Sonntag, 11. Februar 2018

Katholischer Priester erklärt: Ich habe in 15 Jahren ca. 50 Homo-Paare inoffiziell gesegnet!

Das ist der Internetseite "evangelisch.de" aktuell dann doch einen ausführlichen Artikel wert mit der Schlagzeile "Inoffiziell segnen katholi-
sche Pfarrer immer wieder homosexuelle Paare"
: Berichtet wird über einen Aachener Hochschulpfarrer, der erklärt, als solcher habe er mit keinen Schwierigkeiten zu rechnen, weil er ja z.B. dort keinen Pfarrgemeinderat habe, und so seien in den letzten 15 Jahren dank Mund-
propaganda ca. 50 homosexuelle Paare mit der Bitte um kirchlichen Segen zu ihm gekommen, meistens im Anschluss an die Zeremonie im Standes-
amt. -

Man lese bei "evangelisch.de" ---> HIER !
Verwiesen wird im Artikel aber nicht nur auf diesen Pfarrer Christoph Simonsen, sondern auch auf seinen Amtskollegen, den Pallottiner-
pater Siegfried Modenbach
. Der kann allerdings in den letzten 10 Jahren nur zwei Homo-Paare vorweisen, die er gesegnet hat.
Dass dabei die spezielle Sichtweise von Pater Modenbach nicht un-
bedingt auch die kirchliche ist, habe ich in einem früheren Artikel schon erläutert ---> HIER !

Inoffiziell wird sich in Kürze auch die Deutsche Bischofskonferenz mit
dem Thema beschäftigen; man darf gespannt sein...  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Dieser Priester ist als Hochschulpfarrer untragbar. Ich hoffe, man wird für ihn bald eine Stelle finden, in der er keinen weiteren Schaden anrichten kann.

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    1. Sie denken an die aseptische "saubere Lehre", nicht an die Menschen. Deshalb wollen Sie eine fast menschleere Kirche, des kleinen reinen heiligen Restes. Die meisten wollen eine solche Kirche aber eben nicht, und auch Jesus wollte sie nicht. Deshalb richten Priester, die solche Segnungen betonhart verweigern, einen viel größeren Schaden an.

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    2. Diejenigen, die Sie im Sinn haben, wollen eine Kirche, die ihnen erzählt, daß sie so, wie sie sind, in den Himmel kommen. Eine Wohlfühlkirche zur Befriedigung immaterieller Bedürfnisse.

      Das ist nicht die Kirche Jesu Christi.

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    3. Sondern, was ist die Kirche Jesu Christi? Die Kirche der ganz wenigen, porentief reinen, aseptischen Perfecti.

      Aber das ist eben NICHT die Kirche Jesu Christi.

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    4. Nein, porentief rein müssen wir nicht sein. Der Herr schenkt uns immer wieder die Reinigung durch das Sakrament der Buße. Es bedarf dazu lediglich der Bereitschaft zur Umkehr, die ich bei diesen Paaren allerdings nicht zu erkennen vermag.

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    5. Kardinal Cordes lässt grüßen :-)

      Will sagen: Allein steht @Arminius mit seiner Einschätzung in der Kirche nicht. Wenn man Homophobie aus der Kirche verbannen will, reicht es nicht aus, Bloggerkollegen wie @Arminius zu widersprechen, sondern der Besen muss auch Kdle. wie Cordes auf den Müllhaufen der Geschichte kehren.

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    6. Arminius, so er denn wirklich regelmäßig beichten geht, ist das Paradebeispiel dafür, dass der braune Dreck auch durch die Beichte nicht bereinigt wird, und dass auch ein regelmäßiges Beichten keinen besseren Menschen aus ihm gemacht hat. Er schadet der Kirche mehr als eine Million Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren.

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    7. Ich bleibe bei meiner schon einmal hier gemachten Mutmaßung, dass der Leser "Arminius" ein linksextremer Agent provocateur ist.
      Der braune Dreck, den er hier so ablässt, ist so eklig, dass er kein echter Konservativer sein kann. Sondern mit dem (linken) Ziel unterwegs ist, Konsrvative zu diskreditieren.

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    8. Eine ganz abwegige Spekulation, die von mehreren Mitgliedern seit einigen Wochen etwas penetrant immer wieder gegen ihn vorgebracht wird. Den Bloggerkollegen @Arminius muss man gegen diese Angriffe in Schutz nehmen, hundertprozentig echt.

      Es gibt unter den provokant "glaubenstreuen" Schreibern beim Knappen sicherlich Provokateure unter falscher Flagge, die meist grotesk überzeichnete Satirebeiträge schreiben; @Arminius gehört mit ebenso großer Sicherheit nicht dazu und ist mir lange bekannt.

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  2. Na klar, nachdem Brustkreuz-Verstecker Kardinal Marx
    mit seinen neuesten Bemerkungen, er könne sich die
    Segnung von Homopaaren durchaus vorstellen, den Angriff
    auf die katholische Lehre eingeläutet hat,
    setzen die Homo-Lobbyisten sein Startsignal prompt um!

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    1. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Der betr. Priester hat "in den letzten 15 Jahren" diese Segnungen zelebriert. Kardinal Marx hat sein Wort erst vor wenigen Wochen gesagt. Also brauchte der Priester har kein bischöfliches Startsignal. Es eignet sich nicht jedes Thema zum öden Marx-Bashing.

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    2. Ja, Beobachter,
      wer lesen kann, ist wirklich im Vorteil:
      Das Startsignal hat Marx sehr wohl gegeben,
      denn das "outing" dieses Priesters bei "evangelisch.de"
      stammt vom 6.Februar 2018, also gut eine Woche
      nach der dummen Bemerkung von Marx!

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    3. Das Posting von "Studiosus" offenbart viel "katholische Bigotterie", wie der Volksmund dazu sagt. Nicht also der Sachverhalt der 50 Segnungen, die dieser Pfarrer vollzogen haben will, ist eigentlich relevant und "skandalös", sondern dass der Priester dies ("ermutigt" durch Kardinal Marx) öffentlich gemacht hat.

      Das ist die elende katholische Halbseide: Hauptsache, es bleibt unter der Decke! Dann geht vieles. Aber wehe, es dringt was nach außen!

      Die Priesterkinder, und zahlreiche sexuell missbrauchte Menschen lassen (traumatisiert) grüßen.

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    4. In Gegensatz zu Gisela, behaupte ich mal stramm, dass der Volksmund mit dem Begriff "katholische Bigotterie" so gut wie nix anfangen kann. Der Mund des Volkes kann die Abseitsregel beim Fußball erklären aber dann ist schon Ende im Gelände.

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  3. Die Einzelfall-Theologen lügen sich und uns doch nur
    in die Tasche. Jeder weiß, wie das Spielchen ausgeht!
    Wer sich mal informieren will,
    wie diese Homo-Segnung bei den Betroffenen ankommt,
    der kann das schon 2003 im "SPIEGEL" nachlesen:
    Inoffiziell wird die Ähnlichkeit mit der Brautmesse
    angestrebt, es werden auch die Ringe getauscht usw.
    Man hält uns halt für naiv...

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28210063.html

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  4. Super-Argument, als Hochschulpfarrer habe ihm keiner
    reinzureden, was er mache.
    Ob der Priester schon mal was vom zuständigen Bischof
    gehört hat, dem er Gehorsam gelobt hat???
    Es kann doch nicht jeder Priester nach Lust und Laune seine
    private Spielwiese eröffnen!

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    1. Der heilige Kardinal Newman hat gesagt:
      "Wenn ich einen Toast auf den Papst zu sprechen hätte, dann würde ich zuerst auf das Gewissen anstoßen, und erst an zweiter Stelle auf den Papst."

      Nebenbei: Der Spruch müsste unseren Tradis spätestens seit 2013 doch sehr gefallen... :-)

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    2. Nebenbei...Kardinal Newman hat noch viel mehr gesagt. Das meiste davon dürfte dem liberalen Flügel der Kommentatoren hier nicht gefallen.

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    3. Es geht sber hier um diesen Ausspruch von Kardinal Newman, um keinen anderen, Herr Franken. Hierzu fällt den Tradis selten etwas an. Bzw. nur das, dass das wahre und gute Gewissen nur das sein kann, was sich in bedingungslosen Gehorsam der Lehre der Kirche unterwirft.

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    4. Es geht hier, und berichtige mich Franzl, um die inoffiziellen Segnungen von homosexuellen Paaren. Was Kardinal Newmann gesagt oder nicht gesagt hat, ist zu diesem Thema genauso relevant wie der aktuelle Medaillenspiegel der olympischen Winterspiele. Im übrigen ist der Fundus an Sprüchen von liberal progressiven Kommentatoren ebenso löchrig wie Schweizer Käse und so vorhersehbar wie die Wettervorhersage für die nächsten 2 Stunden.

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    5. Also wo @Gerd Franken Recht hat, hat er Recht. Newman und "liberal" geht kaum auf eine Kuhhaut.

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  5. Dieser Priester hat mit seinen "50 Segnungen" mehr missionarische Dynamik entfaltet und mehr für die Kirche getan als es die Traditionalisten mit ihrem dauernden Empörungsgeschrei und ihrem stets anklagenden Auf-andere-den-Finger-Zeigen jemals tun werden.

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    1. Statt zu Umkehr und Buße aufzurufen, hat er 100 Sündern im Glauben gelassen, sie bedürften ihrer nicht. Hoffentlich denkt er nicht dasselbe von sich selbst.

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    2. Nun, dass "Arminius" und seine Freunderln der Umkehr und Buße bedürften, ist an ihren Kommentaren nicht zu erkennen. Denn, wie schon Leserin Bianca festgestellt hat: Sie zeigen stets mit dem Finger auf andere. Und namentlich bei "Arminius" sind, neben allem, was irgendwie "liberal" ist, sowieso die Migranten an allem schuld.

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  6. Es gibt offensichtlich ein großen Verlangen danach, katholisch zu sein, ohne katholisch zu leben. Das ist jedoch ein Widerspruch in sich. Man kann nicht gleichzeitig in Sünde und in voller Gemeinschaft zur Kirche leben.

    Dieser unaufgelöste Widerspruch scheint mir auch die Quelle des Hasses zu sein, der sich hier in dem einen oder anderen Kommentar artikuliert.

    Übermorgen ist Aschermittwoch. Kehrt um und tut Buße!

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    1. Ob Sie, werter Arminius, solches an Aschermittwoch tun werden, wird sich danach nicht zuletzt an Ihren Kommentaren zeigen, die bisher voller Hasss gegen Andersdenkende sind, insbesondere gegen "Mohammedaner" und Migranten.

      Aber noch ist ja nicht Aschermittwoch, Sie können sich also noch austoben.

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