Donnerstag, 12. April 2018

Riesenpfarreien im Bistum Trier: Initiative gegen Pläne von Bischof Ackermann wächst!

Der Landrat von Bitburg fand deutliche Worte zur Pfarrei-Reform im Bistum Trier, bei der nur noch ein paar Dutzend Riesenpfarreien mit bis zu 77.000 Gläubigen übrigbleiben: "Die Kirche gebiert Wutbürger um
den eigenen Kirchturm!" 

Bitte
---> HIER !

Es brodelt weiter, denn mit der großen "Reform" sind viele gar nicht glücklich. --> HIER !
Im vergangenen Herbst wurde in Prüm in der Eifel darum auch eine Initiative gegründet, die sich für die Erhaltung möglichst vieler Pfarreien einsetzt. Das Interesse aus den Pfarrgemeinden an dieser Aktion ist offenbar groß; wie es heißt, gehören inzwischen Unterstützer aus ca. 200 Pfarrgemeinden dazu. 

Man schaue ---> HIER und HIER !
Gut finde ich daran, dass man dort klar formuliert, es gehe nicht um Rechtsstreitigkeiten mit dem Bistum, sondern um den Versuch, doch
noch "einvernehmliche, sinnvolle Lösungen" zu erreichen.

Kommentare:

  1. Helmut Schneider12. April 2018 um 14:25

    Ich bin nicht im Bistum Trier und kenne deshalb nicht
    alle Details pro und contra, aber mir scheint, die Bistums-
    spitze hat bei der vorgesehenen und zum Teil schon in die
    Tat umgesetzten Bildung von Riesenpfarreien den Pfarrgemein-
    deräten nicht wirklich reinen Wein eingeschenkt.
    Für viele bisherige Pfarrgemeinden entstehen durch die
    Zusammenlegung große Nachteile, vom Verlust der Verfügung
    über die "eigenen" Finanzen der Pfarrei bis hin zur Ver-
    bürokratisierung vieler Abläufe. Was bislang vor Ort ele-
    gant geregelt werden könnte, muss nun in einem 40 km ent-
    fernten Zentralbüro abgesegnet werden, ein umständliches
    und entmündigendes Verfahren.

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  2. Sooo kann man die Kirche auf dem Lande auch kaputt kriegen!
    Ich habe als bloße Normalkatholikin auch keine Rezepte,
    aber wenn man den Leuten vor Ort alles wegnimmt, dann werden
    sie mutlos und die Kirche geht ein!

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  3. Nur Jammern und Schimpfen hilft nie weiter. Die das kritisieren, mögen dann bitte auch sagen, wie die Kirche die kleinteilige Präsenz in der Fläche noch bezahlen will.

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  4. Das ist Stufe 1.
    Vermutlich sieht Stufe 2 so aus, dass es im Bistum
    Trier noch zwei ganz große Pfarreien geben wird,
    Koblenz und Trier.
    Merkwürdig ist nur, dass man "unten" dauernd zusammen-
    streicht, sich "oben" aber weiterhin den Luxus von 27 zum
    Teil winzigen Diözesen erlaubt mit fast 70 Bischöfen,
    Fahrern, Referenten usw. - Man könnte locker 1.000 Leute
    an Personal einsparen, vom Geldsparen ganz zu schweigen.

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