Dienstag, 13. September 2016

Papst Franziskus will für Wiederverheiratete "einen langen Prozess der Unterscheidung und Begleitung...!

Das Papstschreiben als Antwort auf einen argentinischen Priester hat am Wochenende für viel Wirbel gesorgt. Heute steht die offi-
zielle Variante online als Artikel bei "Radio Vatikan".
Man kann daraus lesen, dass zu einem sorglosen "Halleluja, jetzt dürfen alle zur Kommunion" keinerlei Anlass besteht.
Papst Franziskus nennt laut Artikel deut-
liche Einschränkungen
: Es geht nur um Entscheidungen im Einzelfall, und auch da "kann" so entschieden werden, dass sie die Kommunion empfangen dürfen.
Aber da steht auch noch die Ergänzung "nach einem langen Prozess der Unterscheidung und Be-
gleitung"
- so etwas ging in der Diskussion bislang etwas unter.

Also, wenn Sie mich fragen, ich verstehe unter einem langen Prozess nicht etwa drei, vier kurze Gespräche mit dem zuständigen Pfarrer, sondern ich interpretiere das so, dass die Betreffenden sehr gründlich über das Für und Wider und über ihre Lebenssituation nachdenken müssen, und das mit einer zeitlich aufwendigen Begleitung durch einen Seelsorger.  
Und bitte nicht vergessen: Vom Papst ist den Betreffenden sexuelle Ent-
haltsamkeit empfohlen...!

---> HIER !
Wie realistisch ist der Papst in diesem Falle?

Kommentare:

  1. Danke für diesen Hintergrundartikel!
    Ich entnehme dem,
    dass logischerweise demnach nur ganz, ganz wenige
    Einzelfälle dafür überhaupt in Frage kommen,
    und diese nur, wenn sie einen langen Befragungs-
    und Schulungskurs durchlaufen haben,
    und auch nur dann, wenn sie versprechen,
    enthaltsam zu leben.
    Also mit anderen Worten: so gut wie niemand.
    Danke, Papst Franziskus,
    für diese Klarstellung.

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  2. Pardon,
    aber wie naiv ist der Papst?

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  3. Schon wieder diese Sex-Fixierung bei den Katholiken
    So wird das nichts mit der Mission.

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  4. Das heißt im Klartext: Die Sünde des Ehebruchs wird, natürlich nur in ganz bestimmten Fällen und nach einem langen Prozess der Unterscheidung und Begleitung, vom Papst aufgehoben. Jetzt bleibt abzuwarten, wie Gott darauf reagiert, ich ahne aber nichts Gutes.

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  5. http://www.gottliebtuns.com/bekehrungweltfrau.htm#polo_7_1

    Wenn ein Mensch in der Kirche das Sakrament der Ehe empfängt und sein Jawort spricht und sich damit zur Treue verpflichtet, treu zu sein in guten und in bösen Tagen, dann verspricht er das GOTT VATER Selbst. ER ist der einzige Zeuge, wenn wir unser Versprechen ablegen.
    ...
    Wenn wir dann den LEIB und das BLUT des HERRN empfangen, schließen wir einen Bund mit GOTT und der Person, die wir als Ehegemahl erwählt haben, mit dem wir ein ganzes Leben teilen wollen. Während wir unseren Willen kundgeben, gelten diese Worte nicht nur dem Partner, sondern auch der Heiligsten Dreifaltigkeit.
    Der HERR ließ mich sehen, wie an meinem Hochzeitstag, als mein Gatte und ich die Heiligste Eucharistie empfingen, wir nicht mehr zwei waren, sondern drei. Wir beide und JESUS.
    Denn in dem Augenblick, da wir kommunizieren, eint uns der HERR so, dass wir nur noch einer sind. ER nimmt uns mit in Sein Herz und in Seinem Herzen werden wir beide Einer. Mit JESUS zusammen bilden wir eine Heilige Dreifaltigkeit. Es soll also der Mensch nicht trennen, was GOTT geeint hat. Und nun frage ich: wer vermag solches zu trennen? Niemand! Niemand, Brüder und Schwestern im HERRN, vermag diesen Bund zu trennen. Wirklich niemand, nachdem GOTT diesen Bund gesegnet hat.

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  6. katholik männlich14. September 2016 um 15:05

    wie naiv war du , der welt zu glauben , dass sex das wichtigste ist. probier mal mit kreuzzeichen , dann ist verlangen weg, so war bei mir jedenfalls und bubel lesen nicht vergessen dann öffnen sich die horisonte und heilige geist hilft. katholik m

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