Freitag, 13. April 2018

Papst Franziskus und die Kurienreform: Viel Lärm, aber wenige überzeugende Ergebnisse?

Inzwischen werden die sprichwörtlichen "kleinen Brötchen" gebacken, wie auch Portale wie "katholisch.de" einräumen: Ob es nun am vom Papst der Kurie attestierten "geistlichen Alzheimer" liegt oder an den von ihm so betitelten Mitarbeitern, die "Verräter" sind - ich als Außenstehender weiß es nicht.
Klar ist aber, dass von den hochtrabenden Plänen zwar ein beachtlicher Teil erreicht wurde, vieles aber (noch) nicht.
Die Kirchenzeitung "Kirche+Leben" aus Münster fasst es so zusammen: "Manche hochtrabenden Ideen haben sich inzwischen als illusorisch und nicht umsetzbar erwiesen".  --
Merke:  Auch unter Papst Franziskus wird in Rom nur mit Wasser gekocht...
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Wenn ich selbst so tituliert würde wie von diesem Papst,
    dann würde ich nur noch Dienst nach Vorschrift machen.
    Offenbar hat der Mann gar kein Gefühl dafür, wie sehr er
    andere Katholiken in seiner Umgebung zuweilen beleidigt.

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    1. Er beleidigt und diffamiert nicht nur seine Umgebung.
      Aber ich bin ja auch nur ein böser Tradi-Konvertit (oder ein anderes falsches Etikett hier einkleben).

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  2. Kirchenmäuserich13. April 2018 um 12:59

    In Anbetracht der Tatsache, dass vieles gegen den
    Widerstand der Kurie durchgeboxt werden muss, kann sich
    das Ergebnis sehen lassen.
    Insbesondere die Medienarbeit wurde verbessert!

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  3. Vielleicht könnte Papst Franziskus seinen seit fünf Jahren
    leerstehenden großen Dienstsitz endlich mal bewohnen oder
    aber untervermieten und die 100000e an Kosten, die er durch
    sein Wohnen in der obersten Etage des Vatikanhotels verur-
    sacht, abbauen. Das wäre schon mal was.

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    1. Sie wissen genau so wenig wie wir, ob die angeblich "seit fünf Jahren leer stehende" Papstwohnung nicht sinnvoll für allerhand anderes genutzt wird.

      Überhaupt ist es ziemlich arm von den Tradis, dem Papst seit fünf Jahren die "leer stehende" Wohnung vorzuhalten.

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    2. Ursula, das können Sie überall nachlesen.
      Die 400-Quadratmeter-Dienstwohnung im Apostolischen
      Palast steht seit fünf Jahren leer, und stattdessen
      bewohnt der Papst mehrere Zimmer von insgesamt 90
      Quadratmetern im Gästehaus "Santa Marta", rund um
      die Uhr bewacht.

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    3. Das leere Appartamento könnte man auch positiv sehen - nämlich als "Zeichen setzen". Das hat er wohl ausführlich getan. Er scheint ja viel mit Symbolik zu arbeiten, um zu zeigen, dass er anders ist, dass etwas passiert. Trotzdem scheint er grundsätzlich eher konservative, theologische Ansichten zu vertreten.
      Ich weiß nicht, warum man alles negativ sehen muss.

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    4. Tradis haben die Sichtweise verinnerlicht, dass "die Welt" böse und der Herrschaftsbereich Satans ist. Deshalb müssen Sie alles an der Kirche, was irgendwie "weltlich" erscheint, negativ sehen.

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