Dienstag, 6. September 2016

Ist das etwa ein Altar - oder kann das weg? - Abschreckende Beispiele moderner Kunst

Das ist kein Scherz, auch wenn das nahe liegt: Den Baustil, moderne Kirchen aus Sicht-
beton zu errichten, nennt
man treffenderweise offiziell "Brutalismus".
Näheres erfahren Sie (mit Video) ---> HIER !
Einige schlimme *) Beispiele werde ich in den nächsten Tagen präsentieren; heute widme ich mich aber erst mal den sogenannten "Volksaltären", und da
ein paar herausragenden Exemplaren.

Ist das ein Camping-Klapptisch?  ---> HIER !
Das soll kein Hauklotz sein! ---> HIER !
Vermutlich bei IKEA gekauft... ---> HIER !
Ganz schön auf Draht... ---> HIER !

Aber die Wandfigur im Priesterseminar ist schön! ---> HIER !
Bitte nicht für Grünabfälle nutzen! ---> HIER !

Wer war das? Wer hat daran rumgedreht? ---> HIER !
                   So, das war's erst mal, aber Fortsetzung folgt... 

*)   Das ist immer auch Geschmackssache, ich weiß.
Und es gibt ganz sicher noch deutlich heftigere... 


Kommentare:

  1. "Brutalismus" - einfach herrlich,
    das trifft den Nagel auf den Kopf.
    Das Wort Volksaltar ist ja auch verräterisch.
    Es geht nicht mehr um Gott,
    es geht um das Volk.
    Einfach traurig!

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    1. Das ist theologisch schlicht falsch, hier eine vermeintliche Alternative "Gott versus Menschen" zu konstruieren. Der sog. "Volksaltar" (mir gefällt die Bezeichnung auch nicht, weil der Begriff "Volk" einfach kontaminiert ist) symbolisiert nicht mehr und nicht weniger als dass wir (im Unterschied z.B. zum Islam!) einen Gott haben, der sich von den Menschen nicht abwendet, um in entrückter göttlicher Majestät für sich zu verbleiben, sondern als trintarischer, beziehungsreicher Gott ganz und gar der Welt und den Menschen zugewandt ist.

      Diesen biblischen Grundsachverhalt wird sicherlich auch kein traditionalistischer Katholik bestreiten.

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    2. @Christoph: Um das auszudrücken, braucht es keinen "Volksaltar". Jede Messe im außerordentlichen Ritus drückt exakt dasselbe aus. Seit Jahrhunderten.

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    3. Tut sie eben nicht, weil der Priester, der in der Messe ja Christus ist (nicht nur: ihn symbolisiert!) sich permanen von der Gemeinde, den Menschen abwendet. Christus hat sich, als er über diese Erde ging, aber keineswegs nur dem Vater zugewandt, indem er den Menschen den Rücken zukehrte.

      Aus diesem Grund wurde der Novus Ordo als Ordentlicher Usus eingeführt und mit ihm die Volksaltäre.

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    4. Ach Christoph... informieren Sie sich erst mal gründlich über die Zeichen und Gesten des überlieferten Ritus sowie deren Aussageabsicht und Bedeutung, und dann können wir weiter diskutieren. Ihr Posting beweist, dass Sie keine Ahnung von der "Sprache" der Liturgie haben. Wie wollen Sie etwas beurteilen, womit Sie sich nicht vorurteilsfrei und sachlich auseinandergesetzt haben?

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  2. Wir haben uns einfach angewöhnt, solche Kirchen
    nicht zu besuchen und schon gar nicht darin die
    Messe mitzufeiern.

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  3. Bekennender Dunkelkatholik6. September 2016 um 12:07

    Da kann man wirklich nur an das treffende Urteil des unvergessenen Kardinal Meisner erinnern:
    "Entartete Kunst hat in der Kirche nichts zu suchen."

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  4. Tobias Klein hat am 27.03.2016 auf seinem katholischen Blog "Huhn meets Ei" einen treffenden Beitrag nebst Bildern mit dem Titel "Betonkirchen-Triduum" über solche hässlichen Kirchen in Berlin verfasst.

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  5. Hier noch ein "schönes" Beispiel.
    Ich nenne es mal Schreibtisch mit Schubfächern:

    http://www.henningers.com/henningers-altar-11.jpg

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