Mittwoch, 7. Februar 2018

Pensionierter Pfarrer gab Infos über einen gesuchten Gefangenen an die Polizei - nun steht er selbst vor Gericht!

So kann's gehen: Der ehemalige evangelische Pfarrer wollte der Polizei auf deren Bitten hin nur einen Tipp geben; diese war auf der Suche nach einem mutmaßlichen Räuber, den der Pfarrer und seine Frau früher seel-
sorglich betreut hatten.
Der später tatsächlich gefasste Gefangene hat dann jedoch den Ex-Pfarrer angezeigt, wegen Verlet-
zung des Amtsgeheimnisses.

Nun steht der inzwischen 80-jährige Seelsorger vor Gericht und wird kräftig zur Kasse gebeten

Man lese und staune  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. So traurig das ist, da er ja kein "Beichtgeheimnis"
    verletzt hat: Der Ex-Pfarrer hätte schweigen müssen,
    solange der vom Dienstgeheimnis nicht entbunden war.
    Dumm gelaufen, aber die Strafe trifft ihn zu Recht!
    Es gibt da ähnlich "kuriose" Fälle:
    So verklagte ein Einbrecher einen Hausbesitzer, weil
    dieser ihn mit einer Überwachungskamera beim Überklettern
    des Zaunes gefilmt hatte. Und - der Einbrecher bekam vom
    höchsten europäischen Gericht Recht; die Überwachung habe
    ihn teilweise noch auf öffentlichem Raum (jenseits des
    Zaunes) aufgenommen, und das verletze seine Persönlichkeits-
    rechte. Klingt verrückt, aber so tickt die Juristerei...

    http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Einbrecher-verklagt-Hausbesitzer-wegen-Videoueberwachung-id32307897.html

    AntwortenLöschen
  2. So ist es. Wer so pflichtvergessen mit den Essentials seines Amtes umgeht, muss dafür geradestehen.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================