Montag, 10. Oktober 2016

Bei einem Theater-Festival zeigt man Jesus, wie er eine muslimische Frau vergewaltigt!

Wie das Medienmagazin "pro" meldet, hat in Österreich und
in Polen ein Theaterstück für Empörung gesorgt, das Jesus auf der Bühne zeigt, wie er eine muslimische Frau vergewaltigt.
Muss man so etwas wirklich als "Kunst" akzeptieren, frage ich mich. ---> HIER !

Kommentare:

  1. Gegen solche "Kunst" ist kein Kraut gewachsen. Seid Jesus auf Erden wandelt, wird er bewundert, gefeiert, gelobt, gepriesen, geliebt und angerufen. Genauso wird er verspottet, abgelehnt, geschlagen, verleugnet und immer wieder ans Kreuz geheftet. Da hilft ausnahmslos nur das Gebet. Der Oktober ist ja ne tolle Gelegenheit.....

    AntwortenLöschen
  2. Da gibt es leider eine ganze Reihe von solch
    betrüblichen Aufführungen, wobei interessant ist,
    dass nur in den allerseltensten Fällen der Islam
    angegriffen wird; meistens geht es gegen die Christen.

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/164268/index.html

    AntwortenLöschen
  3. Warum nutzt man in solchen Fällen nicht die Möglich-
    keit der Strafanzeige und der anschließenden Verurteilung;
    dafür gibt es bis zu drei Jahre Gefängnis!

    https://dejure.org/gesetze/StGB/166.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Herr Becher, sie machen es sich sehr einfach
      mit ihrem "ratzfatz" § 166 StGB – Strafanzeige – Verurteilung – Gefängnis.
      Die Materie ist komplexer.
      Friedrich v. Westphalen, Katholik und Jurist,
      hat 1997 vor der Vollversammlung des Kölner Diözesanrats
      ein Referat "Gotteslästerung – keine Folgen?" zu § 166 StGB gehalten.

      Aus einer Pressemitteilung von damals (ab S. 23):

      "Viele Christen glaubten nach wie vor den Staat in der Pflicht, das christliche Bekenntnis sowie Inhalte und Symbole des christlichen Glaubens in der Öffentlichkeit wirksam gegen die unterschiedlichsten Anfeindungen schützen zu müssen, führte Westphalen im weiteren aus. Geschehe dies nicht, meinten sie, das Ende des Christentums sei eingeläutet, der Staat habe die Basis seiner einst christlich-abendländischen Fundamente nunmehr gänzlich hinter sich gelassen."
      http://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/erzbistum/erzbistum/kontakte_service/presse/pressearchiv/category_d/PEK041997.pdf

      Ich darf kurz aus dem Referat zitieren
      (die Referatsbroschüre gibt´s nur noch antiquarisch):

      "Strenggenommen kennt § 166 StGB nicht mehr den Tatbestand der "Gotteslästerung". Rechtsgut ist nunmehr der Schutz des öffentlichen Friedens in seiner religiösen und weltanschaulichen Ausprägung durch den Toleranzgedanken …Dabei aber kommen zwei ganz wesentliche Gesichtspunkte hinzu: der grundgesetzlich verbürgte Schutz der Meinungsfreiheit und der der Kunstfreiheit.“

      Es folgen zunächst Ausführungen zur Meinungsfreiheit,
      Art. 5 Abs. 1 Satz 1 sowie Art. 5 Abs. 2 Grundgesetz,
      und Güterabwägung.

      Die verfassungsrechtliche Dimension
      werde noch wesentlich komplexer,
      weil auch noch das Konkurrenzverhältnis
      zwischen § 166 StGB einerseits
      und der Kunstfreiheit des Art. 5 Abs. 3 GG andererseits
      im Auge behalten werden müsse.
      Die Kunstfreiheit sei sowohl für die künstlerische Betätigung als solche
      als auch für Darbietung und Verbreitung des Kunstwerks garantiert.

      Westphalen: "Es gibt verfassungsrechtlich keinen Vorrang zugunsten der durch eine Gotteslästerung im Sinn von § 166 StGB betroffenen Bürger gegenüber dem Meinungsfreiheits- und Kunstfreiheitsrecht des jeweils Handelnden. … Auch ein „Beschimpfen“ im Sinn von § 166 StGB kann durch das Grundrecht der Meinungsäußerungsfreiheit von Art. 5 Abs. 1 GG gedeckt sein …; gleiches gilt erst recht in den Fällen, in denen ein "Beschimpfen" sich auf die Freiheit der Kunst des An. 5 Abs. 3 GG beruft. Die Kollision im Sinn einer Güterabwägung ist also vorgegeben."

      https://books.google.de/books/about/Gottesl%C3%A4sterung_keine_Folgen.html?id=ZgD5GgAACAAJ&redir_esc=y

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================