Montag, 9. April 2018

"Feucht-fröhlich zur Kirche" - Guildo Horn mit Schlager-Konzert in Wallfahrtskirche Klausen

Das Video des "SWR" zeigt, wie sie "feucht-fröhlich" vor der bekannten Wallfahrtskirche Klausen bei Trier mit den Biergläsern anstoßen: Es geht um ein Schlager-Konzert von Sänger Guildo Horn in der ansonsten eher von frommen Pilgern besuchten Kirche, ein "spiritueller Kraftort" laut Beschreibung der Gemeinde Klausen.  Bitte ---> HIER !
Nun gibt es ja, hinlänglich bekannt, Richtlinien zur außergottes-
dienstlichen musikalischen Nutzung von Kirchenräumen
, auf
die das zuständige Bistum Trier auch verweist. Da kann man dann in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz in Ruhe mal nachlesen, was dort (pdf-Datei!) über die Nutzung und über das Verhalten in sakralen Räumen steht ---> HIER !

Insofern ist die Formulierung des für das Konzert verantwortlichen Wall-
fahrtspfarrers
und Dominikanerpaters Albert Seul wohl eher eine höfliche Umschreibung, wenn er meint, das sei "ein Gang auf der Grenze gewesen", als Guildo Horn dort am 19. März und mitten in der Fastenzeit lautstark auftrat. 
Empfindsame Gemüter sollten sich überlegen, ob sie sich das drei-
minütige Video des "SWR" antun wollen... - VIDEO ---> HIER !

"Mutter Gottes, wir rufen zu dir!" - so heißt es in einem Pilgerblatt (pdf) der Klausener Kirche "Maria Heimsuchung". - Dem kann man sich anschließen... ---> HIER !
(Dem empörten Leser danke für seinen Hinweis auf die Veranstaltung!) 

Kommentare:

  1. Marianne Wagner9. April 2018 um 10:57

    Im Bistum Trier unter Bischof Ackermann wundert mich
    das nicht mehr.

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  2. Na, da hat der "Kreuzknappe" die schnappatmenden Tradis
    aber gut angefüttert...!
    Das geht Sie doch einen Sch...dreck an, was in der Kirche
    im Bistum Trier passiert. Sie gehören doch wohl zum
    Erzbistum Köln, oder?

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    1. DER KREUZKNAPPE9. April 2018 um 12:27

      Schön, dass Sie wieder da sind,
      in letzter Zeit hatten Sie hier kaum kommentiert!
      Was das gute Anfüttern betrifft:
      Herzlichen Dank für das Lob.
      Mir scheint, das Anfüttern gewisser Kritiker hat
      sogar noch besser geklappt. ;-)

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    2. Nemrod meint: also ist es ok, wenn Kirchenraum - ich sag mal - zweckentfremdet wird (ich könnte auch mißbraucht schreiben, aber dann fliegen dem Bloginator wohl die Sicherungen raus). Was im Bistum Trier inzwischen in Kirchenräumen möglich ist - Eventlocations kann man manchmal dazu sagen. Aber die Bezeichnung " Sakraler Raum" ist ja in gewissen Kreisen so was von gestern. Ach ja - ich bin Trierer Bistumsangehöriger und ja ich finde solche Veranstaltungen zum K....( egal in welchem Bistum)- aber in Trier ist ja nur das Moderne erwünscht, weil alles Böse kommt vom Konservativen-gelle.....Aber das ist Frucht von über 40 Jahren profundem Nichts in der religiösen Erziehung.....

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  3. Ich habe nun wirklich nichts gegen Guildo Horn, weil ich weiß, dass er sich sozial sehr engagiert, vor allem für Behinderte (das hat er vorher auch beruflich gemacht, so viel ich weiß).
    Aber das ist wirklich doppelt daneben:
    Erst mal gehört sich das nicht für eine Wallfahrtskirche.
    Das Konzert ist tatsächlich eine Heimsuchung für die Kirche
    "Maria Heimsuchung"
    Und zweitens war das mitten in der Fastenzeit.
    Ich stelle mir die Frage, wo die theologische Ausbildung
    der dortigen Dominikaner geblieben ist?!

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  4. Das ist eine Vorführung, wie die ZEITGEISTKIRCHE
    funktioniert: Hauptsache, es macht Spaß, und der Alkohol
    fließt auch noch in Strömen. EKELHAFT !!!

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  5. Die Veranstaltung verstößt ganz klar gegen die
    geltenden Richtlinien.
    Bischof Ackermann, übernehmen Sie...!

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  6. Das ist ja nicht der einzige Punkt in der Serie von
    dortigen Veranstaltungen, bei denen die Wallfahrtskirche
    offenbar als Theaterbühne missbraucht wird.

    https://www.volksfreund.de/region/wittlich/wenn-kirche-auf-comedy-trifft_aid-5205063

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  7. Die Kommentare zeigen mal wieder, wie die 4. Vaterunserbitte der Tradis lautet:

    Kreuzknappe unser, unseren täglichen Schnappatmer gib uns heute!

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    1. aufmerksamer Leser aus Köln9. April 2018 um 17:36

      Na klar, der Linkskatholikin Birgitta
      sind solche Vorkommnisse peinlich, bzw. ihr ist pein-
      lich, dass der Blogger "Kreuzknappe" solche Untaten
      entlarvt.
      Da sie aber keine wirklichen Argumente hat, versucht
      sie es mal wieder mit eigener Schnappatmung, die sie
      als Schnappatmung anderer ausgibt.

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  8. Man kann den Blogger "Kreuzknappe" gar nicht genug dafür
    loben, dass er solche üblen Vorkommnisse aufgreift.
    Man möge sich nur mal vorstellen, was passieren würde,
    wenn das nicht ans Tageslicht käme.
    Die Folge: Solche "Kirchenschänder" könnten sich absolut
    sicher sein, dass ihnen eh nichts passiert.
    Ich weiß jedoch aufgrund einer persönlichen Quelle,
    dass die Artikel des "Kreuzknappen" in vielen deutschen
    Ordinariaten gelesen werden.
    Man kann davon ausgehen, dass über die Veranstaltung
    - oder besser Verunstaltung - in Klausen noch nicht das
    letzte Wort gesprochen ist.

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  9. Endlich kommt einmal Leben in die Kirchen. Weiter so!

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  10. Es war zu wenig Bier da!

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