Freitag, 9. Februar 2018

Warum trat Papst Benedikt XVI. wirklich zurück? - Historiker: Er wollte eine andere, kämpferische Kirche mit klarem Profil!

Vor fünf Jahren, am 11. Februar 2013, kündigte Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt an. Aus diesem aktuellen Anlass und wegen der von ihm selbst aktuell ange-
heizten Spekulationen über seinen schlech-
ten Gesundheitszustand wird nun in diver-
sen Medien wieder mal das Thema erörtert, warum dieser Papst denn nun wirklich zu-
rückgetreten ist.

In der "WELT" ist ein Historiker und Kenner der Geschichte der Päpste der nicht neuen Ansicht, dass die gesundheitlichen Gründe, die Papst Benedikt damals nannte, nicht allein ausschlaggebend waren.
Er habe eine andere Art von Kirche gewollt, eine kämpferische Kirche mit klarem Profil (dass er dabei aus fünf Jahren seit dem Rücktritt einfach acht Jahre macht, darf man ihm verzeihen). ---> HIER !

Viele Medien haben immer wieder darüber spekuliert und kamen zu dem Ergebnis, dass ihm die Intrigen und Skandale im Vatikan doch mehr zuge-
setzt haben, als öffentlich bekannt wurde...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Im Gegensatz zu seinem theologisch eher unbedarften Nachfolger war Papst Benedikt ein kluger Denker und
    bezüglich der Lage der Kirche geradezu ein Visionär,
    man denke nur z.B. an seine Mahnungen zur Entweltlichung der
    Kirche besonders in Deutschland, wo im Grunde nur noch eine
    Hülle aus Geld und Pöstchen existiert, wohingegen der Glaube
    weitgehend verdunstet ist.

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  2. Die ganzen Spekulationen sind an den Haaren herbeigezogen.
    Warum glaubt man nicht einfach das, was er selbst sagte:
    Er hatte keine Kraft mehr, körperlich und seelisch.
    Angesichts des schwierigen Zustandes der Kirche und des
    Vatikans reichte die Energie nicht mehr aus, und als kluger
    Mann zog er die richtigen Konsequenzen daraus.

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  3. Gerade den deutschen Sitzungskatholiken war Benedikt doch
    regelrecht verhasst.
    Man denke nur an die unfassbare Schmäh-Schlagzeile bei
    PUBLIK-FORUM über den "eitlen Altpapst"...!

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    1. Im Vergleich zu der Terminologie, mit der die Tradis Papst Franziskus bedenken, ist der "eitle Altpapst" geradezu Höhere-Töchter-Sprech.

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    2. Tatsache.

      Die Gehässigkeit gegenüber dem ggw. Papst kennt keine Grenzen. Andrea Riccardi sagte einmal, in den verg. 100 Jahren habe es gegen keinen Papst jemals solchen Widerstand gegeben wie gegen Franziskus ... in den kirchlichen Strukturen, in den Episkopaten und im Klerus (zitiert bei Politi, Franziskus unter Wölfen, S. 275).

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