Dienstag, 3. April 2018

"Abschied von der Sünderkirche" - Die FAZ über neue Bücher, die Papst und Kirche kritisieren!

Über Dutzende von Themen liegt mir Material vor, vom derzeit schwelenden Streit über einen Kölner Weihbischof und den "Neokatechu-
menalen Weg" 
**)  bis hin zu Gedanken über den "Rechts-
ruck"
in der Kirche in Frank-
reich
.
Mal schauen, wie es hier daheim im Familien-Ferien-
programm läuft und ob genug Zeit für's Bloggen übrig bleibt!

Zuerst mal ein Blick auf die "FAZ", die drei neue Bücher vorstellt,
die kürzlich erschienen sind. Es geht um den Papst und um die katholische Kirche, und der Eindruck des Rezensenten der "FAZ" über diese Neu-
erscheinungen ist wohl eher durchwachsen...  ---> HIER !


**)   Artikel über Weihbischof Puff für heute vorgesehen!

Kommentare:

  1. Naja, das ist halt so wie immer:
    Aus solchen Buchbesprechungen wird sich jeder, wenn überhaupt,
    das herauspicken, was der eigenen Wahrnehmung nahe kommt.
    Zum Beispiel das:
    (Zitat aus FAZ)
    "Zudem sei in den Evangelien Barmherzigkeit und Vergebung immer mit Reue und Umkehr verbunden. Unter den Aussagen Jesu gebe es kein Äquivalent für „Geh in Frieden, denn deine Situation ist komplex“; immer gelte: „Geh, und sündige nicht wieder.“ 2015 bestätigte Erzbischof Fernández, Protegé und Ghostwriter des Papstes, das Ziel von Franziskus sei „eine Reform, die irreversibel ist“. Dass die Fußnote lange Beine haben würde, hatte sich mittlerweile bereits in Kanada bestätigt, wo sich die Bischöfe aufgrund der neuen Ambiguität nicht einigen konnten, ob nicht auch die Tötung auf Verlangen mit dem Kommunionempfang zu verbinden sei."

    Niemand kann heute sagen, ob die Reise, die Papst Franziskus
    der Kirche aufnötigt, in einem Hauptbahnhof oder im Abstell-
    gleis der Geschichte endet.
    Es ist schon was dran an dem Spruch, dass eine Kirche, die
    dem Zeitgeschmack hinterherläuft, schließlich vom Zeitgeist
    gefressen wird.
    Die größte Gefahr sehe ich in einer drohenden Kirchenspal-
    tung, wenn nicht äußerlich, dann innerlich.
    Was hier als katholisch gilt, kann im Nachbarland schon
    anders aussehen.

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  2. Helfen uns Bücher weiter?
    Sorry, solche Nörgelbücher schon garnicht.
    Soll sich jeder an der eigenen Nase fassen und den Glauben
    wirklich leben, dann wird alles gut.
    Im übrigen ist der Papst der Papst - und nicht Gott.

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    1. Sabine Schuster3. April 2018 um 15:04

      Tja. Weil für die Tradis mit ihrem total überhitzten Priester- und Papstbild der Papst aber mit Christus praktisch identisch wird, schlägt das dann bei einem Papst, der nicht ihre kirchenpolitische Agenda bedient, derart ins krasse Gegeneteil um, wie jetzt bei Papst Franziskus zu beobachten.

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  3. Vielen Dank, lieber Kreuzknappe, für den Link zu der FAZ-Rezension der Papstbücher.

    Wie ich schon früher anmerkte, ist Ross Douthat ein bekannter Opus-Dei-Mann vom rechten (Sexbesessenen) Flügel des Werks und gehört zum Urgestein derjenigen AL-Kritiker, die dem Franziskusflügel "Aufweichungen" der Sex-Moral vorwerfen.
    http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/09/new-york-times-papst-franziskus-ist.html?showComment=1506166834611#c3266009667507248231

    Dass sein Buch von der offenbar ebfs. dem Opus Dei zuzuordnenden FAZ-Rezensentin Raphaela Schmid als einziges der drei vorgestellten Bücher als "argumentativ überzeugend" bewertet wird, ist daher mit gewisser Vorsicht aufzunehmen und wohl eher ein typisches Beispiel für das gelingende (aber höchst intransparente) Undercover-Networking des Opus, wo unerkannte Selbstbeweihreäucherungen werksverbundener Autoren und Rezensenten zum alltäglichen Handwerkszeug gehören.
    http://worldcat.org/identities/lccn-no2010204292/

    Dennoch ist die Rezension bzw. Inhaltsangabe von Douthats Buch höchst lesenswert und auch das negative Urteil Schmids über die anderen beiden Machwerke sachlich sicher berechtigt.

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