Montag, 5. September 2016

Pilgerstätten-Ausbau: Umweltschützer drohen der katholischen Kirche mit Klage!

Selbstverständlich sind wir alle für Umweltschutz und für den Erhalt von Naturschutzge-
bieten. Da ist die katholische Kirche - erst recht seit Papst Franziskus - an vorderster Front dabei. Der bedenkenlose Verbrauch von Natur und Landschaft wurde von ihm mehrfach energisch ange-
prangert. 

Dass es in der Praxis nicht immer so umweltfreundlich zugeht, ist bekannt. Nun aber könnte der katholischen Kirche nicht nur ein Image-Schaden drohen, sondern auch eine gerichtliche Klage: In Sri Lanka sind nicht
nur Umweltschützer empört, dass ein Naturschutzgebiet durch den geplanten  Ausbau einer Pilgerkirche und dem Ausbau der Straßen dorthin großen Schaden erleiden könnte. Dieser Umstand dürfte den kirchlichen Planern auch nicht neu sein...

Wer anderen Moral predigt, sollte selbst auch eine solche haben, oder?
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Was die Tradis sonst so gerne betonen,
    wenn es um Missbrauchsverdacht gegen Priester geht,
    das gilt auch hier: Es handelt sich ganz klar um
    einen Einzelfall, der z.B. in der katholischen Kirche
    in Deutschland völlig ausgeschlossen wäre!

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    1. Beispielsweise die PS-Protze der deutschen
      Bischöfe (offizielle Bezeichnung "Dienstwagen")
      sind zumeist umweltfeindlich...

      http://www.duh.de/uploads/media/DUH-Dienstwagen-Umfrage_01_Kirchenoberh%C3%A4upter_2015.pdf

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    2. Ordinariatsgeschädigter5. September 2016 um 18:27

      Da muss ich aus persönlicher Anschauung
      widersprechen!
      Bei Baumaßnahmen mag das so sein,
      aber insgesamt ist das Verhalten in vielen
      Pfarrgemeinden und auch Ordinariaten nicht
      sonderlich umweltfreundlich.
      Gehen Sie im Winter mal durch die Büros,
      gut geheizt, und in manchem Pfarrsaal wird
      auch im wahrsten Sinne zum Fenster hinaus
      geheizt.
      Wenn man aus Ersparnisgründen z.B. das
      Kopierpapier zentnerweise aus Süddeutschland
      kommen lässt, obwohl man im Norden lebt,
      ist das auch kein gutes Vorbild eines
      Bistums!

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