Freitag, 9. September 2016

Theologe für neuen Index? - Ein Jesuitenpater hält das neue Papstbuch für "stillos und taktlos"

Da wird kurzer Prozess gemacht, zumindest verbal: "Dieses Buch sollte es nicht geben", urteilt Pater Andreas Batlogg SJ in einem Interview mit dem "Deutschland-
funk"

Ob er den Katholiken intellektuell so wenig zutraut, dass er meint, "zwei Männer in Weiß" würden die Menschen "überfordern"? - Der emeritierte Papst habe doch versprochen, sich zurückzuziehen, und nun so etwas... - Andererseits gibt Pater Batlogg im Interview zu, er finde "keine Sensationen darin".
Und dann meint er, in diesem Buch sei Papst Benedikt seinen Feindbildern und Klischees von früher treu geblieben.
Ob sowas gelegentlich auch für Jesuiten gilt?!  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ja, ja, da werden alte Rechnungen beglichen,
    oder etwa nicht?!
    Pater Batlogg gehört zur "fortschrittlichen" Abteilung,
    da ist Benedikt natürlich nicht sein Vorbild

    http://kath.net/news/50744

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  2. Früher wurden die Jesuiten respektvoll "Schlaue Jungs" genannt. Früher.

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  3. Ich habe den Verdacht, dieser Jesuit
    hat das Buch nicht gründlich genug gelesen.
    Man schaue, was "Radio Vatikan" dazu schreibt,
    insbesondere die Anmerkung, wie sehr Benedikt darin
    seinen Nachfolger Papst Franziskus lobt...

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/09/%E2%80%9Eletzte_gespr%C3%A4che%E2%80%9C_mit_benedikt_erschienen_%E2%80%93lob_auf_franzisk/1256859

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    1. Das ist für die Tradis, die Benedikt in stupender Verzerrung der Realität immer noch für einen der Ihren halten, eine ganz bittere Pille, wie positiv, lobend und warmherzig dieser über seinen den Tradis verhassten Nachfolger spricht.

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    2. Sie glauben doch nicht, dass Benedikt das aus eigenem Antrieb über seinen ungeliebten Nachfolger geschrieben hat. Das war Bedingung, dass das Buch erscheinen durfte. So läuft das im heutigen Vatikan.

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  4. Stillos ist vor allem die Polemik des Pater Batlogg.
    Wie Leser "Römer" oben schon erwähnt hat,
    sieht man das im Vatikan deutlich anders.

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