Montag, 2. April 2018

Schweizer Kardinal Koch: Intrigen sind keine Vatikan-Spezialität; die gibt's kirchlich überall!

Als Kurienkardinal muss er
es ja wissen: Im Interview mit dem "SRF" (Schweizer Radio und Fernsehen) erklärte Kar-
dinal Koch
am Ostersonntag, "Intrigen und Ränkespiele" seien kein "Privileg des Vatikans".
In seinen 15 Jahren als Bischof in der Schweiz habe er auch erfahren, dass es sowas leider auf allen Ebenen der Kirche gibt.  - Der Kardinal beantwortete im ver-
linkten Artikel eine Reihe von Leserfragen zu den heutigen Standard-
themen
, von der denkbaren Abschaffung des Zölibats bis hin zum ge-
forderten Frauenpriestertum.
Seine Antworten sind immerhin so konkret, dass es nicht das manchmal anzutreffende Bischofs-Wischiwaschi ist - so jedenfalls mein erster Ein-
druck. ---> HIER !

Auch bei früheren Interviews fand Kardinal Koch relativ deutliche Worte... ---> HIER !
Einen optisch-akustischen Eindruck von ihm gibt's im Video --> HIER !

Kommentare:

  1. Ich weiß nicht, ob der eher harmlos wirkende Kardinal Koch
    ein Experte für die Beurteilung von Intrigen ist.
    Die Strippenzieher sind auch weniger die Kardinäle oder
    Bischöfe, sondern Prälaten und Bürokraten in der 2. Reihe.

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  2. Traditionstreuer2. April 2018 um 16:53

    Natürlich muss Eminenz als Exponent der linksgrün gedrehten Kurie alles verharmlosen, was mit dem Vatikan zu tun hat.
    Das nützt aber nichts, wir Kreuzknappen-Leser wissen es besser.

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