Montag, 19. September 2016

"katholisch.de": Andreas Püttmann und die "faschistoide Selbstermächtigung" - wo sind die Brillenputztücher?

Er hat so seine Lieblingsthemen, und dann schreibt er sich schnell mal in Rage, so mein Eindruck: Andreas Püttmann (zur Erinnerung ---> HIER und HIER !) teilt mal wieder kräftig aus: Da sind die bösen "faschistoiden" Selbstermächtiger am Werke, die sich doch wirklich unverschämterweise die Freiheit erlauben, anderer Meinung zu sein als er.
Da gibt es doch tatsächlich völlig  skrupellose Leute, die es wagen, die juristische Anfrage
zu stellen, ob die Flüchtlingspolitik Merkels vielleicht sogar teilweise gegen europäisches Recht (z.B. Schengener Abkommen) verstoßen könnte.

Aber nicht mit Herrn Püttmann!  ---> HIER !
Man muss den derart Fragenden ja nicht unbedingt in allem zustimmen, aber vielleicht wären Brillenputztücher von Vorteil, dann kann man näm-
lich lesen, was andere meinen, die auch nicht ganz doof sind, und kann deren Erwägungen in die eigene Meinungsbildung mit einbeziehen.
---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !


Kommentare:

  1. "katholisch.de" greift in solchen Fällen
    immer mal wieder gerne auf Herrn Püttmann zurück.
    Extreme Meinungen bringen Klicks auf die Seite,
    und der KREUZKNAPPE unterstützt das dummerweise
    auch noch mit seinem Hinweis.
    Herr Püttmann tut mir einfach nur leid.

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  2. Für einfach denkende Menschen
    geht das schon in Ordnung, was Herr Püttmann
    da meint.
    Vielleicht stellt man irgendwann ja auch mal
    die Frage, inwieweit er ein Spalter und
    Provokateur ist...

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  3. Püttman ist selber ein ausgewiesener Konservativer, alles andere als ein "Linkskatholik". Das macht seine Kritik am Rechtskatholizismus besonders revelant und lässt die Rechtskatholiken besonders gereizt auf diesen "Nestbeschmutzer" und "Spalter" reagieren.

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    1. Balthasar, Ihnen ist da ein kleiner
      Fehler passiert,
      nach dem Wort "Konservativer" haben Sie
      versehentlich das Wort "gewesen" vergessen.

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  4. Sie manipulieren mit Ihrer Darstellungsweise! Püttmann spricht sich nicht gegen Menschen aus, die eine bestimmte Meinung haben, er spricht sich gegen Verurteilungen aus, die wenn überhaupt von einem Gericht ausgesprochen werden können.

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  5. Vielleicht hat Herr Püttmann ein
    Problem, andere Rechtsauffassungen zu akzeptieren,
    insbesondere solche von Juristen?!
    Ich wundere mich, wenn "katholisch.de"
    Scheuklappen-Christen Raum zur Verfügung stellt.

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  6. Niemand ist gezwungen,
    den Herrn Püttmann ernstzunehmen!

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    1. Ebensowenig ist niemand gezwungen gegen Herrn Püttmann dauerzuhetzen. Naja ausser den Rechtsextrem-Kathos natürlich...

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  7. Die Vorstellung, eine freiwillige Hilfeleistung, die man formalrechtlich nicht unbedingt leisten muss, sich aber sittlich dazu gerufen sieht, könnte ein "Rechtsbruch" sein, während "Rechtsstaatlichkeit" darin bestehe, eine sittlich gebotene Hilfeleistung zu unterlassen, ist nun aber wirklich eine der perversesten Rechtsverdrehungen, die das vergangene Jahr hervorgebracht hat.
    Da kann man schon von "faschistoid" reden, finde ich.

    Für einen christlich-wertkonservativen Juristen ist das jedenfalls undenkbar. So etwas kann allenfalls ein liberaler Rechtspositivist erwägen.

    Immerhin gehört es zu den Kennzeichen eines faschistischen Ordnungsdenkens, dass ihm die (von Papst Benedikt in seiner Bundestagsrede eingeschärfte) Idee der "Gerechtigkeit im Recht" völlig fremd ist.

    Außerdem wird hier unterschlagen, dass Püttmann auf die tatsächlich etwas befremdliche Tatsache reagiert, dass vorige Woche ein wichtiger Benediktinerabt aus Bayern derartige "faschistoide" Rechtsideen in seiner Kolumne auf katholisch.de verbreitet hat. Ausgerechnet Benediktiner (da gehört Gastfreundschaft ja eigtl. zum Gründungsmythos).

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  8. Ein Münchner auf Erden20. September 2016 um 04:19

    Herr Püttmann ist ja schon länger
    mit befremdlichen Ansichten unterwegs.
    Das macht ihn für "katholisch.de" wahrscheinlich
    erst interessant.

    http://kath.net/news/47665

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  9. Ein Münchner auf Erden20. September 2016 um 05:07

    Ergänzung:
    Das hatte ich eben nicht gefunden,
    wie Püttmann gegen Familien mit Kindern wettert
    und wie ein Papier von ihm auf merkwürdige Weise
    verschwindet:

    https://www.youtube.com/watch?v=7FlawMNNLA8

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  10. Unvergessen übrigens auch,
    wie Püttmann gegen das moderne Deutschland
    zu Felde gezogen ist.
    Als der frühere Bundespräsident es wagte,
    in einer Rede zu betonen, der Islam gehöre zu
    Deutschland,
    wurde er von Püttmann zurechtgewiesen, das sei
    eine "intellektuelle Entgleisung" und eine
    "Umdefinition unserer kulturellen Identität".

    http://episodenfisch.blogsport.de/2010/10/07/liebe-muslime-lasst-uns-mit-diesen-deutschen-nicht-allein/

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