Sonntag, 4. September 2016

Endlich ist dieses Problem vom Tisch: "Kramp-Karrenbauer will Priestern die Ehe erlauben"

Ich beschließe den Tag mit einem Schmunzeln. Für die SPIEGEL-Leser kann der Eindruck entstehen, dass die Frage des Pflichtzölibats nun endgültig vom Tisch ist, denn die saarländische Minister-
präsidentin "will Priestern die Ehe erlauben"

Das war mir in der Tat bislang nicht bekannt, dass man sich gar nicht an Rom wenden muss, sondern dass dieses Streitthema im Saarland entschieden wird. Aber es ist doch irgend-
wie schön, dass jede(r), der seinen Senf dazu geben möchte, jede Menge Platz im "SPIEGEL" eingeräumt bekommt... ---> HIER !

Frau Kramp-Karrenbauer steht mit ihrer Meinung nicht allein. Auch unsere Nachbarin (sie ist evangelisch und hat zu allem eine Meinung) findet, die katholischen Priester sollten heiraten, dann würden sich auch mehr Kandidaten melden. Auf meinen zarten Einwand, in der evange-
lischen Kirche sehe es trotz Heirat mit dem Pfarrer-Nachwuchs auch schlecht aus, meinte sie - der "SPIEGEL" hat die Erlaubnis, einen Artikel daraus zu machen! - lakonisch: "Dat kann sin, awwer bei oos is et net weschen dat Zettibad...!"

Nun gut, so wie es aussieht, wird das Thema weder von unserer Nachbarin noch von Frau Kramp-Karrenbauer endgültig gelöst...

Kommentare:

  1. Das ist doch bekannt - wenn es gegen die Kirche
    geht, ist man bei bestimmten Blättern für jede
    auch noch so unmaßgebliche Wortmeldung dankbar
    und breitet sie am liebsten ganzseitig aus.

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  2. Wer zum Teufel ist Kramp Krallenhauer?

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  3. Ist das nicht die Dame,
    die im Karneval als Putzfrau verkleidet
    Vorträge hält?

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  4. Protest!
    Der "SPIEGEL" hat unterschlagen,
    dass auch unser Zahnarzt dafür ist!
    Das gäbe doch sicher auch eine Super-Story.
    Vielleicht würde sich auch noch irgendein
    Flüchtling zu einem Statement im Sinne des
    SPIEGELS bereit erklären.

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  5. Na, als nächstes kommt Frau Krampf-Knarrenbauer sicherlich mit dem Priestertum für die Frau um die Ecke. Die Segenspose übt sie bereits ein, wie das Foto beweist.

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