Freitag, 9. September 2016

Evangelische Kirche wegen Lebensrecht-Demo am 17.9. in Berlin zerstritten!

Wie Sie wissen, liebe Leser,
findet auch dieses Jahr in Berlin
der "Marsch für das Leben" statt; meinen Artikel dazu mit diversen Stellungnahmen und Linktipps finden Sie ---> HIER !

Nach meinem Eindruck wird
das Thema bei den katholischen Bischöfen fast totgeschwiegen;
soviel ich weiß, nehmen aber zwei Bischöfe an der Demo am 17. Sep-
tember teil. In der evangelischen Kirche rumort es deutlich lauter: Wie die Nachrichtenagentur "idea" gestern schrieb, gibt es über den  "Marsch für das Leben" eine regelrechte Auseinandersetzung: Die Kirchenleitung in Berlin-Brandenburg lehnt eine Teilnahme ab, weil man "ergebnisoffene" Schwangerenberatung wolle und weil man den Lebensschützern vorwerfen müsse, in einer "aggressiven Art und Weise" aufzutreten.
Das wiederum empört andere evangelische Christen, die diese Behauptung als unsinnig betrachten; die Aggressionen gingen vielmehr von den Gegen-
demonstranten aus (das belegen übrigens auch meine Video-Dokumente). ---> HIER !

Haben beide Seiten ein Stück weit recht?  
Treten Lebensschützer zuweilen etwas zu massiv auf?
Und wie ist es mit den katholischen und evangelischen Kirchenleitun-
gen
: Wenn diese mal Gewissenserforschung machen -  sind sie mal
auf die Lebensschützer zugegangen?
Haben sie diese mal an einen runden Tisch eingeladen?
Oder machen sie es sich einfach und verweigern das Gespräch?

Kommentare:

  1. Das ist doch nicht neu,
    die evangelische Kirche hat sich dem Zeitgeist
    noch mehr angepasst wie die katholische Kirche
    und ist daher, wie sie selbst treffend formuliert,
    "ergebnisoffen".
    Umfragen zufolge glaubt ein nicht geringer Teil der
    ev. Pfarrer auch schon nicht mehr an die Auferstehung.
    Aber das Geld von der Kirche nimmt man gerne.

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  2. Der KREUZKNAPPE hat den Nagel mal wieder
    auf den Kopf getroffen!
    Den deutschen Bischöfen muss man den Vorwurf machen,
    dass sie das Gespräch mit den Lebensrechtlern nicht
    gesucht haben,
    teilweise wurden denen sogar, wenn es um Beratungs-
    angebote geht, sogar Steine in den Weg gelegt,
    von wegen lästiger Konkurrenz...!

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  3. Dass pauschal das Lebensrecht Ungeborener schützende und verteidigende Gruppierungen auch z.T. kirchlicherseits als "aggressiv auftretend" diffamiert werden, beruht auf Unkenntnis und Irrtümern der betr. Kritiker.

    Zumindest auf die Stiftung "Ja zum Leben", "pro femina" oder die Aktion "1000plus" trifft ein solcher Vorwurf nicht zu.

    Man möge sich nur z.B. einmal die Mühe machen, das Internetportal "vorabtreibung.de" und dort speziell die einfühlsame Arbeit der Beraterinnen anzusehen, dann wird man kaum den Vorwurf der "einseitigen Aggressivität" gegen die betr. Organisationen ehrlichen Gewissens noch weiter aufrecht erhalten können.

    Lebensschutz-Organisationen sind meiner Meinung nach ein notwendiger Stachel im "selbstzufriedenen Fleisch" einer sich mit der Politik arrangiert habenden und oftmals wegschauenden bzw. schweigenden Kirche.

    Das gilt übrigens für BEIDE Konfessionen in Deutschland.

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