Donnerstag, 16. Februar 2017

Vermeintlicher Tradi-Aufreger: Wurde Kardinal Burke vom Papst nach Guam verbannt?

Manche Leute regen sich über jeden Furz auf. Derzeit gibt es mal wieder wildeste Spekulationen über Kar-
dinal Burke
, der in Begleitung weiterer Kommissionsmitglieder
im Auftrage des Vatikans eine Unter-
suchung zum Thema Missbrauch leitet - und zwar im über 12.000 Kilometer von Rom entfernten Guam ( ---> HIER !).
Der dortige Erzbischof Anthony Apuron wurde im Sommer 2016 von Papst Franziskus wegen homo-
sexueller Missbrauchsvorwürfe abgesetzt; nun wird sich Kardinal Burke als Vorsitzender Kirchenrichter ein gründliches Bild von der Lage machen und dazu auch mit einem Opfer des Beschuldigten sprechen. 

Klar, dass jetzt Gerüchte die Runde machen, Burke sei von Papst Fran-
ziskus dorthin "entsorgt" worden. Dem entsprechen aber die Pressemel-
dungen nicht, denn wie z.B. die "Guam Daily Post" schreibt, ist Kardinal Burke dort für einen kurzen Zeitraum und ausdrücklich im Auftrage von Glaubenspräfekt Kardinal Müller eingesetzt.

Ich schlage also vor, nicht aus jeder katholischen Mücke gleich wieder einen Franziskus-Elefanten zu basteln...  -- Man lese ---> HIER !

Kommentare:

  1. Diözesaner Bürohengst16. Februar 2017 um 09:36

    Dem Tradi Kreuzknappe vielen Dank für diese
    klare Ansage!
    Ich fürchte allerdings, dass Sie sich damit bei
    den Hardcore-Tradis keine Freunde machen; man liest
    ja auch hier immer wieder entsprechende Kommentare.
    Wenn man es nüchtern betrachtet,
    könnte die Aufgabe doch sogar eher eine Auszeichnung
    für Kardinal Burke sein, denn man darf davon ausgehen,
    dass diese Personalentscheidung nicht Kardinal Müller
    alleine getroffen hat; der Papst wurde sicherlich dazu
    gehört.
    Wenn Papst Franziskus ihm aber diese delikate Aufgabe
    zutraut, ist das ein gutes Zeichen!

    AntwortenLöschen
  2. Naja,
    das kann man so sehen, aber beim angespannten
    Verhältnis zwischen Papst Franziskus und Kardinal
    Burke ist eine nette Geste oder ein gut gemeinter
    Flug in ein Urlaubsparadies wohl kaum zu erwarten.
    Tatsache ist und bleibt, dass Burke nun keine
    Möglichkeit mehr hat, in Rom auf dem laufenden zu
    bleiben und Kontakte zu pflegen.
    Die "Ehre", diese Kommission zu leiten, hätte
    dann doch wohl eher Kardinal Müller zugestanden.
    Also:
    Burke wurde vom Papst aus dem Verkehr gezogen,
    aber offiziell ist es selbstverständlich Kardinal
    Müller gewesen.

    AntwortenLöschen
  3. Fröhlicher Christ16. Februar 2017 um 10:28

    In der Freizeit nach den anstrengenden Verhören
    kann Kardinal Burke sich mit seinem Team doch
    mal am Strand erholen und sich ein leckeres
    Bierchen trinken:

    http://www.abenteurer.net/wp-content/uploads/Guam-Strand.jpg

    https://untappd.akamaized.net/photo/2015_07_19/116660a9560aae26372a0b01a5f38a2c_320x320.jpg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Seine Eminenz Burke ist ja - viele Photos bestätigen das - ein Mann des sinnlichen Genusses und der Freude an den schönen, luxuriösen Dingen, die der Herr uns schenkt.
      Deshalb wird er gerade diese Mission mit Freuden annehmen und sie als Ehre und persönliche Auszeichnung durch den Hl. Vater betrachten.

      Löschen
  4. nennen Sie mich Harry16. Februar 2017 um 16:37

    Eine große Ehre und ein Vertrauensbeweis
    für Kardinal Burke, denn er ist schließlich
    ausdrücklich als Vertreter des Papstes
    im Einsatz:

    https://www.kath.ch/newsd/vatikan-laesst-mutmassliche-missbrauch-untersuchen/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So ist es. Eine wirkliche Ehre für den Kardinal. Allen bösartigen Tradi-Verschwörugstheorien ist damit der Wind aus den Segeln genommen.
      Papst Franziskus beweist schon wieder, was für ein genialer und sensibler Menschenführer er ist.

      Löschen
  5. Man kann überall Gutes bewirken. Auch in Guam.

    AntwortenLöschen
  6. Eine wunderschöne Mission für Seine Eminenz. Er ist schon auf Guam gelandet und geniesst Sonne und Strand, und dass er ganz weit weg ist von dem unerquicklichen Rom.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
=================================================================================