Samstag, 10. September 2016

"Marsch für das Leben" am 17. September: Erzbischof Heiner Koch ist auch dabei!

Die Meinungen zum "Marsch für das Leben" gehen be-
kanntlich etwas auseinander;
in der evangelischen Kirche gab's sogar Zoff (ich schrieb darüber). Katholischerseits nehmen ein paar Bischöfe und Weihbischöfe teil, darunter laut Erzbistum Berlin auch Erz-
bischof Heiner Koch
. - Vielleicht sollte man sich mal mit den Lebensrechtlern an einen Tisch setzen - das wäre doch auch mal ein Thema für die Vollversammlung der DBK?! - Das Motto wäre dann:
Wir reden zur Abwechslung mal nicht übereinander, sondern miteinander. Dabei sollte man mit den Lebensrechtlern auch mal Tacheles reden, was einseitige Äußerungen einzelner Teilnehmer betrifft. Dass dieses Gespräch seit Jahren nicht geführt wird, ist mehr als bedauerlich, finde ich.

Im Berliner Terminplan steht's ---> HIER !
... und bei "Facebook" auch ---> HIER !
Interview mit Generalvikar Fuchs ---> Video HIER

Kommentare:

  1. Dass das Lebensrecht Ungeborener schützende und verteidigende Gruppierungen auch z.T. kirchlicherseits pauschal als "aggressiv auftretend" diffamiert werden, beruht auf Unkenntnis und Irrtümern der betr. Kritiker.

    Zumindest auf die Stiftung "Ja zum Leben", "pro femina" oder die Aktion "1000plus" trifft ein solcher Vorwurf nicht zu.

    Man möge sich nur z.B. einmal die Mühe machen, das Internetportal "vorabtreibung.de" und dort speziell die einfühlsame Arbeit der Beraterinnen anzusehen, dann wird man kaum den Vorwurf der "einseitigen Aggressivität" gegen die betr. Organisationen ehrlichen Gewissens noch weiter aufrecht erhalten können.

    Lebensschutz-Organisationen sind meiner Meinung nach ein notwendiger Stachel im "selbstzufriedenen Fleisch" einer hierzulande sich mit der Politik arrangiert habenden und oftmals wegschauenden bzw. schweigenden Kirche. 

    Das gilt übrigens für BEIDE Konfessionen in Deutschland.

    AntwortenLöschen
  2. Der Marsch für das Leben ist eine gute Sache,
    bei der nichts übertrieben wird. Das schließt nicht
    aus, dass es auch ein paar Fanatiker gibt, die gleich
    mit der "Mörderin"-Keule drohen, wenn eine Frau ab-
    getrieben hat.
    Andererseits darf man vorsichtig daran erinner,
    wie auffallend die Amtskirche die Tatsache verschweigt,
    dass jeder an einer Abtreibung Beteiligte
    sich die Tatstrafe der Exkommunikation zuzieht.
    Die deutschen Bischöfe haben zu verantworten, dass dies
    den deutschen Katholiken nicht deutlich gesagt wird.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================