps werden kommen, so Gott will, heute im Laufe des Nachmittags.
Und Sie, liebe Leser, passen bitte gut auf sich auf; uns selbst hat's  mit einem komplizierten vierfachen Armbruch infolge Glätte-Ausrutscher eines Familienmitglieds schon gründlich "erwischt"...

Neu! - Der katholische Postverteilungs-Gottesdienst...

Ich weiß, man hat als Christ eigentlich genug damit zu tun, auf sich selbst und seine Un-
arten zu schauen (der Balken im Auge), aber andererseits kann es nicht gut sein, wenn offensichtliche Ärgernisse einfach stillschweigend ak-
zeptiert und dadurch auch
noch gefördert werden.
Gestern Abend war ich in einem Aschermittwochs-Gottesdienst, ausnahmsweise gut besucht, weil man die Demnächst-Firmlinge auch dorthin beordert hatte.
Ein Erlebnis ganz eigener Art, die ständigen Schwätzereien in den Bänken und der Gang zur Kommunion, der zum Plaudern nach links und rechts, zum Rumdrehen und freundichen Zunicken genutzt werden kann, wie man deutlich sah. Aber das nur am Rande.

Geärgert  bzw. genervt hat mich der Küster; ich selbst habe ja mal gut zwei Jahre diesen interessanten Dienst in einer Pfarrgemeinde ausge-
übt und weiß, wie wichtig die aufmerksame Präsenz während der Hl. Messe werden kann, wenn ich da an einige Probleme und Zwischenfälle denke...

Jedenfalls erlebte ich gestern einen Küster, der möglicherweise nicht ver-
standen hat, was eine Heilige Messe ist.
Nicht nur, dass er während eines großen Teils des Gottesdienstes in der Sakristei verschwand und dort unüberhörbar irgendwelche Tätigkeiten erledigte; nein, er nutzte die Messe auch noch, um mittendrin ein halbes Dutzend Briefe (vielleicht Abrechnungen des Pfarrbüros oder Einla-
dungen zu einer Sitzung)
an ihre Adressaten in den Bänken zuzustellen. Und wenn man schon mal einen Brief aushändigt, kann man natürlich auch mit dem Empfänger ein wenig tuscheln, bevor man dann durch den Mittelgang dem nächsten Briefempfänger zustrebt....

Da dieses Vorgehen meinem Eindruck nach nicht ungewöhnlich war und die halbe Schar der Gottesdienstteilnehmer aufmerksam verfolgte, wer denn nun Post kriegt und wer nicht (um dann Überlegungen über den Inhalt anzustellen, vermute ich mal), wäre es vielleicht nicht ganz falsch, wenn der zuständige Pfarrer dem Küster mal erklärte...

Mittwoch, 14. Februar 2018

(Fast) alle wollen fasten - vom Nichtrauchen bis zum Verzicht auf's Smartphone!

Viele Christen, aber auch Nicht-
christen, wollen fasten, und die Figurbewussten starten auch im Februar kurz vor Frühlingsbeginn mit ihren Werbeaktionen für gemein-
sames Fasten in Gruppen
, die das Gewicht überwachen.
Anregungen gibt es eigentlich wie Sand am Meer; das Kunststück besteht wohl eher darin, genau das für sich selbst herauszupicken, was Sinn macht und auch zu bewältigen ist. Eines unserer Enkelkinder wollte z.B. bereitwillig auf Gemüse verzichten - eine Idee, die wenig Gegenliebe in der Familie fand.
Ob es wirklich realistisch ist, auf das Smartphone zu verzichten?

Ein paar Ideen gibt's jedenfalls ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
(Fortsetzung folgt morgen.)

"katholisch.de" schreibt über die Geheimniskrämerei um die Höhe der Vatikanfinanzen!

Thomas Jansen, Chef vom Dienst (fast so was wie ein Chefredakteur) bei "katholisch.de", packt ein heißes Eisen an - die undurchsich-
tigen Finanzen des Vatikans!

Unter der Schlagzeile "Woher be-
kommt der Vatikan sein Geld?"
räumt der Autor ein, dass der Vatikan immer noch ein großes Geheimnis um seine Einnahmen und sein Vermögen macht.
Ganz anders als etwa die deutschen Diözesen spart man mit Zahlenan-
gaben; ein Haushalt mit Einnahmen und Ausgaben wird überhaupt nicht vorgelegt.
Die "neuesten" Zahlen über die Gesamteinnahmen des Vatikans stammten aus dem Jahre 2006 (!), erfährt der verblüffte Leser. Angaben über die Immobilienwerte und Wertpapiere im Besitz des Vatikans fehlten komplett, heißt es. Auch eine öffentliche Ver-
pflichtung, dass man nur "ethische" Investments berücksichtige, fehle immer noch.

Allerdings, so nicht nur die Einschätzung Jansens, könne der Vatikan sei-
ne hohen Ausgaben (z.B. für die ca. 4.000 Angestellten)  nicht selbst stemmen, da benötige man "Finanzspritzen" z.B. aus den deutschen Diözesen.

Offenbar reibt sich der "katholisch.de"-Redakteur selbst ein wenig un-
gläubig die Augen, dass das mit dieser Geheimniskrämerei immer noch gut geht; der "große Aufschrei, den es in Deutschland gäbe,
wenn ein Bistum so wenig transparent wäre, ist bislang ausgeblieben"
.   ---> HIER !

Auch hier gilt, dass ich Verlinkungen nicht automatisch inhaltlich zustimme, aber trotzdem gibt es interessante Ergänzungen zum Thema z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER und
HIER
und Video HIER !

Die Abschaffung des Bargeldes...

... war auch ein Verlinkungsthema im Gratis-"Theoletter" (Bitte ---> HIER !) des evangelischen Pfarrers Dr. Friedhelm Groth. - Die Bargeld-Abschaffung ist schon sehr weit vorange-
schritten! ---> HIER !
Wir sind bei den heutigen Fundsachen, und da sieht man, wie die große Koa-
lition in Berlin
allmählich in Fahrt kommt! ---> HIER !
"Tower, ich erbitte Start-Erlaubnis!" ---> HIER !

Video beweist: Gitarre spielen ist kinderleicht! ---> HIER !
Papst Franziskus
macht da einen Bedienungsfehler! ---> HIER !

... und zum Schluss die Buchvorstellung: "Was Männer über Frauen wissen!" ---> HIER !

Eine kleine Sensation: Die AfD darf beim Katholikentag 2018 in Münster auftreten!

Wer hätte das gedacht?
Noch beim Katholikentag vor zwei Jahren in Leipzig war das ZdK als Veranstalter strikt dagegen, dass die AfD auf einem Podium mitwirken konnte - und sorgte damit für zusätz-
liche Publicity für jene Partei und für Presseschelte für sich selbst.
Man erinnert sich... ---> HIER und HIER !

Heute meldet die Kirchenzeitung "Kirche+Leben" aus Münster eine kleine Sensation: Ein Vertreter der AfD darf doch tatsächlich auf einem Podium reden zum Thema "Wie hältst du's mit der Religion?"
Schnell fügt man in der Presseerklä-
rung über diese Neuerung
hinzu, es seien grundsätzlich keine Parteien als Mitwirkende eingeladen, sondern immer nur Personen. -  Na, das werden wir ja an der Liste der Promis, die da auftreten, sicher feststellen können...  ---> HIER !

Der Evangelische Kirchentag hatte im Vorjahr die AfD übrigens einge-
laden, aber es gab deswegen dort auch Streit und wütenden Protest.

Zur Erinnerung ein paar frühere Artikel von mir zum Katholikentag ---> HIER und HIER und HIER und HIER  !
Beim Thema
für den diesjährigen Katholikentag werden Sie, liebe Leser, über den originellen Einfall überrascht sein. Das offizielle Plakat dazu wird nicht jeder sehr ansprechend finden, also bitte nicht erschrecken! ---> HIER !

Anmerkung eines Bloggerkollegen ---> HIER !

Wo bleiben eigentlich die Grußworte der führenden Politiker zur heute beginnenden Fastenzeit?

Bekanntlich lebt mein Blog auch von den Fragen und Anregungen meiner Leser und Kritiker.   **)
Heute haben mir gleich zwei Leser per E-Mail mitgeteilt, wie sehr sie sich darüber ärgern, dass in Deutschland laut ihren Nachforschun-
gen zwar jede Menge Grußworte von Poli-
tikern zur muslimischen Fastenzeit
(Ramadan)
üblich seien, doch man finde
so gut wie keine Grußworte zur christ-
lichen
Fastenzeit.

Einer hat mich sogar gleich mit "Beweisen" versorgt, auf die ich nachfolgend verlinke ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Ist das wirklich so? - Ich kann auf Anhieb da auch nichts finden, aber vielleicht sind mir aufmerksame Leser behilflich und bieten ent-
sprechende Links bzw. eine Erklärung an.   Bin mal gespannt, was kommt...!

**)  Hinweise werden auf Wunsch streng vertraulich behandelt!

Der Meeresspiegel steigt in den nächsten Jahren dramatisch an - und die Zeitungen schreiben das ohne Nachfrage voneinander ab!

Nee, ich gehöre nicht zu den Klima-
veränderungs-Leugnern. Aber auch nicht
zu denen, wie offensichtlich die Mehrheit unserer deutschen Medien, die herein-
kommende Agenturmeldungen einfach
per "copy and paste" als ihre Artikel vermarkten.

Wenn man heute die Zeitungen aufschlägt, dann steigt überall der Meeresspiegel dramatisch an, meistens mit identischem Wortlaut, denn man hat sich einfach im Schnelldurchlauf bei "dpa" bedient, und das war's. 
Doch so einfach, wie man es uns aktuell darstellt, scheint es in Wirklichkeit nicht zu sein. - Es gibt schließlich nicht nur diese Studie aus den USA, die jetzt mal wieder den medialen Klima-Alarm auslöst.

Als Leseanregung schaue man nur mal ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !