Samstag, 10. Februar 2018

Wie ein cleverer Priester es schaffte, dass keiner mehr die Messe vorzeitig verließ...

Es gibt eine ganze Reihe von Unarten, die sich in Gemein-
den und auch in die Feier der Heiligen Messe einschleichen können. Fromme Priester wis-
sen ein Trauerlied darüber zu singen, was ihnen da alles schon zugestoßen ist.
Um nur einige Beispiele
zu nennen:
Bei festlichen Gottesdiensten können sich einige Hobbyfotografen nicht bremsen und schrecken nicht einmal davor zurück, den Altarraum zum Fotografieren
zu betreten.
Oder: Man unterhält sich während der Heiligen Messe unüberhörbar mit einem Sitznachbarn. - Ja,ja, das gab es früher auch schon, ich weiß. Hinter einer Säule soll in einigen Dörfern während der Messe sogar ein richtiger Kuhhandel betrieben worden sein...

Zu solchen Unarten und Störungen gehört auch das vorzeitige Verlassen der Kirche nach dem Kommuniongang. Das ist besonders effektvoll, wenn Damen aus den vorderen Bankreihen mit Stöckelschuhen nach außen klappern...
Beim Nachrichtendienst "ZENIT" las ich im Rahmen eines Artikels zu diesem Thema eine Anekdote über einen Priester, der ebenso un-
konventionell wie wirkungsvoll dagegen vorging. Einen Mann, der regel-
mäßig sofort nach der Kommunion die Kirche verließ, kurierte er dadurch, dass er zwei Messdiener anwies, diesen zu begleiten.

Sobald jener also von der Kommunion Richtung Ausgang strebte, flitzten die Ministranten mit zwei Leuchtern hinter ihm her, nahmen ihn in ihre Mitte und begleiteten ihn feierlich bis zu seinem Auto...
Wie das endete, können Sie im "ZENIT"-Artikel lesen ---> KLICKEN !

1 Kommentar:

  1. Die Geschichte kann sich jedenfalls nicht
    in Deutschland zugetragen haben - hierzulande wären längst
    einige Beschwerdeführer deswegen zum Ordinariat gereist
    und der Priester hätte einen Tadel bekommen...

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