Montag, 19. September 2016

Voll im Trend? - Training für Kinder, um sich gegen "Übergriffe" zu wehren!

Der Trainer beeilt sich zu betonen, das habe selbst-
verständlich nichts mit dem Thema "Flüchtlinge" zu tun. Solche Kurse sind aber offenbar neuerdings sehr beliebt, auch bei uns in der Gegend gibt es einige Selbstverteidigungskurse für Kinder.
Eine gute Sache, wie man z.B. in einem ausführlichen Artikel bei "rp online" lesen kann. Gewalt gegen Kinder - oder die Angst davor- ist offenbar ein aktuelles Thema, mit oder ohne Flüchtlinge. Auch bei uns im Ort, in ländlicher Umgebung, gibt es mittlerweile etliche Eltern, die ihre Kinder nur noch mit Handy (mit Or-
tungsfunktion) losschicken.

Das ist keine Kritik, sondern nur eine Feststellung.  ---> HIER !
Wenn die Rede darauf kommt (und das ist im Ort und im Freundeskreis auffallend häufig), dann wird auch immer wieder betont, was wir selbst vergleichsweise doch eine schöne, entspannte Kindheit hatten.
Die Zeiten haben sich gründlich geändert, vom Schulstress bis zu Angst
vor Übergriffen. Schade!

Kommentare:

  1. Naja, wenn man den etwas pathetischen "früher-war-alles-besser" Sermon mal beiseite lässt, kommt man zu der Erkenntnis, dass die Gewalt früher nur mehr unter den Tisch gekehrt wurde (Stichwort Missbrauch, auch durch Geistliche) und heute vor allem Flüchtlingskinder gefährdet sind, von Pädophilen missbraucht zu werden.

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  2. Das kennen wir. Unser Nachbar ist Polizist
    und liest die internen Meldungen.
    Wir sollten unsere Kinder im Grundschulalter
    bitte nicht alleine gehen lassen, sagt er,
    mehr dürfe er nicht erzählen.

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  3. Was soll daran jetzt neu sein ?
    Wir haben zu meiner aktiven Zeit, also vor so ca. 20 Jahren, auch regelmäßig Selbstverteidigungskurse (u.a. für Kinder) gegeben und soweit ich weiß, hat sich daran bis heute nicht viel geändert.
    Aber ok, damals hatten wir ja auch das Problem mit den Massen an marodierenden Ossis ...

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  4. " ... was wir selbst vergleichsweise doch eine schöne, entspannte Kindheit hatten."

    Das kann ich nur bestätigen. Zugegeben, es ist schon Jahrzehnte her.
    Wir Kinder gingen ohne elterlichen Begleitschutz zur
    Schule und auch wieder zurück nach Hause.
    Und wir spielten sogar im nahegelegenen Wald,
    im Sichtfeld der Häuser. Angst kannten wir kaum.
    Die Haustüren waren in den meisten Fällen nicht
    einmal verschlossen, so konnten wir uns ungehindert gegenseitig besuchen.
    Ja, es sind Erinnerungen, die heute geradezu un-
    wirklich anmuten.

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