Donnerstag, 15. September 2016

Kardinal Müller zum Priestermangel: Eigentliches Problem ist die Mittelmäßigkeit kirchlichen Lebens!

In der letzten Woche gab es ja mal wieder einige Statements über den Zölibat,
wie meine Leser sich erinnern.
Nun hat sich auch Kardinal Müller eingeschaltet.
Er sucht nicht nach vermeintlich glatten Kompromiss-
lösungen, sondern sieht tiefer:
Das eigentliche Problem sei die Mittelmäßigkeit des kirchlichen Lebens. Ein tiefer Prozess der geistlichen Erneuerung sei notwendig, um mehr Berufungen zu erleben. 

Man lese darüber ---> HIER und HIER !
Es ist für meine Leser wohl kaum eine Überraschung, wenn ich dem Kardinal da heftig zustimme...

Kommentare:

  1. Das ist doch sonnenklar, dass Kard. Müller
    da recht hat!
    Gäbe es in unseren Gemeinden ein aktives Gebets-
    leben, eine gute Messdienerarbeit, viel eucharistische
    Anbetung, Rosenkranz usw.,
    sähe das alles anders aus!

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  2. Wie das Magazin "CICERO" kürzlich aufgedeckt hat,
    ist der Prietermangel in Deutschland gewollt.
    Man möchte seitens ZdK und Co. unbedingt die Laien
    an die Macht und an den Altar bringen.

    http://www.cicero.de/salon/katholische-kirche-der-priestermangel-ist-gewollt

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  3. Na, was lesen wir in dem verlinkten Bericht:

    "Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller sieht den Einsatz ausländischer Priester in der Seelsorge kritisch. In einem soeben auf Deutsch erschienenen Interview-Buch spricht der Präfekt der Glaubenskongregation von "Notlösungen, zum Beispiel wenn man einfach Berufungen von einem Kontinent zum anderen oder von einer Gemeinschaft zur anderen 'umschichtet'. Dies sei oft nur "Flickwerk ohne Fundament im Evangelium" und keine grundsätzliche Lösung.
    Auch der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, hatte jüngst kritisiert, dass derzeit die einzige Antwort der Kirche auf den Priestermangel die Zusammenlegung von Pfarreien und der Einsatz ausländischer Priester sei. Er habe rein gar nichts gegen den Einsatz ausländischer Priester, "allerdings kann man nicht alle Pfarreien einfach mit Import-Priestern ausstatten.

    Kardinal Müller stellt sich also hinter die Kritik des ZdK-Chefs. Das düfte unseren Tradis aber gar nicht gefallen...

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  4. Interessant ist auch, dass Kardinal Müller
    den Einsatz auswärtiger Priester eher als Notlösung
    ansieht. Damit macht man es sich in der Tat, wenn
    dies zur Regel wird, zu einfach.
    Dann braucht man natürlich keine wirkliche Umkehr
    in unseren Gemeinden, denn wir haben ja die Notreserve
    aus Afrika und Indien...

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