Montag, 5. Februar 2018

Gegen MARX: "Es wäre de facto eine Auflösung des Ehesakraments" - VATICAN-Magazin mit Artikel zur Homo-Segnung

Kardinal Marx sagt mal so und mal so: Während er 2015 klipp und klar für die deutschen Bischöfe erklärte, die Segnung von Homo-Paaren sei "nicht mit der Lehre der Kirche vereinbar" ( ---> HIER !), redet er jetzt plötzlich davon, dass er sich die Segnung sol-
cher Paare durchaus vorstellen könne (im Einzelfall, wie die diesbezügliche Sprachregelung zur Ver-
harmlosung
ist)

Klar bekommt er deswegen Kritik, so z.B. ganz aktuell in der neuesten Ausgabe des "VATICAN Magazins" vom Februar 2018. Dort schreibt Dr. Markus Büning in einem Grundsatzartikel unter der Schlagzeile "Es wäre de facto eine Auflösung des Ehesakraments", warum solche Einzelfall-Tricks die katholische Lehre aushebeln würden und da-
her keinesfalls akzeptabel sind.

Bloggerkollegin Felizitas Küble hat in ihrem "CHRISTLICHEN FORUM" ausführlich darüber geschrieben, deswegen muss ich da das
Rad nicht neu erfinden und verlinke einfach.

Man schaue ---> HIER und HIER !
Ein früherer Artikel in meinem Blog zu Dr. Büning ---> HIER !

Kommentare:

  1. Es ist bestürzend, wie nach und nach die katholische
    Kirche zerstört wird, und zwar, wie Papst Benedikt XVI.
    es vorausgesehen hat, nicht von außen, sondern durch die
    Kirchenfeinde von innen.
    Immer mehr Menschen, die christlich leben wollen, wenden
    sich von dieser Steuerzahler-Orgnisation ab.
    Der Beitrag von Dr. Büning ist gut,
    aber wieviele Leute lesen das Vatikan-Magazin?
    5000?

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  2. Wenn das so weitergeht, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Verbindungen zwischen Mensch und Haustier ebenso als Paar
    gesegnet werden, so lange erkennbar ist, dass Hund und Herr sich lieben.
    Auch Dreier-Beziehungen steht dann nichts mehr im Wege, vorausgesetzt, der Mann liebt beide Frauen.
    Wir wandern mit Kardinal Marx mit wehenden Fahnen und Halleluja geradewegs in den Abgrund!

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    1. Traditionstreuer5. Februar 2018 um 11:32

      Der neue Vorsitzende des wichtigsten Ausschusses m deutsche Bundestag, Haushaltsausschuss, der AfD-Politiker Brantner, hat wiederholt darauf hingewoiesen, dass dieses bereits Realität IST. Er sagte, dass man vielen Gesichtern von Linksgrünen klar ablesen kann, dass diese einer Verbindung von Mensch und Haustier entspringen.

      Die Sünde und Perversion ist also längst Realität bei uns.

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    2. Ja, und zwar bei den kranken AfD-Hirnen, die solche Perversitäten ersinnen und sie schamlos als Ressentiment gegen Andersdenkende im Wahlkampf einsetzen.

      Sage später einmal, wenn die AfD die Macht ergriffen haben sollte, keiner, es habe es nicht gewußt...

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    3. Keine Sorge, Gisela.
      Die Rechtskatholiken werden sagen: Ja, wir haben es gewußt, und genau darum haben wir der AfD zur Macht verholfen!

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    4. Wo ist eigentlich die Schmerz- und Toleranzgrenze des Kreuzknappen, dass er den absolut widerwärtigen, menschenverachtenden, an den Jargon aus Deutschlands braunen, dunklen Zeiten erinnernden Kommentar des „Heimattreuen“ auf dieser doch katholischen Seite stehen lässt – einen Kommentar, in dem politisch ( „linksgrün“) Andersdenkende, zumindest viele von ihnen, als einer geschlechtlichen Vereinigung von Mensch und Haustier entspringend bezeichnet werden?

      Auch wenn dieser „Heimattreue“ sich damit „nur“ auf seinen „Einflüsterer“, den völkischen, pöbelnden AfD-Bundestagsabgeordneten Brandner bezieht (der im Übrigen, vollständig zitiert, diesen Andersdenkenden unterschoben hatte, ihre Eltern seien wohl Geschwister und möglicherweise sei auch noch ein Haustier an der Zeugung beteiligt gewesen) – dieser „Heimattreue“ kritisiert dies ja nicht, sondern identifiziert sich im Gegenteil hiermit. Und merkt offenbar gar nicht, dass die „Sünde und Perversion“, die er anderen unterstellt, genau in seinem eigenen Kommentar voll zum Durchbruch kommt.

      Aber o. k. – soll der Kommentar dieses „Heimattreuen“ ruhig stehen bleiben als hoffentlich für möglichst viele abschreckendes, warnendes Beispiel dafür, was uns mit der AfD und ihren Anhängern noch so alles erwartet.

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    5. Sorry, in meinem Kommentar von gerade eben muss es statt „Heimattreuer“ natürlich „Traditionstreuer“ heißen (ein „Heimattreuer“ hat sich ja schon ganz oben zu Wort gemeldet, den meine ich mit meinem Kommentar aber nicht).

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  3. Kardinal Marx weiß noch nicht mal ein plausibles
    Beispiel für einen denkbaren "Einzelfall" zu nennen.
    Das lässt vermuten, dass es die Sorte Einzelfall ist, bei
    denen das Paar Promientenstatus hat oder die Kirche mit
    einer großzügigen Spende bedenkt.

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    1. Einen unheilvollen Vorgeschmack gab bereits der Prälat Jüsten, Vertreter der Bischofskonferenz bei der Bundesregierung, als er den Ex-FDP-Chef und prominenten Homo-Vorkämpfer Guido Westerwelle mit allen kirchlichen Ehren bestattete. Beim Requiem kein Wörtchen zu dem schwer sündhaften Zustand, in dem Westerwelle gestorben war, spondern nur Gesäusel, dass er jetzt im Himmel sei, und tröstende Worte als dessen simulierten "Ehemann".

      Ich bin nach diesem häretischen Akt aus der "deutschen kath. Kirche" ausgetreten.

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    2. @Glaubender, Sie verbreiten Unwahrheiten.

      Erstens hat für Westerwelle in St. Aposteln/Köln kein Requiem, also keine Totenmesse, stattgefunden, sondern eine ökumenische Trauerfeier.

      Zweitens hat Prälat Jüsten, der Westerwelle schon seit Kindertagen kannte, in seiner Ansprache nicht gesagt ("gesäuselt"), dass der Verstorbene "jetzt im Himmel sei", sondern in wahrhaft christlich-katholischem Geist hat er gesagt: "So können wir uns an den auferstandenen Herrn wenden und Ihn bitten, für Guido einzutreten. Wir sind eingeladen, für ihn zu beten. Und so hoffen und beten wir, dass auch Guido Westerwelle der Auferstehung teilhaftig wird, dass er für immer bei Gott ist." Ist Beten für einen Verstorbenen und Hoffnung nicht etwas zutiefst Christlich-Katholisches?

      https://www.youtube.com/watch?v=Q_qEkitZKbM – Ansprache Jüsten ab Min. 46

      Drittens: Woher wissen Sie so (selbst)sicher, dass Westerwelle in "schwer sündhaftem Zustand" gestorben ist? Waren Sie in seiner letzten Lebensphase, in seinen letzten Stunden dabei?

      Viertens: Haben Sie schon je mal eine (kirchliche oder weltliche) Trauerrede gehört, in der vom "schwer sündhaften Zustand" (von dem es ja vielerlei Arten gibt) eines/einer Verstorbenen gesprochen wurde?

      Fünftens: Sollte Jüsten den anwesenden Lebenspartner Westerwelles zu Beginn der Rede etwa nicht ansprechen?

      Was ist also an alledem ein "häretischer Akt"? Und was daran soll ein Grund zum Austritt sein?

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    3. Nachtrag:

      Ist mir aus meinem obigen Posting irgendwie "rausgerutscht", komplett sollte es dort zu Anfang heißen:

      Erstens hat für Westerwelle in St. Aposteln/Köln kein Requiem, also keine Totenmesse, stattgefunden, sondern eine ökumenische Trauerfeier. Westerwelle war ja von Haus aus auch evangelisch, so dass es schon von daher keine Möglichkeit für eine katholische Totenmesse gab. Dass Jüsten Westerwelle "mit allen kirchlichen Ehren" bestattet hätte, ist insofern voll aus der Luft gegriffen.

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  4. Darf man Kardinal Marx als "WENDEHALS" bezeichnen,
    der sein Fähnchen immer nach dem Wind dreht?
    Erst war er strikt dagegen, jetzt ist er dafür,
    und dabei schiebt er den "Schwarzen Peter" ganz clever
    auf den jeweiligen Ortspfarrer ab,
    das "arme Schwein", das nun dem Druck der Schwulen
    ausgesetzt wird.

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