Sonntag, 11. Februar 2018

Achtung, Leckermäuler: Die KIRCHE ist seit Jahren als Schokoladenfabrikant tätig!

Nein, das ist kein verfrühter Aprilsscherz. Ich musste allerdings auch zweimal hinschauen, als ich das las:
Die katholische Kirche Deutschlands ist seit 2012 auch unter die Schokoladen- und Pralinenfabrikanten gegangen. Unter der Marke "Rotstern" werden nicht nur hochwertige handgemachte Schoko-Tafeln angeboten, sondern u.a. auch ein Pralinen-Sortiment, Zuckerwatte im Becher, Fruchtgummi-Partybeutel und Schoko-
laden-Eier mit Spielzeug unter dem Label "Sandmann und seine Freunde". Daneben werden auch Privataufträge für edle Schokoladen erfüllt, z.B. für einige Fußball-Bundesliga-Vereine.
Doch was hat die Kirche damit zu tun? - Die Erklärung: Die Fabrik im thüringischen Saalfeld geriet im ersten Halbjahr 2012 immer weiter in die Krise; die Insolvenz drohte. Betroffen davon waren nicht nur 25 Mit-
arbeiter im Werk selbst, sondern auch eine große CARITAS-Behinderten-
werkstatt in der Nähe.
Dort wurden nämlich von 150 fleißigen Helfern Pralinen usw. verpackt und zum großen Teil auch verschickt. - Bei einer Pleite der Fabrik wären also auch die behinderten Mitarbeiter arbeitslos geworden. So entschloss sich die CARITAS zu einem ungewöhnlichen Schritt: Man kaufte "Rotstern" und produziert nun weiter leckere Naschereien...
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CARITAS-Presseartikel dazu... ---> KLICKEN !
ROTSTERN-Internetseite ---> KLICKEN !
Im Versandhandel z.B. ... ---> HIER !
Fernsehwerbung (Youtube)... ---> KLICKEN ! 

Kommentare:

  1. Die Kirche investiert in alles,
    aber diesmal macht das sogar Sinn in Anbetracht
    der Arbeitsplätze, die so erhalten wurden.
    Bei "WELTBILD" hätte man sich das allerdings auch gewünscht...

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  2. Endlich mal eine vernünftige Investition!
    Schade nur, dass man das als Kirchenmitglied nicht erfährt.
    Danke dem Kreuzknappen!

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