Montag, 5. Februar 2018

Tausende gehen auf die Straße in COTTBUS: Folge einer verfehlten Flüchtlingspolitik?

Einer der aktuellen Brennpunkte in Sachen Flüchtlingsdebatte - es brodelt in Cottbus, das der Probleme mit einer Reihe von Flüchtlingen und den Reaktionen offensichtlich kaum noch Herr wird.
Dabei schien alles so gut anzufangen; man nahm mehr Flüchtlinge auf als nötig, es gab diverse Integrationsprojekte, aber dann lief
es aus dem Ruder.
Zur Erinnerung --> HIER und HIER !
Die neuesten Demos für und gegen Flüchtlinge (wobei letztere mindestens dreimal so viele Teilnehmer hatte) zeigen,
dass es vielen Menschen einfach zu viel wird - sie sehnen sich nach einem friedlichen, ruhigen Alltag ohne ständige Konflikte.
Auch klar, dass auf den Zug der Empörung die üblichen rechten Ver-
dächtigen aufzuspringen versuchen - und so gibt es bekannte Gesichter
und Demonstrationsreisende, wie gehabt.

Artikel und Videos ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Mit ein paar Polizisten mehr für Cottbus ist es nicht getan. Die Flücht-
lingspolitik - und insbesondere die Frage der Verteilung - steht mal wieder auf dem Prüfstand.  Aber bei aller Aufregung gilt auch: 
Cottbus ist nicht Deutschland!

Kommentare:

  1. Die Leute gehen nicht aus Jux und Dollerei auf die Straße.
    Sie fühlen sich von der Regierung betrogen und im Stich gelassen und sind wütend, weil man ständig über ihre Köpfe hinweg wichtige Etnscheidungen für unsere Zukunft tritt!

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  2. Interessant die kleinen Manipulationen der Lückenmedien:
    So schreibt der SPIEGEL-Ableger "BENTO" so gut wie nichts
    über die Proteste der Bürger, sondern vor allem über die
    Demo der Flüchtlinge, obwohl die viel kleiner war.

    http://www.bento.de/today/cottbus-proteste-fuer-und-gegen-fluechtlinge-in-cottbus-an-einem-nachmittag-2068669/

    Auch in vielen Zeitungen ist von "Hunderten" von Demeonstranten die Rede, obwohl es ca. 3.000 - 5.000 waren,
    die gegen die Flüchtlingspolitik demonstriert haben!

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  3. Selbst die konservative FAZ hat vor wenigen Tagen in einem großen Bericht über Cottbus geschrieben, dass die reale Lage längst nicht so dramatisch ist wie die gefühlte, die von denen, deren Geschäft die Angst ist, geschickt ausgenutzt wird.

    Ähnlich wie oft bei den Linken, die von irgendwo her zu Demos anreisen, kommen auch die Mehrzahl dieser "Heimat"-Demonstranten gar nicht aus Cottbus, sondern werden "eingeflogen".

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  4. „Cottbus“ wird von AfD & Co bewusst hochgepusht, instrumentalisiert, um Stimmung zu machen und Stimmen zu holen – siehe z. B. AfD-Weidel in der Anne-Will-Talkshow gestern abend: Bevor sie auf die erste gestellte Frage zum Thema GroKo überhaupt einging, wandte sie sich zunächst mal mit einem „ersten Gruß“ an diejenigen, die in Cottbus gegen „messerstechende Migranten, die auf unseren Straßen herumlaufen“ protestiert hätten.

    Und: Cottbus ist sowieso ein Rechtsaußen-Hotspot:

    „Zur Wahrheit gehört … auch: Cottbus hat schon lange ein Problem am rechten Rand und mit weit verbreiteten rechten Einstellungen. Die AfD wurde bei den Zweitstimmen bei der Bundestagswahl stärkste Kraft. Cottbus ist der Hotspot für rechte Gewalt und Neonazis in Brandenburg.“

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1251484/

    „Cottbus als Fixpunkt für die Angst vor dem Fremden. „Das schaukelt sich hoch, das wird geschürt“, sagt (Oberbürgermeister) Kelch … Seit 2015 demonstriert eine Bürgerinitiative im Landessüden, warnte vor Horden schwarzhaariger Männer, vor denen deutsche Frauen Angst haben müssten. 2017 kam der Verein mit seinen Demonstrationen nach Cottbus, einschlägig bekannte Neonazis und Hooligans waren dabei, aber auch die AfD, die bei der Bundestagwahl die meisten Zweitstimmen in Cottbus holte. Mehrere Hundert Teilnehmer waren es bei den Kundgebungen stets. Aber nicht 1500 wie am vergangenen Wochenende. Sie kamen aus Sachsen, Berlin, anderen Regionen in Brandenburg.“

    „Darunter waren die Vize-Chefin der Brandenburger AfD-Landtagsfraktion, Birgit Bessin, sowie Mitglieder der rechtsextremistischen Identitären Bewegung und von Neonazi-Gruppen. Verschwimmen bereits die Grenzen zwischen Rechtsextremen und bürgerlichen Kritikern? Die rechtsextremistische Szene in Cottbus ist laut Verfassungsschutz hochgradig gewaltorientiert - ein Mix aus Neonazis, Rockern, Kampfsportlern, Hooligans, Hass-Musikern und Mitarbeitern von Sicherheitsdiensten. Sie tauchten auch am Sonnabend bei den Kundgebungen des Vereins "Zukunft Heimat" auf. Der Verfassungsschutz registrierte bereits mit Sorge, dass nicht nur in Cottbus die Grenzen zwischen rechtsextremen und bürgerlich-asylkritischen Demonstrationen zunehmend verwischen und immer weniger Berührungsängste zwischen Bürgerinitiativen, Rechtspopulisten und Rechtsextremisten bestünden.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/messer-demos-frust-in-cottbus-bis-es-knallt-in-der-stadt/20890964.html


    http://www.tagesspiegel.de/berlin/uebergriffe-bei-demo-in-cottbus-rechte-beschimpfen-und-attackieren-journalisten/20870410.html

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  5. Das war absehbar, dass hier zur linksgrünen Kampflügenpresse verlinkt wird. Lauter Fake News.

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