Samstag, 10. September 2016

Und wenn ich dann gestorben und heimgegangen bin...

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Leserinnen und Leser, aber ich denke täglich
an meinen Tod.
Nein, nein, da ist gar nichts Negatives oder Erschreckendes - es ist einfach so, dass ich (wie ganz viele andere Christen) in dem Bewusstein lebe, dass jeder Tag mein letzter auf Erden sein könnte. Das relativiert dann auch manchmal die Probleme

ein bisschen.
Schon viele aus meinem persönlichen Umfeld sind gestorben, was bei meinen 66 Jahren nicht wirklich verwunderlich ist. Als mein bester Freund vor Jahren einfach tot umfiel, hat mich das schon sehr getroffen. - Wenn es machbar ist, bete ich einfach beim Ein- und Ausatmen "Jesus Christus, erbarme dich unser!", wobei mir das Wort "unser" wichtig ist.

Auch mir ist im Leben vieles rätselhaft geblieben, und wenn ich Gott inter-
viewen dürfte, hätte ich da schon eine ganze Reihe von Fragen, die mich bewegen.
Auch bei mir gilt: Glauben ist wie das Leben - er ist kein Ponyhof, er ist manchmal anstrengend; manchmal wird er gar auf die Probe gestellt. Warum bloß ist dieses oder jenes so, und damit meine ich nicht nur die Frage, warum es so viel Leid gibt.

Aber ist es nicht vielleicht so, dass wir auf Erden mit unserem - pardon,
Sie sind natürlich ausgenommen! -
  "Spatzenhirn" das meiste nicht be-
greifen, und auch wir können das Meer nicht in eine Grube ausschöpfen...

Vielleicht haben wir einfach nicht den wirklichen Blick auf alles, den Blick, den wir erst haben werden, wenn wir ganz bei Gott angekommen sind.
Statt langer Worte zeige ich einfach mal mit einem kleinen Video, was ich meine. Schauen Sie es unbedingt bis zum Schluss! 
Ich wünsche Ihnen allen von Herzen einen gesegneten Sonntag!

>                                    Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ein wunderbarer und auch tröstlicher
    Artikel, dieser Ausblick auf das Kommende!
    Ich danke Ihnen ganz herzlich dafür.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, da schließe ich mich gerne an.
      In einem Exerzitienkurs bekamen wir gesagt:
      Das Leben bzw. das, was wir davon wahrnehmen,
      ist wie die Rückseite eines schnen Teppichs.
      Auf der Rückseite kann man von der Schönheit
      aber so gut wie nichts erkennen. Erst wenn
      man ihn von oben betrachten darf...

      Löschen
  2. Ich habe mich vor längerer Zeit ausführlich und intensiv mit dem Problem der Organspende und in diesem Zusammenhang mit dem sog. "Hirntod" befasst und darüber intensiv gelesen und recherchiert.
    In diesem Zusammenhang wurde ich auf die sog. "Nahtoderfahrungen" aufmerksam gemacht, die ich bis dahin eher leichthin als eine Art Halluzinationen abgetan hatte.
    Ich las als erstes hierzu das Buch des niederländischen Kardiologen Pim van Lommel "Endloses Bewusstsein" und sah, nun sehr aufmerksam geworden, auch entsprechende Fernsehbeiträge u.a. auf Bibel.tv und lernte so den philosophisch und theologisch gebildeten Pädagogen Jörgen Bruhn kennen, der neben seinen umfangreichen Erfahrungen auf diesem Gebiet sein Buch "Blicke hinter den Horizont" vorstellte. 
    Ich habe es erworben und las es mit meiner Frau zusammen.
    Fazit darin ist, dass es eine nach dem irdischen Tod weiterlebende Seele gibt und viele der aus den Nahtoderfahrungen (NTE) Zurückgekehrten übereinstimmend von ihnen dort widerfahrenen Erlebnissen berichten. 
    Je nach Vordringtiefe in dieses Gebiet gibt es mehr oder weniger von Bruhn als "Mosaiksteine" bezeichnete Erfahrungen, die die Menschenseelen machen:
    Z.T. sind diese Erfahrungen sogar nachprüfbar, wie akustische Eindrücke oder Erlebnisse der Seele während der sog. "Ausleibigkeit".
    Ein Erlebnis der NTE ist die Begegnung - eher die Schau - mit einem sog. "Lichtwesen", das Bruhn als das "Heilige" bezeichnet und das von den Menschen je nach ihrem Weltbild zu irdischen Lebzeiten unterschiedlich gedeutet wird. 
    Ich selbst deute es nach den Berichten als Jesus Christus selbst.
    Ein weiterer Mosaikstein der NTE ist die übereinstimmend erfahrene Botschaft, dass es im irdischen Leben einzig und allein auf die [geübte] Liebe und auf den Erwerb von Wissen/Erkenntnis ankomme.
    All das kann ich gut mit meinem christlich-katholischen Glauben vereinbaren und integrieren.
    Ich stimme weitgehend - jedoch nicht in allem - mit dem erkennbar im protestantischen Glauben beheimateten Autor Jörgen Bruhn überein (z.B. nicht darin, was seine Einstellung zur Hölle oder den "christlich-altkirchlichen" Dogmen angeht), aber das gen. Buch ebenso wie auch das von van Lommel empfehle ich jedem wärmstens zu lesen.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
=============================================