Montag, 12. Februar 2018

Australien: Priester aus Nigeria exkommunziert wegen Bruch des Beichtgeheimnisses!

Dass in den Medien so viel Wind darum gemacht wird, erstaunt schon fast, denn es ist eigentlich hinlänglich bekannt, dass es eine ganze Reihe von schlimmen Taten gibt, die automatisch - also ohne zu-
sätzliche ausdrückliche Bestätigung des Vatikans -   
die Tatstrafe der Exkommu-
nikation nach sich ziehen. - Dazu gehört z.B. die Mitwirkung an einer Abtreibung, aber eben auch beim Priester der Bruch des Beicht-
geheimnisses
.

Genau dies ist aber - neben einigen anderen Beschwerden über ihn -
der Vorwurf gegen einen Priester aus Nigeria, der in Australien Dienst tat. Und nun ist er also de facto exkommuniziert, mit allen Folgen, die das für einen Priester hat, denn wer exkommuniziert ist, kann kein Priester mehr sein.

Nach dem Wirbel in den australischen Medien liegt der Fall mittlerweile schon einige Zeit beim Vatikan, wie "katholisch.de" heute berichtet.
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter12. Februar 2018 um 15:49

    Klarer Fall - und jede Diskussion überflüssig.

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    1. Also an dem Fall ist, so wie er in der vom Knappen verlinkten Presse dargestellt wird, so gut wie gar nichts klar. Bei katholisch.de wird betont, es gebe keine Hinweise auf einen Zusammenhang des Falls Ezinwanne mit gebeichteten Straftaten (inkl. Missbrauch etc.). Die australischen Kommentatoren vermuten rassistisches Mobbing weißer Gemeindemitglieder gegen den schwarzen Pfr. Die Statements aus Rom sind ebenso nichtssagend wie die Ankündigung des Betroffenen, dagegen rechtlich vorzugehen. Man weiß also praktisch gar nichts über den Fall und die Hintergründe, und "klarer Fall" ist ein völlig unangebrachter Kommentar.

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    2. Jorge, Lesen ist von Vorteil:
      http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/priester-bricht-beichtgeheimnis-exkommunikation

      "Der Vatikan hat die Exkommunikation eines Priesters in Australien wegen einer Verletzung des Beichtgeheimnisses festgestellt. Die Bekanntgabe der Strafe sei das Ergebnis einer über ein Jahr andauernden Untersuchung, wie australische Medien am Wochenende meldeten."

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    3. ???

      Katholisch.de und die Statements aus Rom hatte ich doch erwähnt.

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  2. Was soll der Fall denn noch in Rom?
    Will man den Priester mit irgendwelchen Tricksereien
    wieder reinwaschen?
    Jeder Priester weiß sehr genau, was das Beichtgeheimnis
    bedeutet und beinhaltet. Jetzt muss er auch die Folgen tragen!

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  3. Das ist mal wieder typisch,
    jetzt so ein Geschrei deswegen zu veranstalten.
    Das ist doch nur ein Ablenkungsmanöver, man will der Kirche
    eins auswischen, weil sie so klar gegen Homos und gegen
    Abtreibung ist, und weil man im verbissenen Fall gegen
    den australischen Kardinal Pell nicht weiterkommt!

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  4. Wenn mir ein fescher junger AfDler in der Beichte mitteilt, dass er einen Sprengstoffanschlag auf das Flüchtlingsheim am Ort vorbereitet, darf ich als treuer Sohn der Kirche selbstverständlich niemanden etwas davon sagen.

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    1. Ihr Haß wird nur noch von Ihrer Dummheit übertroffen.

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    2. Getroffene Hunde bellen.
      Bingo, @Hochwürden, das war ein Treffer!

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  5. Es müssten viel mehr Priester exkommuniziert werden. Es ist unglaublich, was sich in einigen Beichtzimmern abspielt..

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  6. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  7. Und ich dachte, die Ordination sei ein Sakrament. Dann bliebe der Priester natürlich unabdingbar und für immer ein Priester! Von wegen, er kann kein Priester mehr sein, jedes von ihm gespendete Sakrament ist gültig!

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