Donnerstag, 15. September 2016

Leseempfehlung: "Fünf Gründe, nicht zum Marsch für das Leben zu gehen...!"

Bekanntlich findet diesen Samstag der diesjährige "Marsch für das Leben" statt, erfreulicherweise diesmal auch mit mehr bischöflicher Betei-
ligung.
Die Veranstaltung passt na-
türlich nicht jedem; ich schrieb schon über die linksradikalen Schreihälse. 

Auch bei den Bloggern gibt es diverse Ansichten, und das ist auch o.k., so lange man fair bleibt. Manchmal wird es allerdings etwas kurios, etwa dann, wenn ein Blogger argumentiert, er gehe deshalb nicht mit, weil da auch welche mitgehen würden, die von einem "Babycaust" reden. Das ist in etwa so, wie wenn
ich nicht bei der Fronleichnamsprozession mitgehe, weil da zwei Leute mitgehen, die für ihr übles Getratsche bekannt sind...

Man lese den für meinen Geschmack ziemlich einseitigen Blogartikel
---> HIER !

... und eine deutliche Antwort darauf ---> HIER !
Diese Bloggerin von  "Katholisch ohne Furcht und Tadel" hat übrigens gerade auch lesenswerte, humorvolle "Fünf Gründe, nicht zum Marsch für das Leben zu gehen" online gestellt. Das finde ich als "augenzwinkernden" Beitrag sehr gelungen. ---> HIER !

Kommentare:

  1. Sehr guter, origineller Artikel bei
    "Fünf Gründe...!" - Danke für den Tipp!

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  2. Ordinariatsgeschädigter15. September 2016 um 09:58

    Der mit dem BRAUN markierten Link aufzurufende
    Blogtext ist nicht nur einseitig, sondern auch
    unfair.
    Das muss man dem Schreiber umso mehr ankreiden,
    als er ja ein Profi-Journalist ist, der für den
    Sender "n-tv" arbeitet. Da sollte man eigentlich
    die Gebote für guten Journalismus kennen.

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    1. n-tv boykottiere ich schon seit 2010, weil dessen online-Seite sich als einseitig kirchenfeindlich und absolut resistent bzgl. Gegenargumenten erwies.
      Insofern keine Überraschung, dass ein Journalist dieses sich seriös gebenden Nachrichten-Senders sich als strikt unfair erwiesen hat.
      Mich würde allenfalls noch interessieren, zu welchen Medien oder Parteien n-tv Verbindungen hat.

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  3. Ich finde die Bezeichnung "Babycaust" nicht glücklich,
    aber auch Fabian Maysenhölder weiß, wie man im Internet
    Fakten suchen kann.
    Demnach sind in Deutschland seit den 1960er Jahren
    etwa 10 Millionen Kinder im Mutterleib getötet worden,
    was absolut nicht mit der katholischen Lehre in Einklang
    zu bringen ist. Um das klar zu betonen: Im Katechismus
    steht, dass jeder an einer Abtreibung Beteiligte sich
    automatisch die Tatstrafe der Exkommunikation zuzieht!
    Wie lächerlich manchmal die Argumentation für eine
    Abtreibung ist, erzählte mir erst kürzlich eine Arbeits-
    kollegin: Sie hat abgetrieben, weil laut Arzt der Ver-
    dacht auf eine Gaumenspalte bestand.
    Erst mal ist es eh nur ein Verdacht, und zweitens ist
    sowas gut operierbar. Aber das Kind durfte nicht leben,
    es ist zum Kotzen!

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  4. Nun ja, mit der Exkommunikation ist das so eine Sache. Eine Frau, die abgetrieben hat, wird gnadenlos exkommuniziert, ich habe das in unserer Pfarrei selber bei mehreren Frauen erlebt. Sie wurden direkt "an der Kommunionbank" vom Pfarrer zurückgewiesen.

    Aber ein Dr. Helmut Kohl, unter dessen Regierung der geltende Abtreibungsgesetzgebung zustande kam und der nach der Lehre der Kirche als Erster exkommuniziert gehört hätte, darf bis heute die Sakramente empfangen, sie werden ihm quasi nachgeworfen.

    Das ist leider auch katholisch: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen...

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    1. @ Elisabeth, 15.9.2016, 10:47

      Ganz blöde Frage:
      Woher weiß Ihr Pfarrer, wer abgetrieben hat und wer nicht?
      Fragt der jede Frau, die zur Kommunion kommt, zuerst einmal: "Haben Sie abgetrieben?" Und die von ihm zurückgewiesenen Frauen haben "direkt an der Kommunionbank" mit "Ja." geantwortet?

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    2. Ein Pfarrer, der sich einigermaßen um seine Schäfchen kümmert, und das tut unser Pfarrer, erfährt solche Dinge mit der Zeit natürlich.
      Ich will damit unseren Pfarrer auch gar nicht kritisieren, er tut nur, was die Lehre der Kirche ihm vorchreibt. Ich kritisiere die Doppelmoral der Kirche, die bei den "Großen" traditionell beide Augen zudrückt.

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  5. Wenn man auf jener verlinkten Seite liest,
    welcher Leser-Shitstorm inzwischen über den
    n-tv-Redakteur hereingebrochen ist,
    dann ist das eine gewisse Beruhigung.
    Er gehört halt zu den absolut Uneinsichtigen,
    die weiterhin so simpel argumentieren,
    dass sei einzig und allein eine Gewissens-
    entscheidung der Frau, ob sie abtreibe oder nicht.
    Solchen Leuten ist sowieso
    nicht zu helfen.

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