Sonntag, 25. September 2016

Papst Franziskus predigt: Christen "dürfen nicht traurig oder wehklagend sein" - "Wir sind keine Unheilspropheten!"

Die römische Nachrichtenagentur "ZENIT" gibt die Predigt des Papstes
zum heutigen 26. Sonntag im Jahreskreis C im Wortlaut wieder. Wie nicht anders zu erwarten, setzt er den Akzent darauf, dass Christen frohe Menschen sind, daher dürf-
ten sie "nicht traurig oder wehklagend sein".  -  "Wir sind keine Unheilsprophe-
ten"
, meinte er, und wir dürften nicht "bittere Urteile über die Gesellschaft, die Kirche, über alles und alle äußern und so die Welt mit Negativem verunreinigen". ---> HIER !

Ich finde, es bleibt zu fragen, ob Jesus
nicht auch schon mal wehklagend war und mit seinen Warnungen bitte-
re Urteile ausgesprochen hat...

Ergänzend zum heutigen Sonntag, bei dem es auch um den "Mammon" geht, auf den der Reiche im Evangelium so sehr schielt, dass er seinen Nächsten, den armen Lazarus, völlig übersieht: Prälat Imkamp sieht auch die Kirche selbst von Jesus angesprochen, da auch sie in gewisser Weise dem Mammon fröne, z.B. mit üppigen Ausgaben für Gremien- und Bildungsarbeit ---> HIER !

Kommentare:

  1. Würde sich der Papst mal selber
    daran halten, was er predigt!
    Wie oft jammert er und klagt über andere!
    Zwei Beispiele mögen genügen:
    Seine maßlose Kapitalismus-Kritik und die
    Beschimpfung der Kurie mit ihren "kurialen
    Krankheiten" wie z.B. "spirituellem Alzheimer".
    Merke:
    Wer im Glashaus sitzt...!

    http://www.zeit.de/2015/47/papst-kapitalismuskritik-marxistische-thesen-hernando-de-soto

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-12/papst-franziskus-kurie-kritik-liste

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    1. Dem ist nichts hinzuzufügen.
      Den Mitarbeitern im Vatikan, denen er das
      Gehalt kürzte, ist auch nicht nach Frohsinn.

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  2. Ordinariatsgeschädigter25. September 2016 um 16:53

    Als Papst könnte Franziskus eine ganze Menge dafür
    tun, dass die Katholiken nicht jammern und wehklagen,
    denn er selbst hat für so manches Wehklagen eigenhändig
    gesorgt, so z.B. seine schwammigen Formulierungen bei
    vielen Interviews und auch bezüglich der wiederverheiratet
    Geschiedenen, und auch die Franziskaner der Immaculata
    haben immer noch unter der von ihm veranlassten Verfolgung
    und Demütigung zu leiden, von der bösartigen Absetzung
    von Kardinal Burke ganz zu schweigen. Auch in der Kurie
    hat er sich mit seinen einsamen Entscheidungen nicht nur
    Freunde gemacht.

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  3. Na, da werden unsere lieben Tradis aber
    mal wieder zusammenzucken!
    Das war klar gegen die Ewiggestrigen Bremser in
    der Kirche gerichtet, die nur fromm daher labern,
    aber nicht wirklich menschenfreundlich und gottes-
    fürchtig sind, denn sonst würden sie das Gebot
    der Gottes- und der Nächstenliebe beachten.

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  4. Diözesaner Bürohengst25. September 2016 um 18:53

    Papst Franziskus lässt sich von keiner Seite ver-
    einnahmen: Während es in der heutigen Predigt so
    aussieht, als verpasse er den Konservativen einen
    Denkzettel, hat er am selben Tag eine Stellungnahme
    zu den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften abgegeben,
    die den "Progressiven" in der Kirche überhaupt nicht
    schmecken dürfte: Er unterstützt die Kirche Mexikos
    aktuell im Kampf gegen die Homo-Ehe!

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/25/papst_unterst%C3%BCtzt_protest_gegen_gleichgeschlechtliche_ehe/1260619

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  5. Hm, ich kenne keinen Progressiven Katholiken, der die sakramentale Homoehe fordert... Zu viel im Büro geträumt?

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    1. Ein Münchner auf Erden26. September 2016 um 04:37

      zu HALLOSCHLAF:
      Es gibt genügend Beispiele von Homo-Segnungen,
      die von katholischen Priestern durchgeführt
      wurden.
      Dass Sie so wenige Bekannte haben, tut mir leid.

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  6. Ausgerechnet der Prunk- und Protz-Praelat Imkamp, der an keinem chromglaenzenden Maserati vorbei geht, ohne ihn mit Weihwasser zu besprenkeln, und der sich vorzugsweise mit schwer reichen Blaublutern wie Ihre Durchlaucht Fürstin Gloria ("Der Neger schnackselt halt gern") abgibt...

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