Montag, 12. September 2016

Ich hätte da mal eine kurze Frage an Sie, Herr Kardinal Woelki, wegen Ihrer Attacken gegen eine Obergrenze...

Kardinal Woelki "wettert" also wieder mal - diesmal nicht gegen die AfD, sondern gegen die CSU, weil die von Obergrenzen beim Flüchtlings-Zuzug spricht. Das widerspreche dem Asylrecht, belehrt der Kölner Kardinal ---> HIER !
Da ist sicher was dran, was er sagt, auch aus christlicher Sicht. Seine Bischofskollegen, allen voran Kardinal Marx, ziehen es aller-
dings vor, nicht so lauthals aufzutreten.

Das Thema ist übrigens alles andere als neu, und nicht nur die CSU denkt laut darüber nach, sondern durchaus auch prominente SPD-Genossen und andere, man schaue z.B. ---> HIER und HIER !
Was Obergrenze und Asylrecht betrifft, so ist es ein wenig umstrittener, als der Kardinal das darstellt. Nur mal ein Anmerkungen dazu ---> HIER und HIER und HIER !

In einigen Nachbarländern hat man offenbar da weniger Hemmungen (was nicht heißt, dass ich dies unbedingt gut finde). Man schaue z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Nun wissen wir alle, dass gerade Deutschland etliche Millionen Euro z.B. an die Türkei überwiesen hat. Meine kurze Frage an den Kardinal wäre: 

Die Türkei macht - sicher auch mithilfe deutscher Finanzspritzen - die Grenzen dicht. Die Geflüchteten haben also erst gar keine Chance, euro-
päischen Boden zu erreichen, um einen Asylantrag stellen zu können.
Sie werden brutal daran gehindert. Die deutsche Regierung ist eigentlich nur dank der restriktiven Methoden anderer Staaten derzeit
in der Lage, deutlich sinkende Zahlen neu ankommender Flüchtlinge zu vermelden, sonst wären es vielleicht 300.000 Flüchtlinge mehr in diesem Jahr, die zu uns kämen.

Meine Frage, Herr Kardinal: Wie sieht es dann da aus mit den Rechten der Flüchtlinge? 

Kommentare:

  1. Das sehen Sie falsch, Kreuzknappe!
    Ja, die anderen versprerren denen den Weg,
    teils sogar mit Geld von uns,
    aber Hauptsache, das deutsche Gewissen bleibt sauber.
    Gibt es auch Obergrenzen für Heuchelei?

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  2. Wenn Kard. Woelki das wirklich ernst meinte
    und nicht bloß populistisch,
    dann müsste er einen Termin bei der Bundeskanzlerin
    machen und ihr eindringlich ins Gewissen reden,
    dass kein deutsches Geld mehr für Grenzschließer
    fließt, und er müsste die Bischofskonferenz zu einem
    klaren Votum bewegen, die Grenzen zu öffnen.
    Schließlich darf es beim Asyl keine Beschränkung
    geben...
    Für mich ist Woelki schlicht unglaubwürdig, und die
    anderen Bischöfe wissen schon, warum sie sich da
    lieber dzeent zurückhalten.

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  3. Flexibilität ist heutzutage gefragt - besonders auch
    im Berufsleben.
    Ich könnte es fast befürworten, gäbe Kardinal Woelki
    sein Bischofsamt auf, um in die Politik zu wechseln.
    Dort könnte er mit Leidenschaft das vertreten, was ihm wirklich wichtig zu sein scheint.

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  4. Ja, ja, der Kardinal Woelki,
    viele Worte,
    aber wenn's konkret wird:
    Er selbst hat nicht allzu viele Flüchtlinge
    aufgenommen.
    Aber es kommt noch schlimmer, wie man an der
    deutlichen Kritik der jetzigen Kölner Oberbürger-
    meisterin an Woelki ablesen kann:

    http://www.ksta.de/koeln/fluechtlinge-in-koeln-sozialdezernentin-reker-uebt-scharfe-kritik-an-kardinal-woelki-938184

    Guter Rat: Wer im Glashaus sitzt, Herr Kardinal,
    der sollte nicht mit Steinen werfen.

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  5. Der Kardinal reitet mal wieder sehr öffentlichkeitswirksam und mit "Schmackes" sein augenscheinlich liebstes Steckenpferd. Hingegen möchte ich meinen ***** darauf wetten, dass man ihn am Samstag in Berlin beim Marsch für das Leben nicht zu Gesicht bekommen wird. Genauso wenig wie den Großteil des deutschen Episkopats.

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