Dienstag, 6. Februar 2018

Wollen Sie diese "Närrische Messe" aus Aachen wirklich sehen?

"Die Heilige Messe ist der Gottesdienst, der im Zentrum des liturgischen Lebens der Kirche steht. Das sakramentale Gedächtnis an das Pascha-Mysterium von Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu Christi ist die Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und die unblutige Erneuerung seines Kreuzesopfer", las ich gerade bei "kathpedia". ---> HIER !
Ein Leser schickte mir eben den Link zur "Närrischen Messe mit geistlichem Dreigestirn" in Aachen.
Zur mühsamen Wahrung meiner Höflichkeit als katholischer Rheinländer kommentiere ich das nicht. - Man schaue das  Video des "WDR" ---> HIER !



Kommentare:

  1. Da fällt mir nur das Wort "peinlich" ein,
    das ist einfach seelische Grausamkeit!
    Wohlgemerkt: Ich feiere gerne Karneval und mache bei uns
    im Ort sogar beim Festumzug mit, aber alles am rechten Ort!
    Wenn ich in ein Klavierkonzert gehe, dann möchte ich keinen
    Boxkampf sehen, und wenn ich Gott die Ehre geben will und
    ihn anbeten, dann will ich keinen schrillen Klamauk und
    auch kein Kommunionverteilen an jeden, der "Hier!" ruft.
    Man sollte das Video dem Vatikan melden und dem Papst
    vorführen!

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  2. ein Priester (76 Jahre)6. Februar 2018 um 16:37

    Am meisten hat mich Diakon Pauels mit seiner Predigt
    enttäuscht, die populistisch-dümmlich daherkommt.
    Er tut beispielsweise so, als würde jemand, der dem
    Zölibat die Treue hält, nicht wissen, dass Petrus ver-
    heiratet war.
    Der Clou ist doch gerade, dass die Jünger alles verlassen
    haben, um Jesus nachzufolgen. Dass man dies einem Diakon
    erst noch erklären muss, betrübt mich.

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    1. Ja. Die Modernisten in der Kirche vermeiden konsequent, die Ehemänner zu mahnen, dass zur wahren Jesusnachfolge gehört, dass sie ihre Frauen und Kinder stante pede verlassen!!!

      Weichgespülter Wellness-Glaube der Konzilskirche eben.

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    2. Ja, der Schuss von Diakon Pauels geht mächtig nach
      hinten los. Die Frau des Petrus wird nämlich weiter
      gar nicht beachtet, sie hat in der Bibel noch nicht
      einmal einen Namen. Soll heißen: Möglicherweise
      war Petrus damals schon Witwer.

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  3. Nachdem man also bestrebt ist, das pralle Leben
    in die Kirche hineinzuholen und das Leiden und Sterben
    unseres Herrn unter den Tisch fallen lässt,
    frage ich mich, wann es dann konsequenterweise dort
    auch Striptease und Geschlechtsverkehr geben wird.
    Wenn schon, denn schon...!

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  4. In Kölner Dom geht es beim alljährlichen Gottesdienst für Karnevalisten, genauer: für die Kölner Festkomitee-Karnevalsgesellschaften*, selbstverständlich ;-) prunkvoller, bombastischer, weihevoller zu, volles Programm – unter Meisner lief das stets und im ersten Jahr von Woelki auch noch als Pontifikalmesse, seitdem unter Woelki als ökumenischer Gottesdienst. Feierlichkeit hin oder her: zugleich immer auch mit Schunkeln zum Auszug, siehe verlinktes Video!!!

    (* Zu denen übrigens, um die Puritaner und die Meisner-Fans unter den Tradis hier noch mehr zu piesacken und zu verwirren ;-), auch eine aus dem schwulen Karneval hervorgegangene Gesellschaft gehört, die ganz selbstverständlich mit allen anderen im Dom vertreten ist …)

    In folgendem Video Meisner beim Pontifikalamt 2014 mit Kölschfässchen und Narrenmütze ab Min. 42:00 – und natürlich auch das abschließende feierliche „Tedeum“ mit Unmengen Weihrauch und Karnevalsgesellschafts-Standarten ab 1:19:00 – und ab 1:22:10 wird im Kölner Dom als Draufgabe noch kräftig geschunkelt, zu dem Lied „Am Dom zo Kölle“:

    https://www.domradio.de/video/pontifikalamt-fuer-die-karnevalisten-0

    Genannte Elemente finden sich alle auch in der heutigen Form als ökumenischer Gottesdienst.

    Wie sagte der Kabarettist Jürgen Becker mal: „Der Kölner liebt die farbenfrohen Umzüge und Feste, egal, ob den Rosenmontagszug, den Christopher Street Day oder die Fronleichnamsprozession, Hauptsache, d'r Zoch kütt!“

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    1. Ja, ich stelle mir das gerade vor,
      wie Kardinal Meisner und die anderen Kölner "Jecken"
      mit kräftigem Alaaf-Rufen auf dem Berg Golgotha
      stehen und Jesus mit einem Fässchen Kölsch in seinem
      Leid und Sterben beistehen.
      Aber Ironie mal beiseite: Auch Kardinal Meisner hatte
      Fehler...

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    2. Das muss man leider so sagen. Etwa sechs skandalöse Aussage, die Grünen seien der Kirche heute näher als die Union. Oder vor wenigen Jahren die unsägliche Geschichte mit der "Pille danach" bei angeblichen Vergewaltigungen.
      Da konnte man als gläubiger Katholik an Meißner irre werden.

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    3. Und, nicht zu vergessen, Meisner konnte es ganz gut mit Alice Schwarzer!!! Z. B. besuchte er sie in ihrem Frauenarchiv und umgekehrt war sie bei ihm zum Kaffeetrinken, wobei er ihr (s)ein altes Andachtsbildchen mit dem Spruch „Nicht soll dich ängstigen“ von Theresia v. Avila schenke. Ogottogottogottogott – was tun sich da für Abgründe auf!!! Da werden die Nerven von Hardcore-Tradis aber extrem strapaziert.

      Na jedenfalls, ich schau mir jetzt zur Einstimmung auf Karneval lieber einfach noch mal die schönen, eindrücklichen Sequenzen aus oben von mir verlinktem domradio-Video an (besonders imposant finde ich Tedeum und Auszug) bzw. besser gleich das ganze Video dieser gelungenen Messe für Kölner Traditions-Karnevalsgesellschaften.

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    4. Zu Meisner fällt mir noch was ein,
      ob ihm die Tradis das verzeihn?
      2005, Weltjugendtag,
      da sang, welch toller Paukenschlag,
      auch Meisner mit, im höchsten Ton,
      beim „Höhner“-Lied im Stadion:

      „Da simmer dabei! Dat es prima! VIVA COLONIA!
      Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust,
      wir glauben an den lieben Gott und han auch immer Durst …“

      Manch Puri-Tradi kriegt da Frust –
      der Meisner singt für Lebenslust?
      Doch andere, die nicht stockbrav,
      die finden´s gut – Helau, Alaaf!

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    5. Ich krieg von Kardinal Meisner selig heute gar nicht genug ;-), hab noch was „Karnevalistisches“ von und mit ihm gefunden, und da kommt es auch ganz dicke, Sodom und Gomorrha ;-), und mittendrin Meisner …

      Ein Foto von Meisner in fröhlicher Runde mit dem Kölner Dreigestirn (Prinz, Bauer und Jungfrau) von 2014, in Klammern die damaligen „Familien-/Lebensumstände“ der Beteiligten:

      https://www.domradio.de/sites/default/files/_pek4535.jpg


      Zweiter von rechts, mit dem Hut des Bauern auf dem Kopf und dessen Dreschflegel in der Hand: Meisner (ledig)

      Links Ihre Lieblichkeit, die (die in Köln männliche) Jungfrau (lebt mit seinem Lebensgefährten zusammen)

      Zweiter von links Seine Tollität, der Prinz (lebt mit seiner Lebensgefährtin zusammen)

      Rechts Seine Deftigkeit, der Bauer, hat den Pileolus des Kardinals auf dem Kopf (verheiratet)

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  5. Die desolaten Zustände in Aachen sind intern längst bekannt.
    Sie wurden auch in einem Buch beschrieben:
    Willi Arnolds:
    "Die schleichende Abkehr von Rom, der deutsche Katholizismus und das Bistum Aachen 1989-2013", erschienen im Patrimonium Verlag

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