Mittwoch, 15. Februar 2017

"correctiv" verklagt das Erzbistum Köln...

Correctiv? - War da nicht mal was beim Kreuzknappen? - Richtig, liebe Leser, dabei handelt es sich nämlich um diese Leute ---> HIER und HIER !
(Man beachte dort auch die Leserbriefe!)

Gestern haben die Herrschaften online verkündet, dass sie eine Klage gegen das Erzbistum Köln eingereicht haben, weil sie wissen wollen, wo die Kirche ihr Geld investiert bzw. gewinnbringend angelegt hat. Man versteht die Klage ausdrücklich als Musterprozess, dem weitere folgen könnten.
Als Aufhänger schreibt man, schließlich hätten "Kirchenmitglieder" das Recht, vom Erzbistum zu erfahren, ob das Geld vielleicht in klimaschäd-
liche Aktienfonds investiert wurde...

Und da behauptet man jetzt mal ganz kühn, das Erzbistum nehme schließ-
lich "staatlich eingezogene Kirchensteuern ein - und muss über ihre Ver-
wendung Auskunft erte
ilen", und fast kommen einem die Tränen, dass die Schreiber Papst Franziskus jetzt als Kronzeugen vorschieben, denn klimaschädliche Geldanlagen widersprächen "dem Willen von Papst Franziskus"

Wenn man sich solche Sorgen um den Papsterfolg macht, wäre es dann nicht einfacher, wenn der Papst selbst mal in Köln nachfragt, wo die ihr Geld anlegen? 
Der Artikel von "correctiv" ---> HIER !  

Kommentare:

  1. Na, dann sollten die correctiv-Redakteure
    doch erst mal detailliert veröffentlichen,
    wofür sie ihr Gehalt so alles ausgeben!
    Wenn die Erzdiözese Auskunft geben soll, dann macht
    sie das gerne gegenüber dem Papst!
    Frage an "correctiv":
    Womit heizen Sie Ihre Büroräume?
    Bestimmt sammeln Sie dafür Holz im Wald?!
    Und für die Fahrt zum Büro benutzen Sie garantiert
    alle das Fahrrad?!
    Aber das Tollste: Können Sie nachweisen, dass der
    Strom, den Sie mit Ihrer Internetseite und der
    Recherche im Internet verbrauchen, garantiert um-
    weltfreundlich erzeugt wurde?
    Haben Sie eine Bestätigung von "google" dafür?

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  2. Ordinariatsgeschädigter15. Februar 2017 um 17:05

    Den Kirchenmitgliedern Auskunft erteilen?
    Dann bitte ich doch mal um die Vorlage der ent-
    sprechende Nachweise von allen Redakteuren bei
    "correctiv", ob sie überhaupt noch in der Kirche
    sind.
    Abgesehen davon scheinen sie auch nicht übermäßig
    gut informiert zu sein:

    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/saubere-anlagen

    http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/2015-07-03_dbk_zdk_broschuere_nachhaltig_investieren.pdf

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  3. Mich würde interessieren, ob "correctiv"
    ernsthaft glaubt, die gerichtlichen Verfahren
    durch sämtliche Instanzen (das dürfte Jahre dauern)
    mit dem dürftigen Papst-Umwelt-Argument gewinnen
    zu können.
    Meine Vermutung: Es geht wohl eher um eine PR-Aktion
    der Redaktion.

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  4. Wie die Kirchen ihr Geld anlegen,
    ist ausschließlich deren eigene Angelegenheit.
    Oder hat "correctiv" jemals nachgeforscht und
    vor Gericht geklagt, um zu erfahren, wie die
    Gewerkschaften ihr Geld anlegen?
    Sorry, aber da fällt mir nur das Stichwort "Heuchelei"
    dafür ein.
    Lesetipp dazu:
    "Falscher Rechercheansatz bei correctiv"

    http://www.timo-rieg.de/2016/12/falscher-rechercheansatz-bei-correctiv/

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    1. Danke, ZEITUNGSFRAU,
      für Ihren tollen Link, sehr informativ!
      Besonders interessant auch,
      dass die Journalisten von "correctiv"
      es nicht nötig fanden, auf die Fragen
      zu antworten.
      Tja, so ist das, wenn man im Glashaus sitzt
      und mit Steinen aufs Erzbistum wirft.

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  5. Wie unbedeutend "correctiv" in Wirklichkeit ist,
    sieht man auch daran, dass unter dem besagten
    Artikel dort bis heute kein einziger Leserkommen-
    tar zu finden ist. Offenbar viel heiße Luft...!

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